#24: Gernot Blümel über die KI-Revolution, den ORF und Österreichs Reformstau (2/2)

Shownotes

In dieser Episode diskutiert Gernot Blümel mit Stephan Zöchling über Medienpolitik, den Reformbedarf im ORF, die Rolle der Kammern und die philosophischen Implikationen der künstlichen Intelligenz.

Blümel war Mediensprecher der ÖVP, Kanzleramtsminister mit Zuständigkeit für EU, Kunst, Kultur und Medien und danach Finanzminister der Republik Österreich. Heute leitet er als Managing Director den Mare Technopark in Venedig, ein neues Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und digitale Medizin am Lido, das mit rund 900 Forschenden zum europäischen Leuchtturm werden soll.

Im Zentrum des Gesprächs stehen ein antiquiertes ORF-Gesetz, das Verhältnis zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien, die Verkrustung heimischer Institutionen und die grundlegende Frage, wie eine westliche Demokratie mit Maschinen umgehen soll, die sprechen, argumentieren und lernen können.

Themen der Folge

  • Medienenquete und die Reformpläne für den ORF, die Ibiza nie überlebt haben
  • Kooperation statt Konfrontation zwischen ORF und Privaten
  • Kunst, Kultur und Sport als unterschätzte Identitätsfaktoren Österreichs
  • Philosophiestudium und der Nutzen für die Politik
  • Künstliche Intelligenz als Zäsur der Menschheitsgeschichte
  • Menschenwürde, Menschenrechte und das Rechtssystem im KI-Zeitalter
  • Mare Technopark Venedig, ein Silicon Valley der digitalen Medizin
  • Kammernreform, Wirtschaftskammer und die Belastung des Mittelstands

Der Gast

Gernot Blümel war von 2017 bis 2021 Bundesminister im Kanzleramt und danach Bundesminister für Finanzen der Republik Österreich. Er war einer der engsten politischen Weggefährten von Sebastian Kurz und Vizepräsident der Jungen Europäischen Volkspartei.

Heute leitet Blümel den Mare Technopark in Venedig, ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und digitale Medizin. Daneben schreibt er wöchentlich über philosophische Fragen und hat ein Buch über künstliche Intelligenz veröffentlicht.

Blümel verbindet unternehmerisches Denken mit einem tief philosophischen Zugang zu den großen Fragen der Gegenwart. Sein Fokus liegt darauf, wie sich Europa im Zeitalter der künstlichen Intelligenz neu erfinden kann, ohne seine kulturellen Wurzeln zu verlieren.

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Transkript anzeigen

00:00:00: In allen vorangegangenen Regierungen und auch nachkommenden Regierung ist das Thema Kunst, Kultur, Schwart.

00:00:06: Da müssen wir sagen, da müssen wir auch noch jemandem geben, der macht Voglerwurst, Drachewurst jetzt Bablerwurst.

00:00:15: Der Satz, der am öftersten gefallen ist wenn mich immer zum ersten Mal persönlich in einem Gespräch gesehen hat war du bist ja gar nicht so.

00:00:23: Und das hat mich am Anfang ein bisschen stutzig gemacht.

00:00:28: Was hat sie dir erwartet?

00:00:29: Wir befinden uns immer noch am Anfang einer Entwicklung, die unsere gesamte Star sein verändern wird.

00:00:37: Nicht nur technologisch und wirtschaftlich sondern auch gesellschaftlich und in der Atemweise wie wir über Mensch seien an sich nachdenken.

00:00:46: Streitwert ist der Podcast über das was wirklich zählt.

00:00:49: Mein Name ist Stefan Zöckling und ich spreche mit Persönlichkeiten über die Themen die zu wertvoll sind um darüber nicht zu streiten.

00:00:56: Gernert Blümel war von dem Jahr zweitausend siebzehn bis zwanzig einundzwanzig einer der erfolgreichsten Politiker Österreichs.

00:01:02: Er war Kanzleramtsminister, Finanzminister, enger Vertreter von Sebastian Kurz.

00:01:07: in seiner Amtzeit fällt einiges eine Bundesexekution relativ verfassungsgerichts auf Akten verweigerte internationale Schlagzeilen wegen des Budgetfehlers der Österreich zur Pointe macht und eine Regierung die das Land polarisiert hat wie kaum eine andere eine Hausdurchsuchung als amtierender Minister.

00:01:27: Heute baut er in Venedig ein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz auf.

00:01:31: Gernot Blümel, steht weiterhin zu seiner Politik von damals auch zu dem Satz Koste es was ich's wolle einer Devise unter der Österreich Corona Hilfen ausgeschüttet hat und die Staatsschulden um über hundert Milliarden Euro gestiegen sind.

00:01:46: genau deshalb reden wir heute mit ihm sich anderen Meinungen auszusetzen Widerspruch aushalten und bessere Antworten auf die Fragen unserer Zeit finden.

00:01:54: Ich bin Stefan Zöchling, willkommen.

