#33: Generalleutnant Hameseder: Europa hat sich verrechnet!

Shownotes

In dieser Episode diskutiert Stephan Zöchling mit Generalleutnant Erwin Hameseder über die Wehrfähigkeit Österreichs, die Zukunft des Bundesheeres, Neutralität und Rüstungsindustrie und die Frage, ob Europa wirtschaftlich und militärisch überhaupt in der Lage ist, für seine eigene Sicherheit zu sorgen.

Hameseder war jahrzehntelang einer der einflussreichsten Manager im österreichischen Raiffeisen-Verbund und ist gleichzeitig Generalleutnant des Bundesheeres. Seit 1975 ist er Soldat, stieg als erster Milizsoldat bis in die höchsten militärischen Ränge auf und bezeichnet das Bundesheer selbst als seine „beste Managementschule“. Zuletzt leitete er die Wehrdienstkommission, die Vorschläge für eine grundlegende Reform des österreichischen Wehrdienstes erarbeitet hat.

Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie sicher Österreich in einer zunehmend unsicheren Welt tatsächlich ist. Hameseder spricht über ein Bundesheer, das jahrzehntelang kaputtgespart wurde, über fehlendes Personal und mangelnde Einsatzbereitschaft und darüber, warum die Politik den Empfehlungen seiner Wehrdienstkommission nur teilweise gefolgt ist. Dabei geht es auch um ein breiteres Verständnis von Sicherheit: von militärischer Verteidigung bis zum Schutz kritischer Infrastruktur und der Versorgung mit Energie, Wasser und Lebensmitteln.

Themen der Folge: • Wie einsatzfähig ist das österreichische Bundesheer wirklich? • Was Manager von Soldaten und Soldaten von Managern lernen können • Die Wehrdienstreform und warum die Politik der eigenen Kommission nicht vollständig gefolgt ist • Österreichs Neutralität in einer veränderten europäischen Sicherheitsordnung • Warum die heimische Sicherheits- und Rüstungsindustrie mit rechtlichen Hürden kämpft • Milliarden für das Bundesheer und die Frage, wer wirtschaftlich davon profitiert • Interessenkonflikte zwischen Wirtschaft, Politik und Bundesheer • Europas Überregulierung und der fehlende gemeinsame Kapitalmarkt • Warum Europa sein Wachstum und seine Verteidigung nicht ausreichend selbst finanziert

Der Gast: Erwin Hameseder ist Jurist, Manager und Generalleutnant des österreichischen Bundesheeres. Jahrzehntelang prägte er den Raiffeisen-Verbund in führenden Funktionen und war bis Juni 2026 Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes. Parallel dazu machte er eine außergewöhnliche militärische Karriere in der Miliz und wurde als erster Milizsoldat bis zum Generalleutnant befördert.

Hameseder verbindet damit zwei Welten, die selten so unmittelbar aufeinandertreffen: Kapital und Verteidigung. Im Gespräch stellt er sich auch den unbequemen Fragen, die aus dieser Doppelrolle entstehen: Wie unabhängig kann jemand mit engen Verbindungen zu Wirtschaft, Politik und Bundesheer sein? Was passiert, wenn Loyalität zur Partei und militärische Überzeugung auseinandergehen? Und wie viel Sicherheit ist Österreich tatsächlich bereit, sich zu leisten?

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Transkript anzeigen

00:00:00: Bei den ersten Telefonaten konnte ich natürlich meinen Befels nicht ablegen.

00:00:05: Warum fällt es uns so schwer?

00:00:08: Wir sind neutral, aber wir können trotzdem ein Rüstungsland sein!

00:00:11: Wir haben die Frins, die wir da Ende konsumiert...

00:00:13: Als gelernte Österreicher würde ich sagen wahrscheinlich wären wir noch zu einem Dreißig dort nicht hinkommen und zwar noch zwanzig vierunddreißig oder fünfunddreißig.

00:00:19: kriege ich dann überhaupt bei einer österreichischen Bank auf Finanzierung dafür?

00:00:22: Streitwert ist der Podcast über das, was wirklich zählt.

00:00:25: Mein Name ist Stefan Zöckling und ich spreche mit Persönlichkeiten über die Themen, die zu wertvoll sind um darüber nicht zu streiten.

00:00:32: Deswegen abonniere jetzt diesen Podcast und sei dabei bei der Koalition der Vernünftigen!

00:00:40: Stellen Sie sich einen Mann vor, der von Montag bis Freitag Bilanzen im Milliardenhöhe verantwortet und am Wochenende in Uniform bei der Truppe steht.

00:00:47: Erwin Hammesieder war jahrzehntelang der mächtigste Managerin im Reifeisen verbund.

00:00:51: Er ist generalleutnant, als erster Militsoldat überhaupt hatte es bis ganz noch oben in der militärischen Hierarchie geschafft.

00:00:59: Das Herr sagt ja sei seine beste Managementschule gewesen.

00:01:02: zwei Welten die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben Kapital und Kaserne Und die bei ihm seit fünfzig Jahren zusammenkommen.

00:01:12: Heute reden wir mit ihm über beide Über ein Bundesheer das Jahrzehntelang kaputtgespart wurde und jetzt hastig aufrüsten soll Über eine Reform, bei der die Politik seiner eigenen Kommission nicht gefolgt ist über die Frage ob unsere Neutralität der heimischen Industrie im Weg steht und über die frage warum Europa sein eigenes Wachstum nicht finanziert.

00:01:32: willkommen bei Streitwert.

00:01:35: Sich anderen Meinungen aussetzen, Widerspruch aushalten und bessere Antworten auf die Fragen unserer Zeit finden.

00:01:40: ich bin Stefan Zöckling.

00:01:41: willkommen bei Streiht Wert wenn heutiger Gast ist.

00:01:44: Jurist war und ist einer der einfluchstreichsten Manager des Landes.

00:01:49: Und ist zugleich Generalleutnant des Bundesheeres, er hat die Wehrdienstkommission geleitet, die dem Land gesagt hat was es braucht um sich verteidigen zu können.

00:01:56: Wir reden über die Sicherheit Österreichs über Geld und Verantwortung.

00:01:59: herzlich willkommen Erwin Hammeseder.

00:02:01: Vielen Dank für deine Einladung.

00:02:03: Danke fürs Kommen.

00:02:05: Soldat Jurist & Manager.

00:02:08: Jurist und Manager seit Jahrzehnten Soldat Ihr sagt das her war meine beste Management Schule.

00:02:15: Das ist eine steile Ansage, wenn man gleichzeitig das her auch als wie es viele sehen verstaubten Kostenfaktor zumindest galt und bei manchen gilt.

00:02:26: Ich glaube in den letzten Jahren hat sich da ja viel getan nicht zuletzt auch aufgrund der Verteidigungsministerin Tanner.

00:02:33: Was bedeutet es für Sie jenseits von Dienstgrad- und Funktionen Soldat zu sein?

00:02:39: Diese Entscheidung habe ich schon in ganz jungen Jahren getroffen.

00:02:43: nach der Matura war für mich klar Ich will etwas Aufregendes machen, wo auch ein bisschen Abenteuer dahinter stand.

00:02:52: Und damit habe ich mich entschieden die einjährig freiwilligen Ausbildung zu machen, bei der Weg dann vorgezeichnet ist, dass man offiziert des österreichischen Bundesheeres wird entweder Berufsoffizier oder Militzoffiziere und ich bereue es nicht!

00:03:09: Ich bin sehr froh diese Entscheidung getroffen zu haben, denn als Beispiel Ich war mit zweiundzwanzig Jahren eine Jägerkompanie in Motten in der Wachau.

00:03:22: Ich war dort verantwortlich für ca.

00:03:24: hundertfünfundachtzig, leider damals noch Männer alleine.

00:03:29: Aber mit einem Altersbrett von achtzehn Jahren, also unsere Grunderdiener die mir anvertraut worden sind und meinem ganzen Team bis hin zu Unteroffisieren, die an der Pensionsgrenze gestanden sind.

00:03:42: Und das damals zu führen, zu managen – das ist eine Erfahrung, die kann man sonst kaum wo machen!