00:01:56: bestreit wird heute zu Gast Gernot Blümel wie schon gesagt ehemaliger Finanzminister und heute Managing Director eines KI Forschungszentrums in Venedig.

00:02:06: herzlich Willkommen Danke für deine Zeit!

00:02:09: Danke für die Einladung.

00:02:10: Du warst auch Medienminister und warst als Kanzleramtsminister zuständig für EU Kunst Kultur und Medien.

00:02:18: davor Medienspeicher der ÖVP.

00:02:21: Du hast eine OIF-Reform Idee über den Stiftungsrat damals vom damaligen Kanzler Feimann als völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar kritisiert.

00:02:34: Aber immer gesagt, die ÖVP sei offen für eine Oifreform.

00:02:39: Jetzt lassen wir nochmal die Tagespolitik beiseite.

00:02:43: aber der OIF ist per se für mich ein bisschen vergleichbar macht mit Ärztekammer, Wirtschaftskammer und vielen anderen Systemen in diesem Land.

00:02:54: Starkreform bedürftig um das jetzt mal vorsichtig zu sagen.

00:02:58: nach der Affäre weiß man was wäre deine wenn du heute Medienminister wärst.

00:03:06: wie würdest du den ORF neu aufstellen im Sinne?

00:03:11: Artificial Intelligence, Social Media, Streaming, all der Dinge die uns halt beschäftigen.

00:03:17: Wo die Generation unserer Kinder hat gesagt, ORF was ist das genau?

00:03:23: Was wäre das Konzept oder das Rezept für einen modernen ORF auch wiederum als Leitmedium und als unabhängiges Medium glaube ich wichtig fürs Land?

00:03:33: Also wie du vorher schon richtig gesagt hast, als ehemalige Politiker will ich aktuellen Politikern jetzt keine Ratschläge geben Habe ich mich damals immer geärgert, wenn das jemalsige Politiker gemacht haben und daraus habe ich mir versprochen zu lernen um dass nicht aktuellen Politikern weiterzugeben.

00:03:49: Aber ich kann natürlich sagen was ich damals geplant gehabt hätte als Medienminister wenn uns Ibiza nicht dazwischen gekommen wäre.

00:03:57: Wir haben begonnen mit einer Medien Enquete.

00:04:01: Es war klar, dass Medienpolitik etwas passieren muss.

00:04:03: Medienpolitik ist in Österreich eigentlich eines der großen Stiefkinder immer gewesen und hat sich aus Sicht mancher darin erschöpft, sich bei Journalisten über Berichterstattung zu beschweren.

00:04:18: Was nichts mit Medienpolitik zu tun hat.

00:04:22: Aber die Grundstruktur des ORF-Gesetzes ist ja aus den Siebzigern.

00:04:26: Da steht darin, da steht drinnen dass man das der ORF die Aufgabe hat als öffentlich rechtlicher in jede Ortschaft Information zu bringen und dafür zu sorgen, dass das passiert.

00:04:39: Weil privat wird es nicht passieren weil Schab bringt kein Geld etc.

00:04:43: Also diese Verpflichtung zur Information die geografisch überall sein soll.

00:04:52: Das hat sich in einem Internetseitalter mehrmals schon überholt und das nur als Beispiel dafür wie antiquiert Teile des ORF-Gesetzes sind.

00:05:01: Der zweite Punkt ist, dass sich natürlich über das Internet die Digitalisierung jetzt durch künstliche Intelligenz das gesamte Spiel der Medien massiv verändert hat was Werbeeinnahmen betrifft

00:05:13: etc.,

00:05:13: wir haben in Österreich Eine immer noch extremst vielfältige Medienlandschaft, die aber auch sehr intensiv über staatliche Förreinstrumente gefördert wird.

00:05:28: Und es gab immer diesen Zwis zwischen dem öffentlich-rechtlichen und dem privaten.

00:05:34: Früher auf einer medienpolitischen Bühne Alexander Fraberitz als ORF-Generaldirektor gegen Markus Breitenecker, damals Puls Vierchef und der Verband österreichischer Privatmiddeln.

00:05:45: Das war wie Simmering gegen Kapfenberg!

00:05:48: Und ich war eine zeitlang miedeinsprechender Miedeminister.

00:05:50: also ich habe das über fast zehn Jahre verfolgt.

00:05:54: Ich wusste was jeder sorgt aber es war einfach ein Schlammketschen.

00:05:59: Jeder hat natürlich seinen Interessen vertreten.

00:06:02: Mein Ziel war es, dass diese Art von Konfrontation nicht mehr stattfindet sondern das diese zu Partner werden.

00:06:09: Das heißt, dass da öffentlich-rechtliche und die privaten mehr voneinander haben und füreinander haben.

00:06:14: Jetzt ist es so, dass der ORF immer schon mit recht viel Gebührengeld ausgestattet war und dass das für die Privaten nachvollziehbarerweise ein Dorn im Auge ist weil sie natürlich weniger Spielraum haben Produkte zu lancieren als jemand, der viel Geld hat.