00:03:50: Das ist auch der Grund warum Sie ... Militsoldat geblieben sind, nämlich an.

00:03:53: Also war ein wesentlicher Grund warum ich Milit Soldat gebleiben bin denn ich war in weiterer Folge auch für die Ausbildung junger Offiziere verantwortlich und da lernt man wirklich mit Menschen aus der Gesellschaft, jungen Menschen aus dieser Gesellschaft ordentlich umzugehen und das hat sich seit damals sehr, sehr viel verändert.

00:04:18: Gott sei Dank denn die Ausbildung an der Militärakademie aber auch an der Herres- und Offiziersakadieminenz ist ausgezeichnet und wir haben heute da einen pädagogischen Standard erreicht, der wirklich großartig ist.

00:04:32: Aber würden Sie sagen dass das heute was anders ist als vor?

00:04:36: keine Ahnung, dreißig Jahren oder für mehr dreizig Jahre wie ich zur Stellung musste?

00:04:40: Ganz sicher!

00:04:41: Ja ganz sicher auch das Bundesheer oder unsere Sicherheitsinstitutionen durften und dürfen nicht stehen bleiben.

00:04:48: Es ist eine stetige Weiterentwicklung, man hat sich dem Zeitgeister anzupassen und das ist unsweifelhaft auch erfolgt.

00:04:55: Weil ich gebe zu wie ich in die Mauturklasse, achte Klassik-Gymnasium kam war unser vorrangiges Ziel nichts um herzumüssen.

00:05:07: Ich gebe aber zu, Sie gesehen haben mit Ihrer Karriere nämlich sowohl zivil als auch beim Herr habe ich es dann ein bisschen bereut das damals nicht erkannt zu haben.

00:05:17: Aber ich glaube es war der Zug zur Zeit oder?

00:05:19: Es war sicherlich der Zug der Zeit!

00:05:22: Ich hatte in frühen Jahren auch die Möglichkeit mir in der Schweiz das anzusehen wo ja geschichtlich schon immer natürlich geprägt nach dem Zweiten Weltkrieg auch dass Wirtschaft und das Heer der Armee sehr eng verbunden waren.

00:05:38: Und in der Schweiz hat es damals kaum einen führenden Manager gegeben, der nicht doch eine Offiziersfunktion bei der Schweizer Armee hatte.

00:05:47: Das war immer so ein bisschen das Vorbild... Und das kam nicht von ungefähr, ich bedanse noch einmal den Führungskompetenz, Stressresistenz, Krisenmanagement, Disziplin.

00:05:59: Das sind – wenn Sie so wollen – Dugenden die dort wirklich einem einakturiert werden und das ist gut so und davon profitiert man.

00:06:07: Stimmt!

00:06:08: Neben Ihnen ist mir ein zweites wesentliches Beispiel bewusst.

00:06:14: Ich war ja sieben Jahre in Russland.

00:06:17: Und in Russland, in Nischen-in-Aufgehort haben wir einen Vorstand gewonnen für die Firma GAS.

00:06:25: Die er Fahrzeuge herstellt und das war der Bo Anderson.

00:06:29: Der war früher Einkäufer bei Channel Motors aber noch viel früher war er im Schwedischen her.

00:06:35: ich glaube auch Offizier.

00:06:38: Ja!

00:06:38: Und der hat natürlich da dem wirklich im wahrsten Sinne des Wortes in Nische-In-Auffgehort ein strenges Regiment geführt.

00:06:44: Aber das hat dazu geführt dass die Firma profitabel wurde.

00:06:47: Ja, bei mir war es so dass als ich mich dann entschieden hatte in die Privatwirtschaft zu gehen.

00:06:53: Ich habe das Studium parallel zu meiner Funktion – zu meiner Offiziersfunktion beim Bundesjahr gemacht und bin dann in den Jungen von Rhein-Weißen gewechselt.

00:07:04: ein toller Zufall, den ich natürlich bis heute sehr begrüße und dankbar bin, dass das gelungen ist.

00:07:12: Aber dieser Wechsel war durchaus so, dass es schwierig war.

00:07:17: Bei den ersten Telefonaten konnte ich natürlich meinen Befehlstern nicht ablegen und meine damaligen Vorgesetzten haben mich da immer wieder im Wassen sindes Wort.

00:07:27: es ermahnt, dass man hier halt auch das mit Bitte und Danke und Ersuchen verbindet.

00:07:34: In letzter Konsequenz ist eine Bitte- und Ersuchung in der Zivilwirtschaft im Resultat nichts anderes oder man erwartet nichts anderes, als dass das was man eigentlich anstrebt auch geliefert wird und beim Bundesjahr heißt das Befehl.

00:07:51: Ja

00:07:52: aber mit dem Wissen von heute und auch ihrer Karrierebereifessen.

00:07:57: wäre es nicht fast zwingend notwendig Führungspersonal in der Wirtschaft zu empfehlen noch einen Abstecher zum Bundesjahre für ein Jahr oder zwei?

00:08:08: Also sehr gut wäre es, wenn sich in der Zukunft noch viel mehr entscheiden würden von den jungen Menschen einen Grundedienst zu leisten und dann für sich zu entscheiden.

00:08:20: Und ich bin mit dem Soldat heute sehr stolz.

00:08:23: Mit dem Soldaten auch die Möglichkeiten beim Bundesheer zu nutzen was an Ausbildung da geboten wird.

00:08:32: Das ist einzigartig und das kann man so kaum, also ich mir ist es nicht bekannt wo man das Learning by Doing mit gleichzeitig auch fundierter theoretischer Ausbildung so konsumieren kann wie beim österreichischen Bundesjahr.

00:08:47: Ich würde sagen wahrscheinlich auch zum Teil bei der Ausbildung oder bei der Polizei.

00:08:54: aber Das ist mit einem Grund, warum ich auch dafür gekämpft habe und der Frau Bundesminister Dana sehr dankbar bin dass sie viele Anreizsysteme mittlerweile geschaffen hat.

00:09:05: Mit dem Ziel junge Menschen davon zu überzeugen sich verstärkt für die Sicherheit der Republik Österreich einzusetzen und Teil der Militamete des österreichischen Bundesheeres zu werden.

00:09:16: Aber

00:09:16: ist das Ihrer Meinung nach ausreichend bekannt?

00:09:19: Und kommuniziert?

00:09:20: Meines Erachtens hat sich viel getan, aber es ist natürlich nicht genug.

00:09:24: Weil wir auch sehen dass wir es nicht leicht haben junge Menschen zu motivieren.

00:09:31: Aber

00:09:32: was gelungen ist.

00:09:33: in den letzten drei Jahren sehen wir da wirklich jetzt einen Aufschwung.

00:09:37: Ich denke das hat auch damit zu tun und da kann ich nicht genug Dankbarkeit der Frau Bundesminister aber auch unseren jeweiligen Bundeskanzlern aussprechen weil auch bekannt geworden ist, dass wieder in die Armee investiert wird und zwar in die persönliche Ausrüstung der Soldaten aber auch in jenes Gerät das man eben braucht um eine verteidigungsfähige Armee zu haben.

00:10:03: Das Ziel ist es ja, im Jahr zweiunddreißig wieder verteidigungspfähig zu sein als österreichisches Bundesjahr.

00:10:12: Sie haben jetzt relativ viel darüber erzählt was Was Sie alles vom Bundesjahr mitgenommen haben in die Privatwirtschaft, war jetzt die Frage umgekehrt.

00:10:21: Was könnte das Bundesherf aus der Privatwirtschaft lernen?

00:10:25: Die Flexibilität deutlich schnellere Entscheidungen und dass in der Wirtschaft In einer gut geführten Unternehmung gelingt dieses Teambuilding, dass man gemeinsam sehr viel und sehr rasch etwas weiterbewegen kann.

00:10:49: Und das sieht man insbesondere dann wenn Unternehmen in einer Schieflage sind wo ein Sanierungsteam zusammentritt und in aller Regel weil man da wirklich die richtigen Manager dazu findet wie man dann sieht, dass innerhalb von zwei bis drei Jahren ein Schiffstand wieder nicht rausgeglichen wird sondern Unternehmungen wieder bebewerbsfähig werden.