00:06:30: Und deswegen war es mein Ziel zu sagen, dass der ORF stark bleiben muss aber die Verpflichtung zur Kooperation mit österreichischen Privaten hat.

00:06:39: Eine Idee war beispielsweise das öffentlich-rechtliche Inhalte, die der ORf produziert nach einer gewissen Zeitgrad ist in österreichischem Privatmedien zur Verfügung gestellt werden müssen.

00:06:50: Das heißt, dass sich jedes private Medien aus dem Archiv des ORF bedienen kann und selbst damit Sendezeit produzieren kann gratis.

00:06:57: Warum ist das aus meiner Sicht richtig?

00:06:58: Weil öffentlich-rechtliche Inhalte sind super aber es bringt nichts von skener Sicht.

00:07:03: Man produziert sie ja mit Geld, damit sie gesehen werden – exakt!

00:07:07: Erster Punkt.

00:07:07: Zweiter Punkt die Frage der Werbeeinnahmen, die natürlich immer mehr im digitalen Raum stattfinden weil das Gedrucktenzerrat immer weniger wird.

00:07:17: Die einnahmenstärksten, reichwerten stärkste Nachrichtensseite Österreichs im Netz ist die sogenannte blaue Seite des ORF.

00:07:25: Und meine Idee war damals, dass wir einen gemeinsamen Vermarktungsring aller österreichischen Privaten und dem ORF bauen wo wir den ORF dazu verpflichten, eine Vermarktungsgemeinschaft mit den Privaten über die blaue Seite einzugehen und die Einnahmen, die dort lukriert werden aber nicht dem ORF zu gut kommen sondern den privaten.

00:07:45: Mit diesem Mechanismus hättest du den Effekt gehabt dass niemand aus dem privaten Medien mehr überhaupt sagt man soll den OR F beschneiden die blaues Seite weg oder sonst was sondern im Gegenteil in der Esse daran haben das weiterhin öffentlich rechtliche Inhalte gezeigt wird.

00:07:59: So, jetzt kannst du fragen warum das alles nicht passiert ist.

00:08:01: und da ist wieder das berühmte Wort Ibiza zu sagen.

00:08:05: Denn die Verhandlungen zum ORF-Gesetz waren schon recht weit gediegen ein Jahr nach der Medienonkett und dann kam Ibiza, dann kam der Abbruch mit den Grünen weil es in der Form natürlich nicht umsetzbar

00:08:17: war.

00:08:17: Oder heißt im Prinzip die Öffnung eines Monoballs für alle privaten wäre im Prinzip?

00:08:23: Wäre im Prinzip ein Teil der Lösung

00:08:25: gewesen?

00:08:27: Was öffentlich-rechtliche Inhalte betrifft, ist das immer noch möglich.

00:08:29: Was den Vermarktungsring betrifgt, ehrlicherweise ist er glaube ich dazu abgefahren weil mittlerweile hat jedes private Medium eine eigene Vermarktsplattform, eine eigene Paywall etc.

00:08:41: weiß nicht wie gut es funktioniert aber da hat man sich jetzt für diesen Weg entschieden und damit ist dieser Zug bis zu einem gewissen Grad glaube ich leider abgefangen.

00:08:51: Die Funktion, die du begreitet hast als Medienkunstkultur verantwortlicher in der Regierung.

00:09:01: Wenn ich das so überspitzt sagen darf warst du einer der wenigen, die als leuchtendes Beispiel herausgestochen sind im Sinne dessen eine Kompetenz zu haben.

00:09:16: allen vorangegangen in den Regierungen und auch nachkommenden Regierung ist das Thema Kunst, Kultur, Sport.

00:09:23: Meistens da müssen wir auch noch irgendjemandem geben.

00:09:25: wer macht, Koglerwurst, Strachewurst jetzt Bablerwurst?

00:09:35: Wie kann eigentlich eine Nation wie Österreich die sich definiert zum weiten Teil aus Kunst, Auch Medien mit unglaublichen Erfolgen in Filmen, viele große Schauspieler-Regisseure sind de facto aus Österreich kommend in die USA ausgewandert und waren da unglaublich erfolgreich.

00:09:58: Wir haben unglaubliche Literaten hervorgebracht, wir haben unsagbar viele erfolgreiche Sportler hervoregebracht Und diese Themen auf der politischen Bühne werden behandelt als wären sie gelindegesagt

00:10:11: wurscht.

00:10:13: Warum ist es bei uns so, anstatt herzugehen und zu sagen das ist eigentlich ein Teil unserer wirklichen Identität.

00:10:19: Dass in der Schule schon zu stärken die berühmte tägliche Tour entstehende den Sport zu stärkens Kunst,

00:10:25: Kultur,

00:10:26: Tourismus also dass in Wahrheit weiter hochzuheben als zu glauben wir können keine Ahnung als Cheaphersteller reisieren.

00:10:39: Die Kulturfrage, ist das eine Politik?

00:10:41: Frage?

00:10:41: Dass man sagt also der Politik hat das kein Stellenwert oder wird so ein Limit gemacht.