00:11:12: Aber mir ist schon eines bewusst das österreichische Bundesjahr hängt viel stärker vom politischen Entscheidungen ab als in der Wirtschaft.

00:11:22: wohlwissend regulatorik ist immer und überall aber vielleicht kommen wir da noch zu sprechen.

00:11:27: durchaus Ich erinnere, bevor wir das Podcast aufgenommen haben.

00:11:33: schon kurz gesagt.

00:11:34: Wir kennen uns fast dreißig Jahre.

00:11:37: Haben uns eben auch bei diversen Sanierungsfällen kennengelernt und ich kann mich gut erinnern sie waren ja vor dreizig Jahren also nineteen siebenundneinzig für unter anderem auch den großen Sanierungsfall Nürnm mit verantwortlich und haben dann wie man offensichtlich sieht sehr erfolgreich mit diversen Kollegen und dem Team saniert.

00:11:56: Das Unternehmen ist seit wahrscheinlich fünf, sechs und zwanzig Jahren eine der erfolgreichsten österreichischen Molkereibetriebe mit Sitz in Baden.

00:12:06: Und darüber hinaus gibt es ein paar andere schöne Beispiele die Sie im Rahmen Ihrer Reifeisenmanagement-Tätigkeit saniert haben.

00:12:14: Teambuilding heißt aber auch Dinge auszuarbeiten und zu entscheiden.

00:12:20: Sie waren Vorsitzender der Heeresreformkommission Und einfach nur als gelernter Österreicher oder als Staatsbürger ist man dann überrascht, wenn man sich auch die Liste dieser Kommissionsmitglieder anschaut.

00:12:32: Was da wirklich für hochrangige Experten drinnen gesessen sind neben ihnen auch Thomas Stalinger Vertreter eigentlich aller diverssten zivilgesellschaftlichen Organisationen bis hin zu, glaube ich, wenn ich es richtig gesehen habe, Schulsprachler oder Bundesschul-Sprecher und ich weiß nicht wie all das.

00:12:51: Sondern gibt's eine Entscheidung die ist sehr plausibel, die ist transparent, die is klar, die IS doch ökonomisch sinnvoll?

00:12:58: Und dann folgt die Bundesregierung diese Entscheidung nicht!

00:13:03: Was tut das mit Ihnen

00:13:05: an?

00:13:05: Na ja völlig recht, die Wehrreinskommission hat aus zweiundzwanzig Expertinnen und Experten bestanden.

00:13:12: Die Damen und Herren haben repräsentativ unsere Gesellschaft abgebildet, bis hin eben Schulsprecher, Schüler Union, Dame, junge Damen.

00:13:23: Das hat mich sehr begeistert, insbesondere deren Inputs habe ich sehr begeistert.

00:13:28: Und wir haben in dreizehn Sitzungen ungefähr zwei tausend siebenhundert Stunden aufgewendet um zu Ergebnissen zu kommen Und in letzter Konsequenz waren das neunundvierzig Empfehlungen und über einundvierzig sogenannte Anreize, wo wir also auch darüber nachgedacht haben was muss getan werden um möglichst viele junge Menschen.

00:13:50: In dem Fall noch Männer aber auch auf freiwillige Ebene Frauen anzusprechen dass es einen hohe demokratischer Wert ist sich für die Sicherheit der Republik Österreich entzusetzen.

00:14:03: Letzter Konsequenz natürlich die Milit, aber wenn möglichst viele den Grunde-Dienst leisten gibt es auch gute Chancen diese für Unteroffizierskarrieren oder Offizierskarrieren zu gewinnen.

00:14:18: Ja

00:14:19: und dann haben wir unser Ergebnis am zwanzigsten jener dieses Jahres geliefert.

00:14:24: Und ja meine Erwartung war, naja es wird im März mit Sicherheit dann die Regierung darüber entscheiden.

00:14:32: Die Empfehlung war sehr klar, das hat geheißen Österreich Plus-Modell, das ist also acht Monate Grundsdienst zwei Monate da mit Liedsübungen und der Wehrersatzdienst ist gleich Zivilinster muss adäquater her auf zwölf Monate mindestens twelve Monate verlängert werden.

00:14:53: Es gibt ganz genaue Analysen dazu und das ist auch das kostengünstigste Modell.

00:15:01: Wir haben aber, weil wir gewusst haben in der Wirtschaft, wie man ja mehrere Optionen haben um dann entscheiden zu können, wir haben auch den sogenannten Stufenmodell ausgearbeitet.

00:15:11: Das hat geladdet sechs Monate Grunde Dienst.

00:15:15: Das hatte unter Anführungszeichen den Vorteil wenn man den §.

00:15:21: XX Wergesetz nicht ändern will, dass man den lassen kann und dazu dann drei Monate Übungen um es so zu sagen.

00:15:31: Da haben wir aber gewusst das ist wesentlich teurer ungefähr am Zweihundertfünfzig Millionen Euro.

00:15:38: Und aufgrund der Vielzahl der Gespräche die ich mit Wirtschaftsvertretern geführt habe Aber auch mit den Betroffenen in Zukunft Wo, fast alle gesagt haben ja mir es lieber quasi möglichst viel durchzutienen mich auf einen hohen Stamm holen Stamm bringen zu lassen und dann mache ich meine Übungen.

00:15:56: Und bin mit drei Sekunden dann mit diesen Übung nach fertig.

00:16:01: Beim Stufenmodell ist es so sechs Monate innerhalb achtzehn Monate wieder ungefähr vierzig Tage bis sechzig Tage einzurücken und dann kommen noch die Milizübungen.

00:16:13: Es ist organisatorisch auch schwieriger Aber ja, die Entscheidung ist dann in die Nähe des Stufenmodells gekommen mit durchaus den Nachteilen, die sie auch angesprochen haben.

00:16:29: Aber es ist auch klar – in einer Demokratie entscheidet das Parlament in letzter Konsequenz vor der Bundesregierung in diesem sehr mühsamen Prozess.

00:16:42: Und wenn Sie mich fragen, ob ich zufrieden sein kann?

00:16:44: Ich habe es auch zum Ausdruck gebracht.

00:16:47: Nun klarerweise ganz glücklich war und bin nicht damit.

00:16:53: aber eines muss man sagen Wenn politisch nicht mehr geht dann ist das Ziel da jetzt möglichst viel herauszuholen Dieses Modell, wir hatten ja leider gut das Abschaffen der Milizübungen eine katastrophale Entscheidung damals.

00:17:09: Und ich bin sehr dankbar dass der Altbundeskanzer Schüssel mittlerweile auch gesagt hat, dass es ein Fehler ist und da sagt man ja nicht zu lange wenn man eigentlich der Entscheider war der das dann angeordnet hat.

00:17:23: also das habe mich im Nachhinein sehr gefreut.

00:17:26: jetzt haben wir diese Übungen wieder Und es sind ja jetzt sechs Monate plus drei Monate und es wird eine große Freiheit angeboten werden für die Betroffenen, die den Werdienst leisten.

00:17:43: So dass wir unsere militärischen Ziele erreichen werden können.

00:17:47: aber dazu gehört auch das man sicherlich die Wochendienstzeit sicher überhaupt nicht ein, dass man als junger Mensch irgendwo sagt naja maximal Vierzig oder vierzig Stunden in meiner Zeit war damals es auch üblich, dass man sechzig-fünfundsechzig Stunden Wochendienstzeit als junger Soldat hatte.

00:18:06: Warum heute nicht?

00:18:08: Die Leute wollen ja auch gefördert werden die Leute wollen gefordert und gefördet werden.

00:18:13: das ist jetzt ein Prozess.

00:18:15: also da wäre noch vieles tun.

00:18:17: aber ich sage mal besonders schmerzig ist ohne wirklich großen Grund wahrscheinlich aus ideologischen Gründen dass man zwar mindestens, aber eher, zweihundertfünfzig Millionen Euro pro Jahr mehr Personalkosten hat.

00:18:30: Und das muss man in so einer budgetären Lage erst wirklich erklären.

00:18:33: Ja und es ist ja de facto wirklich nicht nachvollziehbar und nicht verständlich.

00:18:39: was macht das auch mit Ihnen als Spitzenmanager wenn man eine Kommission anführt damit wirklich viel Zeit Herzblut und Leidenschaft daran arbeitet?

00:18:50: Und dann die Regierung den Empfehlungen nicht folgt.

00:18:52: Ich meine, was macht das für zukünftige Expertenkommissioner?

00:18:55: Sagt ihr jeder wozu soll man das noch antun?

00:18:58: die machen eh etwas wollen?

00:19:00: Naja ich würde das für mich so sagen wenn man solange im wahrsten Sinne des Wortes im Geschäft ist auf der einen Seite Militäreschau aber auch in der Wirtschaft dann weiß man auch, wie oftmals politische Entscheidungen getroffen werden.

00:19:19: Es hilft ja nichts den Kopf in den Sand zu stecken, sondern jetzt geht es noch darum und ich habe davon gesprochen – es sind ja noch neunvierzig Empfehlungen da und über vierzig Anreize.

00:19:29: Das möglichst viel von diesen Empfehnungen anreizen parallel zu dieser Dienstzeitentscheidung dann noch umgesetzt

00:19:38: wird.".

00:19:39: Das ist jetzt noch ein Job, wenn Sie so wollen, den ich noch gerne mache mit einem Team.

00:19:46: Und die Frau Bundesministerin da weiter massiv unterstütze.

00:19:51: Aber als Demokrat hat man das zu akzeptieren und sozusagen so ... Ich bin jetzt traurig und bin massiv enttäuscht!

00:20:01: Ich habe schon gesagt, ich bin nicht ganz glücklich damit.

00:20:04: es ist trotzdem Ein riesiger Schritt nach vorne in die richtige Richtung für das österreichische Bundesjahr, wo man die Miliz weiter aufbauen kann.

00:20:14: Mir ist noch wichtig diese Mehrkosten von zweihundert bis zweieinhalbfünfzig Millionen, dass dann nicht der Herr Finanzminister oder in den Regierungen sagt, na ja, da zwingt mir jetzt weg

00:20:24: vom ... Vom Heresbudget?

00:20:25: Vom

00:20:25: Heeresbudget bei für die Beschaffung.

00:20:27: Das wäre eine Katastrophe!

00:20:29: Das haben wir aber auch klar gesagt.

00:20:30: Der Herr Bundeskanzler hat das auch von seiner Seite damals im Pressegespräch gesagt, das darf nicht sein.

00:20:37: Also da wäre es wirklich eine Katastrophe und ich werde massivst enttäuscht.

00:20:42: Aber ich sage noch mal demokratischer Prozess und als Demokrat hat man das so zur Kenntnis zu nehmen?

00:20:49: Für sie ist ja Sicherheit mehr als Kaserne und Panzer um das jetzt einmal salopp zu sagen.

00:20:55: für Sie ist ja Sicherheit Strom Wasser kritische Infrastruktur Lebensmittel.

00:21:01: Jetzt haben wir einen der schwersten Türen Jahre seit Messbeginn erlebt.

00:21:08: Das hat natürlich massivste Auswirkungen auf die Lebensmittelsituation in Österreich, auf die Bauern natürlich.

00:21:13: Auch da wiederum ihre Doppelfunktion offensichtlich hat Reifeisen als Organisation sofort Maßnahmen ergriffen, also Finanzierungen zur Verfügung gestellt für Bauern.

00:21:24: Hat auch Zinsstundungen gewährt oder sogar verzichtet.

00:21:28: Also den Bauern im Sinne des Gründers Reifeiesen sehr schnell und unbürokratisch Hilfe zur Verfügung gestellt.

00:21:40: Was macht es aber dann trotzdem?

00:21:42: Mit Ihnen, wenn man dann sieht dass es eine Diskussion gibt über ein Hilfspaket für Bauern wiederum in Höhe von einmaligend zweihundert Millionen die der Finanzminister zur Verfügung stellen sollte.

00:21:54: Die er wiederum aus ideologischen Gründen, möchte ich nicht sagen verweigert aber zumindest lange braucht bis sie tatsächlich gewährt werden.

00:22:04: Wenn wir das Modell Acht plus zwei genommen hätten, dann hätten wir jetzt diese zweieinhalb

00:22:08: Jahre

00:22:09: schon gehabt.

00:22:11: Wenn man dies ein bisschen sarkastisch betrachtet ist es so.

00:22:15: Aber ich denke gerade dieser Klimawandel-Tension-Zweifel aufgibt und heuer dieses Jahr der Türe führt uns auch in Österreich vor dass Lebensmittel Selbstversorgung keine Selbstverständlichkeit ist und das Wasser nicht eine Ressource ist, dass im Überfluss immer da sein muss.

00:22:36: Wir sind es gewohnt!

00:22:38: Und wir leben Gott sei Dank in einem Land wo es bis dato nicht wirklich Probleme gegeben hat.

00:22:43: aber wenn man jetzt mit Sorge die Entwicklung des Grundwasserspiels insgesamt ansieht Wenn man mit Sorge sieht, diese verbrannten Felder, ob das jetzt Getreide war, obwohl sie ja eine Frühjante gebraucht hat und damit hat es auch zwar teilweise qualitativ gut Qualität gegeben aber deutlich weniger Menge.

00:23:04: kommt die Maisiernte eine Katastrophe, Sonnenblumen.

00:23:07: Ich könnte jetzt vieles aufzählen bis hin zu den Zuckerrüben wo auch dann Ungeziffer dazu kommt Aufgrund der Türe Insekten, die wir bis dato so in Europa und Österreich schon gar nicht kannten.

00:23:24: Da sind wir aufgerufen, also wirklich unseren Landwirten auch zu helfen.

00:23:31: Diese lange Diskussion für mich wieder völlig unverständlich.

00:23:34: Wir haben gesagt, wir müssen noch einen ersten Schritt machen um hier Hilfspakete anzubieten Wobei man auch unterscheiden muss, es gibt ja auch eine Versicherungsmöglichkeit über die Hagueversicherung und da muss man schon aufpassen.

00:23:48: Also Betriebe, die sich versichern haben lassen seit vielen Jahren und Geld investiert haben damit sie mit sich etwas bekommen wenn eben Witterungsumbilden ihnen die Ernte zerstören Die kann man sicher nicht gleich behandeln wie jene, die gesagt haben naja ich spekuliere es wird schon nix passieren.

00:24:06: Aber das ist ein anderes Thema sind weit auch ein politisches Thema

00:24:10: und

00:24:11: ist ein unternehmerisches Risiko.

00:24:13: also das muss wir schon mit ins Kalkül ziehen.

00:24:16: aber ich bedanne nochmal Es geht hier um die Sicherstellung der Lebensmittel für die österreichische Bevölkerung Und man kommt auch zunehmend drauf Der Boden, auf dem wir leben und gehen ist eine strategische Ressource.

00:24:33: Und auch da geht es um Resilenz – bei diesem Begriff sind wir noch heute gar nicht vorbeigekommen – spreche das sehr absichtlich an.

00:24:41: Denn Resilent heißt Vorsorgen!

00:24:44: Wir überlegen was kann denn alles passieren?

00:24:46: Wie kann ich mich am besten absichern?

00:24:49: dass wenn unvorhergesehene Fälle kommen, aus welchen Grund immer.

00:24:53: Dass ich eben allfällig besser mich vorbereite sehe als andere.

00:24:57: Also das Resilienzthema, Bodenresource, das Zubetonieren, alte Themen die wir auch schon natürlich auch aus den Medien kennen spielen da eine Rolle.

00:25:07: Und wir sind jetzt auch dabei mit unseren Unternehmungen nachzudenken, Versuche zu machen in unseren Laboren.

00:25:16: Welches Satgut braucht man in der Zukunft?

00:25:18: Genauso wie man im Forst nachdenkt, wie muss ein Wald in Zukunft zusammengesetzt sein damit der Chance hat zu überleben.

00:25:25: es wird also gewisse Baumarten werden verschwinden und so ist das auch im Getreide, im Mais, im Zuckerrühmbereich etc.