00:10:45: Teil die Kritik nur zum Teil!

00:10:48: Also es gibt natürlich ein paar Beispiele die jetzt nicht als leuchtend gelten können in dem Bereich.

00:10:51: aber es gibt auch andere die das wirklich großartig mit viel Hingabe gemacht haben.

00:10:57: da fange ich wieder in der Wolfgang Schüsselzeit an mit einem Franz Morag, der damals Kulturstaatssekretär war Der wirklich Großartiges geleistet hat in diesem Bereich gegen seine eigene Community, wenn man so will.

00:11:09: Also die Demonstrationen, die es damals gegeben hat auch gegen ihn, gegen den Regierungsschüssel hatte er alle durchgestanden und wirklich für die Künstlerinnen und Künstlern großes geleistet.

00:11:22: Es gibt aber auch SPÖ-Politiker wie Claudia Schmidt beispielsweise, die da viel gemacht hat.

00:11:28: also wird dem Befund was Kultur betrifft so nicht teilen.

00:11:34: ehrlicherweise ich glaube immer noch das dass man sich auch finanziell ansieht, dass das in Österreich einen sehr hohen Stellenwert hat.

00:11:40: Auch dafür zum Beispiel rechtfertigt sich ein Teil der sogenannten OF-Gebühren weil die Übertragung der Salzburger Festspielperformance an einem Samstagabend, das würde ein Privatsender wohl nicht machen und weil du nur dreizigfvzigtausend Zuschauer hast.

00:11:59: aber der OF hat die Aufgabe es zu tun und tut ist daher also ich glaube da ist Österreich wirklich nicht schlecht aufgestellt.

00:12:05: Was den Sport betrifft, kann ich es weniger sagen weil ich da weniger Expertise habe aber ja es bestätigt Gefahr dass manchmal diese Bereiche eher als Feigenblatt herhalten müssen.

00:12:20: Hattest du als Medienminister wirklich mit Stand of the Hearts in der Vergangenheit eine Medienpolitische Agenda oder eine Parteipolitische Agender?

00:12:33: Ich hab's vorher versucht zu erklären was Meine Idee für den Medienstand in Österreich war, und jetzt kannst du sagen es war eine parteipolitische weil ich ein Parteipolitiker war.

00:12:43: Ich habe das für einen Gesamt mit dem politischen gehalten und ich glaube das wäre auch einer der weit tragendsten gewesen die sich bis dato entwickelt hätte.

00:12:55: KI großes Thema!

00:12:57: Du leitest jetzt den Mare Technoparken Venedig am Gelände eines ehemaligen Krankenhauses Amlido Riesen groß, neunhundert Forschende Wohnraum für sechshundert Menschen, zweiundvierzigtausend Quadratmeter.

00:13:14: Da neben schreibst du jede Woche über philosophische Fragen.

00:13:18: Du bist ja nicht nur Betriebswirt sondern auch Fertiger Philosoph.

00:13:24: Bist ja Doktor der Philosophie wenn ich das... Magister!

00:13:27: Magister Philosophisch.

00:13:31: Hat dir das Philosophiestudium in der Politik geholfen?

00:13:34: Sehr wirklich sehr.

00:13:41: Ein Teil der Tätigkeit, die du als Politiker natürlich hast ist dir eine Meinung zu bilden einen Zugang zu einem Thema zu finden worin du nicht gelernter Experte bist.

00:13:54: Das ist einfach so wenn du Berufspolitiker bist und gerade dann hat die Philosophie mir immer einen eigenen Zugang zum Thema ermöglicht denn es gibt de facto kein Thema dass in der Philosophie-Geschichte nicht irgendwie adressiert oder abgebildet worden ist.

00:14:11: und sich den Zugang zu einem Thema über die philosophiehistorische Annäherung zu suchen, hat mir immer geholfen Dinge von Grundauf besser zu verstehen.

00:14:22: Und auch bei vielen Auftritten das auch so zu kommunizieren was aus meiner Sicht immer relativ gut angekommen ist weil es nicht... ich sag mal die übliche Herangehensweise von vielen is weil es vielleicht etwas Neues ist, weil es ein interessanter Gedanke ist und allein deswegen war's schon sehr, sehr wertvoll.

00:14:43: Und darüber hinaus hat nicht das Thema Philosophie immer schon fasziniert, egal ob das in der Schule wäre oder deswegen habe ich es dann auch später studiert neben dem BU-Studium.

00:14:54: Habe ich jetzt ein Buch geschrieben über künstliche Intelligenz... Das

00:14:57: wär echt eine nächste Frage gekommen!

00:15:01: Ich könnte mir vorstellen, ich meine man ist ja in der Politik sowieso schon relativ einsam.

00:15:06: Aber als Philosoph in der Politik ist man dann komplett vereinsam wenn man nicht verstanden wird oder...

00:15:15: Wie wird das nicht so tragisch sehen?

00:15:21: Während meiner politischen Zeit war da, sagen wir mal so, ich habe jetzt offensichtlich den zugänglichsten Eindruck gemacht vielleicht auch nicht den Intellektuellsten.