00:25:32: halt das was wir eben brauchen um Grundnahrung Mittel herstellen zu können.

00:25:39: Da ist intensiv die Forschung auch gefragt, auch gemeinsam mit der Universität für Bohnkultur um ein Beispiel zu nennen aber auch mit ausländischen Partnern.

00:25:48: also da kommt viel auf uns zu.

00:25:50: das kostet auch Geld aber auch dass Versorgungssicherheit ist ein unverzichtbarer Teil des unfassenden Sicherheit für unsere Bevölkerung.

00:26:01: österreichische Landwirtschaft soweit ich richtig informiert bin, hat ja ungefähr einen Eigenversorgungsgrad von knapp seventy-fünf bis achtzig Prozent.

00:26:09: Je nachdem was man betrachtet Milch und Rinderwirtschaft ist fast hundertsiebzig Prozent, andere sind ein bisschen weniger.

00:26:16: Das heißt grundsätzlich sind wir ganz gut aufgestellt aber ihren Worten entnehme ich dass das eigentlich auch ein Zukunftsfeld der Industrie oder Forschung Innovation wäre, wo man massiv investieren könnte und sollte.

00:26:35: Sprich Vorsorge an Resilienz im Zusammenhang mit Nahrungsmittelsicherstellung?

00:26:40: Ja es geht darum möglichst abhängigkeiten dort was schon gibt und die gibt's schon auch zurückzufahren und eigene Wertschöpfung zu betreiben weil eigene Wert schöpfungen das gilt für die Wirtschaft für die Industrie genauso wie für den Bereich der Landwirtschaft Das kostet hin und wieder mehr Geld.

00:26:59: Und der Weg immer nach dem Billigeren nachzueilen, das wird glaube ich so in Zukunft nicht mehr der optimale Weg sein.

00:27:06: Globalisierung hat uns unzweifelhaft in allen Bereichen Wohlstand gebracht, tolle Entwicklungen gebracht.

00:27:12: Wir haben die Frins-Dividee konsumiert weil wir alle überzeugt waren es kann ihm ja zumindest in Europa keine Krieg mehr geben schwer vernachlässigt, die für die Sicherheit notwendig gewesen werden.

00:27:25: Wir sind in Abhängigkeiten hineingeraten und jetzt sehen wir dass diese Abhängigkeit uns... Schweres Geld kosten, denn es reicht ja schon wenn ein Schiff im Suess-Kanal quer steht.

00:27:38: Geschweige denn die Straße von Hormuz.

00:27:40: oder noch viel Ärger wäre es, wenn wir in Asien ein Problem hätten.

00:27:44: Strasse vom Allgaer, da laufen fünfunddreißig Prozent des Wetthandels durch.

00:27:47: also all die Dinge müssen wir uns doch auch nochmal ansehen kritisch beurteilen und dann zu versuchen wirklich die Abhängigkeiten dort, wo es geht und was auch Sinn macht zurückzufahren.

00:28:02: Weil das bedeutet Wertschöpfung in Österreich.

00:28:04: In letzter Konsequenz Steuergeld und bedeutet mehr und sichere Arbeitsplätze.

00:28:09: Aber gleichzeitig haben wir da die rechtlichen Rahmenbedingungen nicht geschaffen.

00:28:13: Absolut!

00:28:14: Dass wir als neutrales Land zum Beispiel bestimmte Dinge produzieren dürfen nämlich auch als Unternehmer aus der Sicht des Unternehmers um die dann auch tatsächlich dem österreichischen Bundesheer oder gar anderen Herren zur Verfügung zu stellen.

00:28:28: Wie sehen Sie da die Rolle der Politik, weil offensichtlich da passiert ja gar nichts?

00:28:33: Da stoßen wir auch offensichtlich an ideologische Parteigrenzen auf Völlig unverständlich.

00:28:40: Wir können nicht die Augen verschließen, wenn hier ein Wachstumsfeld da ist und ich bedrohe noch einmal wo es darum geht das wird der Steuermittel werden eingesetzt um für den Sicherheits- und Verteidigungsbereich der Zukunft vorzusorgen.

00:28:57: Und da ist es so legitim, dass sich diese Steuermittel viel lieber an österreichische Unternehmungen weitergebe um den Kreislauf hochwertige Arbeitsplätze Forschung und Entwicklung und damit entstehen ja wieder Steuerabgaben Wertschöpfung in Österreich, um das sicherzustellen.

00:29:13: Leider sind wir da gerade wenn's und das beginnt schon bei den sogenannten Dualuse-Gütern.

00:29:18: also wenn sie heute einen Chip um ein Beispiel zu sagen bei Infinion produziert wird, in einer Waschmaschine haben ist es kein Problem.

00:29:29: Allfällig wenn dieser Chip und der kommt mit Sicherheit...

00:29:32: In eine Drohne kommt?

00:29:33: ...In einer Drohnen drinnen oder sogar in einer Optik eines Panzers oder sonst wo drinnen ist dann ist ja das schon ein Problem.

00:29:40: und da gibt's den Paragrafter einer zwanzig Strafgesetzbuch die

00:29:44: aus unbedingt

00:29:46: geändert werden muss, wo so aber große Widerstände von der einen oder anderen Partei gibt, weil es ist einem Vorstand nicht zuzumuten dass wenn ein Unternehmen finanziert wo ihm insbesondere dann Güter die oder Waffen und Munition kann man ruhig ansprechen für unsere Verteidigungsaufbau der Verteilungsfähigkeit gebaut werden dort so Unternehmen finanziert.

00:30:12: Und dieses Gerät dann in falsche Hände gerät dann kann ein Vorstand auf Bankgeber nach diesem Paragraph Drei-Zwanzig verurteilt werden.

00:30:22: Also das kann ja nicht sein, da gibt es Änderungsvorschläge wie man vernünftig mit diesen Paragrafen auch umgehen muss.

00:30:30: und es kann ja auch nicht sein... dass wir diese Güter nur weil man sie in Österreich aufgrund ideologischer Gründe nicht wollen, ja?

00:30:38: Dass man die sowieso immer vom Ausland kaufen müssen und das ist ein europäisches Thema insgesamt.

00:30:43: Europa muss deutlich in die eigene Souveränität an Autarkie gerade in diesen Bereichen investieren.

00:30:51: es gibt große Fördertöpfe jetzt für Forschung und Entwicklung Und und es ist auch hier geplant, dass Europa bis hier investiert.

00:31:03: Das wird weiter über ihn ausgehen, die Zahlen sind bekannt da geht es um acht hundert Milliarden, wir haben ein Forschungstopp von hundert glaube ich hundred-achtzig Milliarden.

00:31:14: weltweit gehts an Ausgaben für Rüstungsindustrie von knapp drei Billionen, dann sind unfassbare Zahlen und Das ist eine hochtechnologische Industrie mit einem irrsinnigen Wachstumspotenzial in Österreich arbeiten.

00:31:35: In diesem Bereich hat es ja ungefähr ca.

00:31:37: forty-fünftausend und wenn man das gescheit macht, werden wir da in Zukunft über sechzig-siebzig tausend Mitarbeiter haben, verdoppeln, qualitativ hochwertige, hochwertigste Arbeitsplätze Und ich glaube, über das muss man einmal darüber und das muss politisch kurzfristig ausdiskutieren.

00:31:57: Aber jetzt frage ich Sie als Unternehmer, wenn ich morgen in diesen Segment investieren möchte, krieg' ich dann überhaupt bei einer österreichischen Bankerfinanzierung dafür?

00:32:06: Aktuell nicht

00:32:07: oder?!

00:32:08: Das kommt darauf an!

00:32:09: Also bei Dualios ist es

00:32:11: ja...

00:32:14: Aber wenn es wirklich darum geht, wo die unmittelbarige Frage besteht und das beginnt schon.

00:32:22: Es ist ja noch gar nicht so lange auch durch die Medien gegangen dass es Unternehmen gibt, die Drohnenkomponenten liefern und diese Komponent sind dann in der Ukraine, für die ukrainische Drohne in Industrie und für dies das überlebenswichtig daran gelandet sind.

00:32:38: Wo die Produkte ein letzter Konsequenz sind, da sind ja Teilkomponente, das ist ja nur keine Waffe dass das dann schon ein großes Problem ist.

00:32:47: Also über das müssen wir hinweggehen und ich sage nochmal, da muss die eine oder andere Partei wirklich an sich arbeiten und sagen Wir müssen uns den geopolitischen sehr negativen Entwicklungen stellen und müssen die entsprechenden Konsequenzen auch ziehen.

00:33:07: Ich

00:33:07: glaube, das ist auch ein schöner Beispiel.

00:33:10: Auch medial bekannt von Steuermannlicher, die die Exportgenehmigung nicht bekommen haben, weder vom Innenministerium noch vom Verteidigungsministerium nach Tournisien verfallen

00:33:19: lassen.

00:33:21: Das sind Zustände und das geht nicht.

00:33:24: Ist auch überhaupt nicht akzeptabel!

00:33:28: Und es geht in diesem Bereich ja auch darum, selbst eben eine gewisse Autarkie für sich herzustellen.

00:33:37: Sonst werden wir nie eine glaubwürdige Resilenz herstellen können.

00:33:42: und dieses Chancenfeld Rüstungsindustrie ist im Etwas das in den nächsten mindestens zehn Jahren eines ist dass weiter wachsen wird.

00:33:52: Das kommt nicht von ungefähr wenn man jetzt aus dem VW-Konzern hört dass sich auch VW mit dem Thema intensiv beschäftigt.

00:34:00: Ja und wie würden wir den Begegnern auch stichwort europäischer Kapitalmarkt- und Geldgeber, wenn wir dann sehen das bei großen europäischen Rüstungsfirmen, dann amerikanische Fonds oder BlackRock wesentliche Beteiligungen haben?

00:34:14: Das heißt ist ja wiederum ausländisch also amerikanisches Kapital, dass am Ende des Tages davon profitiert es wird dort einkaufen.

00:34:21: Das sieht man ja genau an dem Beispiel, dass wir hier noch völlig falsch aufgestellt sind.

00:34:27: Und es ist zum Beispiel unabdingbar, dass man die Taxonomie auf EU-Iberne adaptieren muss in dem Moment wo auf die EU- Iberne klargestellt wird das Finanzierungen und auch vom Kapitalmarkt jetzt gemeint.

00:34:41: Finanzierung ist nicht nur Bankfinanzierungen, die man in Unternehmungen gibt, die eben auch Rüstungsgüter erzeugen dass die nachhaltig angesehen werden, in dem Moment gibt es deutlich auch eine Möglichkeit des Engares.

00:34:58: Zeichen nach außen.

00:34:59: Bis dato ist das ja so, obwohl eben große Mittel zur Verfügung gestellt werden.

00:35:04: und da sieht man auch die eine Seite der EU stellt Mittel zur verfügung und auf der anderen Seite gibt es noch regulatorische Hürden, die damit nicht zusammenpassen.

00:35:13: also Finanzierungen in Sicherheit, in Verteidigung müssen als nachhaltig anerkannt werden und dann ist er logischer vorgeht danach dass zum Beispiel der Paragraph drei zwanzig STGB entsprechend adaptiert werden muss.

00:35:27: Ich sage gar nicht, dass abgeschafft werden muss sondern da es entsprechend eine Novellierung erforderlich ist und das kann man in die Richtung machen.

00:35:35: Es ist ja völlig klar wenn ein Unternehmen heute vorsätzlich Produkte Und das kann man ja alles nachvollziehen, in ein kriegsführendes Land oder gar terroristische Organisationen weiterkippt.

00:35:48: Dass wir das gelten?

00:35:49: Überab keine Frage!

00:35:50: Aber über das ist überhaupt kein Thema.

00:35:53: und wenn wird auch nicht umhinkommen darüber nachzudenken dass man sagt naja die Neutralität unsere neutralität die auch in der Bevölkerung sehr hoch gehalten wird SwissMayer kann ja auch nicht dazu führen, dass also Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Österreich keine Wachstumsschance hat.

00:36:12: Das kann ja nichts sein!

00:36:13: Das heißt für Sie ist ganz klar die Neutralität das eine aber Rüstungsindustrie und Wachsitum... So

00:36:18: ist

00:36:19: es?

00:36:19: ...das andere muss möglich sein.

00:36:21: Und daher muss man das Waffenexportgesetz um ein weiteres Gesetz anzusprechen.

00:36:25: Das muss man ändern.

00:36:28: Es gehört Transparenz her, es gehört die Nachvollziehbarkeit her.

00:36:32: Da gibt's überhaupt nix zu verstecken und unser Bundesminister Hartmannsdorfer hat das ja einige Male auch schon sehr zum Ausdruck gebracht.

00:36:41: Ja und ich bin schon froh man sieht es geht was ist ein Beginn da dass hier Kooperationen möglich sind.

00:36:50: im Zuge der Leonardo der Hubschrauberbeschaffung ist jetzt erstmalig wieder eine Kooperation möglich.

00:36:56: Früher haben wir gesagt Gen-Geschäfte, Kooperation ist viel besser.

00:37:01: Das

00:37:02: ist

00:37:02: weniger belastet über vierhundert Millionen also erste Schritte sind gesetzt.

00:37:07: aber man muss schon sagen da gibt es schon einen starken Druck und ich darf in der industriellen Vereinigung eine Taskfors leiten die sich genau mit diesen Themen beschäftigt Und ohne weiteren Druck und Transparenz und Argumentation wird sie nichts weiter bewegen, daher werden wir da intensiv

00:37:24: drauf bleiben.

00:37:24: Es müsste auch klar sein wenn Europa – wie wir es ja gerade in der Ukraine erleben – zu verfügen stellt um einem Land zu helfen oder zur Seite zu stehen dann müsste doch auch klar sind dass ein europäisches Land diesem Land mit europäischem Geld Komponenten oder möglicherweise sogar Fahrzeugen oder Waffen zur Seite stehen

00:37:47: darf,

00:37:47: oder?

00:37:48: Wüsste doch klar sein.

00:37:49: Sollte klar sein!

00:37:50: Ja aber wie wir wissen dort sehen wir noch nicht und das werden halt immer da noch Vermutungen angestellt die uns aber aufgrund der geopolitischen Situation nicht an notwendigen Lösungen weiterbringen.

00:38:07: Aber mir ist schon klar, wir haben eine Bundesregierung.

00:38:11: Wir haben ein Parlament aus einerseits Gott sei Dank sehr bunt zusammengesetzt, aber ich betone noch einmal... Die Politik muss sich auch der Realität stellen.

00:38:24: Eine der Hauptaufgaben der Politik ist es auch, Sicherheit für die österreichische Bevölkerung zur Verfügung zu stellen und die Rahmenbedingungen dazu aufzumachen.

00:38:32: Und da gehören die Themen, die wir jetzt gerade angesprochen haben – und Zweifel auf dazu!

00:38:38: Sie sind ja in all diesen Feldern seit eben vielen Jahren erfahren.

00:38:42: das bringt das Alter mit sich und die langjährige Tätigkeit in all diese Bereichen Zusammen stärker.

00:38:50: und auch der Podcast Streitwert sind entstanden, um gegen politische Extreme links- und rechtsaufzutreten.

00:39:01: Das heißt es geht ja in vielerlei Hinsicht und das sind Sie ein großer Verfechter von Dingen mit Vernunft, mit Hausverstand, mit Breitblick Resilienz – Sie haben's schon angesprochen!

00:39:14: Alle diese Dinge die sie jetzt angesprochen haben müssten doch eigentlich dazu führen dass eine Bundesregierung, die momentätig ist, sagt okay damit wird die Extreme links und rechts der Mitte und links-und-rechts der Gesellschaft nicht weiter stärken.

00:39:29: Müssen wir alle diese Dinge tun?

00:39:31: Sie liefert aber eigentlich fast im Stundenrhythmus Gründe und Argumente das andere sich nur zurücklehnen müssen und sagen müssen fein!