00:15:36: Wenn ich die, der Satz, der am öftersten gefallen ist wenn mich jemand zum ersten Mal persönlich in einem Gespräch gesehen hat war du bist ja gar nicht so.

00:15:46: und das hat mich am Anfang ein bisschen stutzig gemacht, weil man gedacht hat was hat sich dir erwartet?

00:15:52: aber offensichtlich war es wirklich so dass wahrscheinlich durch meinen Zutun, durch meine vielleicht etwas strengere Art oder Aussehen oder die Kombination des Ganzen eine Art von Präpotenz, Abgehobenheit oder Bonniertheit zugesprochen worden ist.

00:16:14: Von manchen nicht wohlwollenden Kommentatoren und dass das aber dann oft gegriffen hat.

00:16:21: Und dieser Satz du bist ja gar nicht so.

00:16:25: Der soll zeigen Bei den Leuten, mit denen ich viel Kontakt hatte die mich gekannt haben.

00:16:33: Mit denen ich befreundet bin da war das natürlich überhaupt kein Problem.

00:16:37: also da hat man sich sowohl verstanden als auch aufgehoben gefühlt.

00:16:40: es sind unterschiedliche Charaktere die sich aber gegenseitig geschätzt haben und das war glaube ich auch eine der großen Stärken von Sebastian Kurz sehr unterschiedliche Persönlichkeiten rund um sich zu versammeln und in kleinem Kreis extrem offen zu diskutieren.

00:16:54: Ich bin immer überrascht, wenn ich irgendwo lese oder höre der Kurz ist nicht kritikfähig.

00:17:01: Aber wir haben niemanden kennengelernt, der so kritikfähige ist wie der Sebastian Kurz aber im kleinen Kreis.

00:17:08: Kritikweg zu sein heißt dann nicht sich von jedem anrotzen lassen zu müssen sondern heißt in dem Kreis der, die du vertraust sehr offen über alles diskutieren zu können.

00:17:17: Sich zur Hinterfragen einer Strategie neu aufzusetzen.

00:17:20: Offen und ohne Probleme die eigene Meinung zu sagen selbst wenn sie nicht ankommt.

00:17:25: das war alles gegeben.

00:17:27: Gott ich meine dazu muss man halt auch sagen fairerweise aus der Geschichte kommend haben waren natürlich viele Journalisten verleitet euch auch gleichzusetzen mit damals berühmten Bubelpartier eines Jörg Heider weil ihr alle sehr jung war, sehr dynamisch aufgetreten seid.

00:17:45: Und ich meine, dass ihr bald dann in so jungen Jahren so erfolgreich wurde gemeinsam mit euch.

00:17:49: Du sagst... Ich zitiere das in hundert Jahren wird den Geschichtsbüchern nicht stehen wer Kanzler, sondern dass unsere Zeit die Geburtsstunde der KI war?

00:18:00: Hundertprozentig richtig!

00:18:02: Wir befinden uns immer noch Am Anfang einer Entwicklung, die unsere gesamte Star sein verändern wird.

00:18:10: Nicht nur technologisch und wirtschaftlich sondern auch gesellschaftlich und in der Art und Weise wie wir über Mensch seien an sich nachdenken aus der Philosophie Geschichte heraus Das was den Menschen immer ausgemacht hat das was uns vom Tier unterscheidet auf das was wir Menschen immer stolz waren der diesbez ist, die legitimerweise den Planeten beherrschen darf.

00:18:41: Das war eigentlich die Vernunft und die Sprache nicht in der Bibel steht.

00:18:46: am Anfang war das Wort also der Wort das Wort der Logos als das Wesenliche der Geist Die Vernunft Der Logos der Griechen Also die allumfassende Vernunft, die dem Menschen zu eigen ist und deswegen unterscheidet er sich vom Tier und auf einmal können Maschinen sprechen.

00:19:08: Und ich finde es so faszinierend, wie sich dann viele bemühen Wissenschaftler, intellektuelle Experten einen Grund zu suchen warum das jetzt doch keine Revolution ist?

00:19:20: Warum dass eigentlich doch nur eine technologische Weiterentwicklung ist?

00:19:24: Diese Dinge sprechen!

00:19:26: Wenn man sich die Frage stellt was Intelligenz eigentlich isst, dann kommt man sehr schnell drauf.

00:19:32: wir wissen's nicht genau.

00:19:34: Gemeinen würden wir Intelligenz über Intelligenztests messen.

00:19:39: Diese Intelligenstests bestehen diese Dinge alle mit fliegenden Fahnen wesentlich besser als Menschen.

00:19:46: Es hat diesen berühmten Turintest gegeben von Ellen Turin, dem Vater des Computers in den dreißiger-vierziger Jahren.

00:19:54: Der ist so gegangen, dieser Test.

00:19:56: Da sitzt eine Person, die stellt Fragen an zwei Räume.