00:39:40: Wir haben in der zweitgrößten österreichischen Stadt eine kommunistische Bürgermeisterin zum zweiten Mal mit deutlichem Zuwach sogar.

00:39:48: Wir sehen die rechten Parteien permanent und stetig steigen, nicht zuletzt auch aufgrund von den Argumenten, die wir jetzt schon diskutiert haben Neutralität an anderen Dingen.

00:39:58: Warum fällt es uns so schwer zu sagen ja wir sind neutral aber wir können trotzdem ein Rüstungsland sein?

00:40:04: Ja!

00:40:05: Es geht in Niederösterreich kann man den Medien entnehmen gerade ein großer Automobilzulieferbetrieb im Konkurs.

00:40:12: Wir brauchen wenn die Automobilindustrie auslässt ich merke selber jeden Tag Ja, wir brauchen neue Geschäftsfelder und da müssen wir rasch nämlich nicht innerhalb von Jahren sondern innerhalb von Monaten die gesetzlichen Rahmen schaffen.

00:40:26: Das ist ja normalerweise möglich.

00:40:28: also müsste man meinen wenn man guten Willens wäre.

00:40:32: jetzt weiß ich schon Sie sind ein Profi in dem Geschäft aber warum laufen wir offensichtlich sehenden Orges in dieses weitere Drama hinein?

00:40:42: Wie ich schon am Anfang auch meine Meinung gesagt habe Da unterscheiden wir uns eben in der Wirtschaft sehr, sehr stark.

00:40:50: Wenn es darum geht, in der Analyse Fakten festzustellen und strategisch rasch Maßnahmen dann zu setzen natürlich auch zu diskutieren Es gibt ja in jedem Unternehmen auch entsprechende Eigentümer Und dann geht man ans Handeln.

00:41:10: Das ist so verstörend.

00:41:12: das in der Politik Ob auch der vielfältigen Zusammensetzung, es ist halt in einer Regierung wo drei Parteien die durchaus relevant unterschiedlich sind.

00:41:27: Dass da es offensichtlich noch schwer gelingt.

00:41:33: Kompromisse und in den Koalitionen entstehen immer Kompromissen.

00:41:37: Auch das ist mir klar!

00:41:38: Das ist auch in einem demokratischen Prozess.

00:41:41: Aber ein Kompromiss ist ja nur dann etwas wert, wenn er ein bestimmtes Thema rasch und im Sinne der Sache löst.

00:41:51: Das Ganze mündet immer in die Gesetzgebung hinein.

00:41:54: Es müssen dahinter durch das Parlament dann die Gesetze adaptiert werden, neue Gesetzen geschaffen werden etc.

00:42:03: Und das ist in so einer Konstellation wie man sieht sehr, sehr mühsam.

00:42:07: aber das gilt nicht noch für Österreich.

00:42:10: Schauen wir in die Bundesrepublik Deutschland, dort haben wir in Wahrheit das gleiche Phänomen.

00:42:17: Und ich glaube auch die Umfragen, auch wenn sie immer beschönig sind und sagen, naja im ersten ein paar Jahren und umfragen sind Momentaufnahmen ist so.

00:42:26: ja aber die Bevölkerung wartet auf Entscheidungen wo man sieht dass wirklich große Brocken wie Gesundheit wie Pensionen Wie Möglichkeiten, dass die Wirtschaft sich dynamisch positiv weiterentwickeln kann.

00:42:45: Und nicht durch Regularen so gefesselt ist das also es fast unmöglich ist rasch neue Betriebe einerseits zu gründen oder große Investitionen zu tätigen.

00:42:58: Wir kennen ja all die Themen, als der Preis ist heraus.

00:43:00: So lange das so ist und man da einen Stilstand spürt, dann ist offensichtlich in der Bevölkerung immer dann das Gefühl, da müssen wir jetzt jemand nehmen, der nicht in der Regierung ist weil er kann's.

00:43:13: Hat sich auch noch nicht bewiesen, dass

00:43:16: er es

00:43:16: nachhaltig kann?

00:43:17: Er hat gewissen, dass ich es nicht kann.

00:43:18: Ja, wir

00:43:19: haben also schon einige Male die Erfahrung damit gemacht Und daher müssen sich die Regierungsparteien selbst bei der Nase nehmen und sagen so, wie bringen wir wirklich die Strategie nach vorne?

00:43:32: Und wenn man da gerade ein Glas stehen haben.

00:43:33: Es ist ja immer die Frage auch auf der Regierungsheben in den einzelnen Parteien sehe ich das was ich jetzt mache und wenn ich beurteile ein Glas halb voll oder halb leer.

00:43:44: Ich gehört zu den Menschen wo ich in der Regel davon immer daraus gehe.

00:43:47: Ich habe ein halbvolles Glas!

00:43:50: Und jetzt geht es darum, wie können wir das Gas wieder füllen?

00:43:52: Um das geht's.

00:43:53: Es geht um eine Vorweistrategie und nicht durch zögerliches Handeln durch ideologische Ansätze, die heute nicht so mehr haltbar sind.

00:44:04: Dass wir Unternehmungen erzwingen in Saarland zu gehen und ich habe heute schon mal gesagt es ist genau der falsche Weg!

00:44:10: Wir laufen noch größere Abhängigkeiten hinein wenn man die Unternehnungen aufgrund der Rahmenbedingungen dort hin zwingt.

00:44:18: Ich verstehe auch die Unternehmern Entscheidungen.

00:44:21: Ich habe keine Frage.

00:44:22: Das sind wir ja gleich wiederum im Stafgesetzbuch, wenn der Aufwahlstand das nicht macht in den Räse des Unternehmens zu handeln ist er ja gleich einmal vom Richter haben wir in den letzten Jahren oft gesehen.

00:44:31: ich komme schon langsam zum Schluss.

00:44:34: Sie sind Kapitalmarkt-Experte Bankenexperte.

00:44:39: ich kann mich gut erinnern wie wir nineteen fünf und neunzig da europäischen Union beigetreten sind waren von gemeinsamen Heer Gemeinsamer Außengrenzschutz gemeinsamer Kapitalmarkt viele Themen am Tisch.

00:44:52: Jetzt knappe einunddreißig Jahre später haben wir viele Dinge noch immer nicht, wie zum Beispiel den Kapitalmarkt.

00:44:59: Wäre es z.B.

00:45:01: auch ein Gedankenspiel wert zu sagen man begibt eine, weil es gerade notwendig ist eine vorsichtig Rüstungsanleihe um um die Industrie zu unterstützen.

00:45:15: Oder man macht einen Art Rüstungsfond, Private Equity, Venture Capital und von der Software angefangen über Optik, über Chip ... Ich weiß nicht was für Industrien auch dementsprechend anzustoßen weil die Unternehmen werden ja das Geld brauchen Nicht nur durch Förderungen und EU Fonds sondern einfach auch durch den Kapitalmarkt weiterzukommen so wie es auf der ganzen Welt der Fall ist.

00:45:41: Das Thema haben wir auch schon kurz gestreift, also man bräuchte einerseits eine entsprechende Änderung auf der EU, wenn ich bitte uns noch einmal die Taxonomie.

00:45:51: Die Bankenunion hat man ja gemacht natürlich auch resultierend aus der Bankenkrise.

00:45:56: im Jahr zwei tausend acht sind regulare entstanden, die absolut notwendig waren und wir sind heute als Bankindustrie gut unterwegs, gut kapitalisiert.

00:46:09: Es hat sich sehr viel sehr Positives entwickelt.

00:46:13: ein stabiler Bankenmarkt ist ja unbedingt notwendig weil Bankens hinter Pluckreislauf der Wirtschaft und wenn man die Regularen jetzt so zurück nimmt dass die Banken auch losgelassen werden wie von einigen Regularien dann regelt es sich das aus meiner Sicht automatisch.

00:46:35: eine Bank will Geschäft machen, will finanzieren durchaus klarerweise in Regularien.

00:46:41: Aber dort wo überhitzt gereguliert wurde.

00:46:44: das müsste durch diese Omnibus-Projekte jetzt wirklich rasch einmal bereinigt werden.

00:46:49: und dasselbe gilt auch für die Industrie.