00:19:59: in einem Raum befindet sich ein Computer im anderen Raum einen Mensch und wenn der Fragesteller nicht nur mit Sicherheit unterscheiden kann welche Antwort von einem Computer und welcher von einem Menschen kommt dann gilt das Test als Bestanden Und dann gilt die Maschine als Intelligenz.

00:20:14: Das ist natürlich schon der Fall und nachdem es schon der fall ist bemühen Sie jetzt alle zu sagen naja aber sie versteht nicht Was heißt ein Verstehen eigentlich?

00:20:22: Verstehn ist eine symantische Repräsentation von gewissen Funktionen.

00:20:27: Und auch das hat KI, weil die sind basierend auf Vektor-Datenbanken, wo Begriffe im Bedeutungszusammenhänge gesteckt werden und daraus lernt die Maschine.

00:20:36: So jetzt kann man doch sagen aber sie haben kein Bewusstsein!

00:20:38: Das Lustige ist.

00:20:39: wir wissen selbst nicht genau was Bewusstsein ist.

00:20:41: ich kann nicht bestätigen dass du bewusst sein hast.

00:20:44: Du wirkst so als ob du es hättest Aber ehrlicherweise wenn ich mit meinem Gemini rede dann wirkt das auch so also ob es bewusst sein hätte.

00:20:52: Und so kann man das weiter deklinieren.

00:20:54: und der Endpunkt Wir müssen diesen Dingen, Intelligenz oder Vernunft oder Verstand – ich mische das alles zusammen, philosophisch ein bisschen uns aber – zugestehen.

00:21:05: Wohin liegt jetzt das Problem?

00:21:07: Das Problem liegt darin, dass wir in einer säkularisierten Gesellschaft die Basis von Demokratie- und Menschenrechten den Würdebegriff auf der potenziellen Vernunft begabt hat des Menschenaufbauern.

00:21:19: Wir sagen, der Mensch besitzt deswegen Würde weil er potenziell vernünft begabbt ist.

00:21:24: Nicht!

00:21:25: Weil er einen Körper hat nicht weil er Emotionen hat, nicht weil Ertriebe hat.

00:21:29: Nicht weil er Gefühle hat und empathisch ist sondern weil er potenziell vernunftbegabt ist.

00:21:35: Jetzt müssen wir nach unseren eigenen Definitionen Maschinen diese Vernunft begabt hat zugestehen.

00:21:41: Was heißt das jetzt für die Basis von Demokratie- und Menschenrechten?

00:21:44: Gerade in westlichen Demokratien?

00:21:47: Ich stelle mir vor, dass in ein paar Jahren jemand seinen Avatar, den er gefüttert hat, den der seit Jahren bespielt und mit ihm redet, der vielleicht dann schon einen physischen Körper hat wie auch immer der ausschaut.

00:21:58: Der Sönlichkeitsrechte einklagt!

00:22:00: Und wenn wir auf Basis von unserem Rechtssystem und unserem Begründungssystem diesen Prozess führen müssen, dann müssten dieser KI-Menschenrechte zugestehen.

00:22:10: Das heißt, das wird eine Debatte werden die unglaublich breit werden mit und die im Übrigen nur westliche Demokratien betreffen wird – nicht Autokratin, nicht Theokratin!

00:22:20: Weil dort ist die Würde des Menschen anders definiert.

00:22:24: Macht ihr das Angst?

00:22:27: Es macht ein spannendes Kribbeln weil in dem Bewusstsein dass das passieren wird und dass wir uns damit beschäftigen müssen, steckt natürlich auch extrem viel interessantes Potenzial.

00:22:44: Nämlich die Debatte darüber was denn dann eigentlich das Besondere an Menschen ist.

00:22:50: wenn das bewusst, wenn die Vernunft nicht mehr unser Alleinstellungsmerkmal definiert?

00:22:57: Wir sind in einer Phase wo wir zum ersten Mal seit... Entschuldige!

00:23:02: Auch die Vernünft ist zu definieren, oder?

00:23:05: Für den einen ist Vernunft das und für den anderen das.

00:23:07: Ja

00:23:08: aber wenn man jetzt im Sinne von Turin ihr kennt wann es sich... Also ähnlicherweise wir wissen Ist es intelligent oder ist es nicht intelligent?

00:23:18: im Normalfall Aber

00:23:19: das wissen die Intelligenten, die Nicht-intelligenten

00:23:22: sind.

00:23:23: Das ist eine Ausverstandsfrage.

00:23:25: Ich glaube dass wirklich spannend ist, dass wir uns neue Gedanken darüber machen müssen was eigentlich das besondere Mensch sein in einer Phase wo Maschinen denken können.

00:23:33: Ich glaube aber auch, dass es dann am Ende des Tages so weit geht und ich erlebe das im täglichen Geschäft bei mir.

00:23:40: Was ist Hausverstand?

00:23:42: Das ist eine großartige Frage.

00:23:45: Hausverstand ist ein Begriff der schwer übersetzbar ist in den anderen Sprachen weil es gibt Commonsense-Philosophie Aber das ist nicht dasselbe.

00:23:53: Commonsense ist eine anglomerkanische Strömung der Erkenntnistheorie die sagt naja Wenn ich es sehe, wenn ich es angreifen kann dann ist das schon real.

00:24:04: Aber Hausverstand bedeutet aus meiner Sicht mehr eine kulturell geprägte, intuitive Erkenntnisform.

00:24:14: Das heißt die Art und Weise wie ich aufgewachsen bin, die Geschichte die ich habe in meinem Land ist, die prägt diese Voraussetzung für die Art oder Weise was ich als Richtige kenne, was ich nicht als Richtiger kenne meinen Wertekompass etc.. Und das ist das, was ich als Hausverstand definieren würde.

00:24:33: Man war es aber auch intuitiv, was richtig ist und was nicht richtig ist – innerhalb gewisser Grenzen natürlich!

00:24:39: Deswegen ist ein Hausverstand sehr, sehr unscharf, er eignet sich nicht für juristische Definitionen.

00:24:44: Aber irgendwie können wir ohne ihn auch nicht leben?

00:24:50: Du baust dieses Forschungszentrum in Venedig, nicht in Wien oder Berlin nicht den Tel Aviv.

00:25:02: Nicht mit EU-Förderung, ist das ein Zeichen dafür dass Europa Innovation nur dann zustande bringt wenn wirklich Privatleute sind die Handnehmern?

00:25:12: Warum benedigt?

00:25:15: Mehrere Antworten.

00:25:16: erstens dahinter steht der Gründer und mehr jetzt eigentlich immer der Combo Group Medical.

00:25:22: Das ist ein deutscher Medizin Software Konzern.

00:25:25: Die machen Arztpraxen Software Klinik Software Machen ein Komma, drei Milliarden Umsatz.

00:25:30: Am knappe Zehn aus dem Mitarbeiter sind seit Jahrzehnten Vorreiter in diesem Bereich und haben dadurch viele Erfahrungen mit dem Thema primärmedizinische Datenpatienten-Akten etc.

00:25:39: Und natürlich im Zeitall der künstliche Intelligenz soll das zum Guten der Patienten und der Ärzte auch nutzbar gemacht werden damit Ärzten mehr Zeit für die Patienten haben, damit die Diagnosen klarer gestellt werden können etc.. Eine Erkenntnis liegt auch noch dabei, nämlich dass erstens diese KI-Talente die man dafür braucht überall auf der Welt arbeiten können.

00:26:03: Überall viel Geld verdienen und dass du ihnen deswegen was wirklich einzigartiges bieten musst damit sie das bei dir machen oder in deinem Umfeld.

00:26:12: Ich würde sagen, es gibt wenig einzigartigere Orte als Venedig.

00:26:17: Der Lido von Venedigs Handstand, der Adria auf der einen Seite und die Lagune auf der anderen Seite.

00:26:21: Dreizig Minuten vom Flughafen entfernt ist wirklich großartig!

00:26:25: Das Zweite ist, dass man seit Corona draufgekommen ist, das disruptive Innovationen weniger gut stattfinden wenn du in Videokonferenzen festhängst.

00:26:38: Das heißt, dass es für den Innovationsfunk das berühmte Gespräch an der Kaffeemaschine braucht.

00:26:43: Das heißt, dass du gemeinsam lebst und arbeitest und deswegen dieser Campus-Gedanke.

00:26:49: Und der Dritte ist – man muss mal ehrlicherweise sagen – Italien macht schon eine sehr schlaue Ansiedlungspolitik für helle Köpfe.

00:26:58: wenn du Forscher bist egal ob Universität oder in einem Unternehmen und du verlegst dann Lebensmittelpunkt nach Italien zahlst du zehn Jahre eine um neunzig Prozent von minderdeinkommen.

00:27:09: Störbemessungsgrundlage haben.

00:27:10: Das stelle man sich mal vor.

00:27:13: Gleichzeitig ist die Ansiedlung für vermögende Personen in Italien sehr begünstigt, mit einem sehr niedrigen Steuersatz, paschal.

00:27:20: und das dritte ist dass die Lohnnebenkosten in Italie um einen guten Prozentsatz geringer sind als in Ländern wie Österreich oder Deutschland.

00:27:29: Die haben da schon einiges richtig gemacht und in der Kombination mit diesem weltweiten, bekannten Magneten Venedig haben wir uns dann für diesen Standard entschieden.

00:27:39: Der jetzt nicht leicht umzusetzen ist aufgrund der Geografie oder der Historie von Denkmalschutzvorgaben.

00:27:46: aber ich glaube das wird eine Perle und so etwas wie das Silicon Valley der digitalen Medizin Europas.

00:27:56: Spannendes Projekt!

00:27:58: Auf die Zeit schaue ich, auch wenn es mir leidtut, weil ich gerne weiterreden würde mit dir.

00:28:04: Ich muss mich schon langsam zum Schluss kommen.

00:28:07: Kurze Antworten?

00:28:10: Was war das Beste was deine Regierung zustande gebracht hat ganz konkret?