00:46:51: und das gilt insgesamt für den Kapitalmarkt.

00:46:53: ja weil wenn ich heute sage okay diese Investitionen beziehungsweise Finanzierungen in Sicherheit können sich auch solche Fonds konstituieren und werden automatisch dann auch finanzieren.

00:47:09: Und werden sich an solchen Unternehmungen mit Eigenkapital beteiligen?

00:47:13: Also ich glaube, Produktion bedeutet bis zu einem gewissen Grad Freiheit.

00:47:20: ja weil ohne dem funktioniert es nicht.

00:47:24: um mit Fesseln wird man die Produktion nicht antreiben können.

00:47:31: Ich komme zur den Abschlussfragen.

00:47:35: Gibt es bei Ihnen eine Entscheidung in Ihrem Leben, bei der Sie zwischen Loyalität und Überzeugung entscheiden mussten?

00:47:47: Nein.

00:47:50: Nicht wirklich!

00:47:51: Selbst wenn man jetzt sagen müsste, Loyalitätskommission ist zum Beispiel eine Möglichkeit darüber zu diskutieren... Ich habe schon gesagt ich kann damit leben weil Doch, also ein deutlicher Überhang dessen was wir fordern sich in diesem neuen Modell drinnen findet.

00:48:13: Sonst wäre das ja wohl genau so ein Fall wo ich sage da müsste man die Loyalität massiv überdenken und sagen

00:48:21: oder wenn es jetzt doch noch auskommt dass die Zweihundertfünfzehn Millionen pro Jahr ist Budget weg?

00:48:26: Dann

00:48:26: ist das genauso ein fall.

00:48:28: absolut gut.

00:48:30: Was muss jetzt noch passieren?

00:48:31: dass sie sagen können Jetzt ist Österreich wirklich werfähig geworden

00:48:36: den Aufbauplan, der voll ausgearbeitet ist.

00:48:40: Einerseits was die personelle Entwicklung anbelangt aber auch die materielle Entwicklung also dieses Nachrüsten so wie es jetzt auch planerisch vorhanden ist dass da die Geldmittel zur Verfügung gestellt werden und das dieses Österreich-Modell jetzt diese sechs plus drei tatsächlich zur Umsetzung gelangen Früherstens, zweiunddreißig Plus.

00:49:06: Wir hinken aber schon hinten nach mit dem Budget!

00:49:11: Aber planerisch werden es.

00:49:12: Ich wollte

00:49:13: sagen, als gelernter Österreich würde ich sagen wahrscheinlich wären wir dort nicht hinkommen und zwar in den Jahren im Jahr für die Jahre oder im Jahrvier Jahrviert.

00:49:20: Wahrscheinlich.

00:49:21: Angesichts unserer makroökonomischen Situationen in Österreich wäre es eigentlich besser, dass es bereits bis zum Jahr zwanzig achtundzwanzig zu erfüllen

00:49:28: ist.

00:49:28: Absolut!

00:49:28: Je früher umso besser.

00:49:30: und man sieht ja auch ein gutes Beispiel ist Poln.

00:49:33: Poln hat über fünf Prozent des PIP wird dort investiert in die Sicherheit der letzter Konsequenz Wir sind jetzt noch immer bei eins Komma Eins und haben aber das Ziel, dass im Landesverteidigungsfinanzierungsgesetz zwei Prozent das Ziel fixiert sind.

00:49:50: Also ich frage mich auch wenn Sie so wollen her wie soll das geschehen, dass wir die zwei Prozent erreichen?

00:49:56: Ja weil das ist ja das eine ist es zu erreichen.

00:49:59: man muss sich auch operativ umsetzen natürlich.

00:50:04: Ich bin sehr begeistert von dem Zugang, den sie geschildert haben über was das her alles für Sie bzw.

00:50:12: auch ihre Karriere gemacht hat.

00:50:17: Wenn man das jetzt einmal philosophisch sagen darf oder poetisch im Herbst ihres beruflichen Lebens angekommen, haben wir ja schon die Weichen gestellt für Ihre Zukunft, wer Ihnen nachfolgt.

00:50:32: Jüngst glaube ich, wenn ich das richtig im Kopf habe in meinem nächsten Jahr ist Stefan Jörg.

00:50:40: Michael Höller hat mit ersten Juli die IB übernommen.

00:50:43: also es ist eigentlich... Wie sagt man?

00:50:49: Die Hofübergabe!

00:50:50: Der Hof ist gemacht

00:50:50: oder?!

00:50:52: Die Hofübergabe ist aus meiner Sicht so vorbereitet wie sich das gehört Und mir geht es sehr gut damit, weil in der Vorwoche doch viel überrascht, dass ich diese Entscheidung jetzt bekanntgebe.

00:51:08: Damit kann sie im Hintergrund keine Grabenkämpfe geben, die wir nicht brauchen, denn wir müssen Wirtschaften!

00:51:13: Das ist ja richtig.

00:51:14: und nachdem ich die Freude oder Gnade habe mit dem Stefan Jörg befreundet zu sein, glaube ich, das ist auch eine fantastische Entscheidung, die Sie hergetroffen haben.

00:51:23: Ich freue mich für Sie, mich freut es für den Stefan und ich freue mich auch für Reifessen.

00:51:28: Was wird Ihre persönliche Zukunft im österreichischen Bundesherr noch ergeben?

00:51:34: Auch hier befinde ich mich im Spätherbst, um es so auszudrücken als Militzbeauftragter.

00:51:40: Ich bin bei weitem der älterste Offizier im Österreichischen Bundestag.

00:51:46: bis voriges Jahr im Herbst war ich noch parallel mit dem Generalprieger, der ja in Brüssel tätig war.

00:51:53: Er ist jetzt vor einem Jahr ganz ausgeschieden.

00:51:56: Ich bin Milizoffizier und daher hat die Frau Bundesminister mich gebeten, das Thema Werden ins Kommission einerseits natürlich fertig zu machen, jetzt noch jene Maßnahmen mitzuhelfen auf den Weg zu bringen – ich mir ist es wirklich ein Anliegen Sie da weiter zu unterstützen dass dieses neue Modell zu einem Erfolg werden kann!

00:52:21: Und wenn das auch sein wird, ich denke da sollte im nächsten Jahr auch der Fall sein.

00:52:27: Dann wird meine militärische Karriere auslaufen und gehe ich mit großer Freude aber auch meine berufliche.

00:52:36: wie angekündigt die Reifers & Bank International werde ich noch

00:52:41: mindestens

00:52:42: ein Jahr weiter dann präsidieren Aber ich kann mich dann vermehrt meinen Enkelkindern Hoppis, viel in der Natur zu sein widmen und darauf freue ich mich.

00:52:53: Wenn ich noch eine kurze Empfehlung abgeben dürfte nach Kenntnis oder nach Operativer und in vielen anderen Punkten zusammenarbeiten seit einunddresig Jahren – wir sind ja auch gemeinsam im Beirat der Konkorde über Waldstiftung.

00:53:09: Auch da sind sie nicht untätigt.

00:53:12: Vielleicht fällt noch etwas ab, dass Sie den nächsten Jahren viele junge Leute davon überzeugen können oder dazu motivieren können, zum Bundesheer zu gehen dort Karriere zu machen.

00:53:24: Am lebenden Beispiel Erwin Hamiseder was das Bundesheuer alles für einen tun kann und mit ausbilden kann.

00:53:33: Erwin Hammiseder lebt in zwei Welten die selten Zusammenkommen Kapital- und Verteidigung noch.

00:53:38: beide stehen ziemlich unter Druck.

00:53:40: ein Bundesheur dass in den letzten Jahren kaputtgespart wurde und jetzt aufrüsten muss, er leistet seinen Beitrag dazu.

00:53:47: Ein Europa das sich verteidigen will aber sein eigenes Wachstum nicht finanziert was bleibt ist manchmal eine unbequeme Erkenntnis-Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif weder militärisch noch wirtschaftlich.

00:54:01: Das war Streitwert.

00:54:02: danke fürs Zuhören.

00:54:04: Danke Erwin Hamiseda.

00:54:05: Vielen Dank für dieses Interview.

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