00:28:18: Also in der Regierung?

00:28:19: eins würde ich spontan sagen der Budget überschuss In der Regelung.

00:28:24: zwei würde ich sagen die Steuerreform wo Körperschaftssteuer Senkung drinnen war und viele andere Dinge.

00:28:31: Wenn du nochmal Finanzminister wärst Was würdest du am ersten Tag anders machen?

00:28:39: Ich würde mehr KI einsetzen.

00:28:44: Wie schafften wir es, dass wir Österreich und auch Europa – wenn wir jetzt einmal Italien und Venedig ausklammern – wiederum auf die Überholstoffur zurückbringen?

00:28:58: Indem wir unsere eigentlichen gemeinsamen kulturellen Wurzeln mehr besinnen!

00:29:08: Nur

00:29:08: kulturelle?!

00:29:09: Ich glaube, da steckt extrem viel dahinter.

00:29:12: Nämlich auch das Bewusstsein dass Demokratie kein Naturgesetz ist und dass man auch Dinge hinter sich lassen kann wenn sie nicht mehr funktionieren wie zum Beispiel viele lieb gewonnene Institutionen.

00:29:24: Das heißt, da wir vor dem Gedanke ich komme zurück immerhin ein tagespolitischer aktuelles Thema Matta Schulz wird jede vierte Stelle in der Wirtschaftskammer nicht danach besetzen.

00:29:36: Das ist glaube ich eine große Schritt für die Kammer große Schritt im Zweifel auch für die Kosten und somit doch für eine Entlastung der Unternehmer.

00:29:43: Stellt es sich zufrieden?

00:29:46: Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn das so kommt – und das ist jetzt glaube ich die zweite große Maßnahme, die sie angekündigt hat – dann kommt sie demnach was sie versprochen hat in Jena.

00:30:00: Wir haben auch immer nur die Institutionen kritisiert.

00:30:02: Es war ja auch ein mediales Missverständnis oder gerne so kommuniziert, dass ich da eine Vendetta mit dem Harald Marra gehabt hätte – das war nie das Thema, sondern das Thema war schlicht und ergreifend zu sagen.

00:30:15: Und die Wirtschaftskammer ist ein Beispiel.

00:30:18: Die Arbeiterkammer sind viele andere Kammern in diesem Land wo ich der Meinung bin, dass die so fett geworden sind.

00:30:26: Das wäre wenn alle ein bisschen schlanker wären und sich einem Fitnessprogramm unterzögern.

00:30:32: stichwort auch über Artificial Intelligence bestimmte Dinge Dienstleistungen anbieten würden.

00:30:37: Wären sie effizient oder kostengünstiger?

00:30:40: Präsidentin Andal hat gesagt jeder Arbeitnehmer in Österreich leistet pro Monat elf Euro an die Arbeiterkammer.

00:30:48: Und ich bin halt der Meinung es ging ja auch um fünf.

00:30:52: Und wenn wir darüber diskutieren, dass eine Mehrwertsteuersenkung den Menschen pro Monat glaube ich fünf oder sechs oder sieben Euro bringen soll.

00:30:59: Dann wäre das schon mal bei der Arbeiterkammer ein weiterer Schritt.

00:31:02: Das wären die Wirtschaftskammer in der Ärztekammer, wären weitere Schritte möglich.

00:31:06: D.h.,

00:31:07: ich habe das einmal damals viel überschlagen.

00:31:10: Die Mittelstand werden über die Kammern eineinhalb bis zwei Milliarden Euro pro Jahr entzogen

00:31:18: und

00:31:19: wären... Während diese Gelder den Menschen verfügbar, da würde ich ihnen zur Verfügung stellen.

00:31:25: Würde das in Investitionen gehen im privaten Konsum?

00:31:28: Dementsprechend eine wirkliche Wirtschaftsbelegung darstellen.

00:31:31: so gesehen um deine Frage zu beantworten.

00:31:34: Ich finde es gut dass Matta Schulz das macht.

00:31:37: Das schafft und die Frage wird jetzt sein, stimmt es immer wieder beim Föderalismus?

00:31:42: Ob die Länder kann man nachziehen und ebenfalls effizienter werden.

00:31:47: Ich glaube aber, ich traue ihr zu dass sie stark genug ist allen anderen Organisationen in der Wirtschaftskammer das schon noch zu verteuzen.

00:31:57: Gernot Blümel spricht darüber was er getan hat.

00:31:59: zwischen dem Anspruch den Staat zu modernisieren und dem was dann passiert ist liegt eine Geschichte die viele Fragen aufwirft Über Verantwortung, über Macht.

00:32:07: Über den Unterschied zwischen Idee und Umsetzung.

00:32:10: Gernot Blümel hat sich dieser Diskussion bei Streitwert gestellt – nicht widerspruchsfrei aber offen!

00:32:18: Wir haben letztes Mal einen Gast gehabt der gesagt hat es wird viel zu wenig gestritten.

00:32:23: deswegen ist es wertzustreiten.

00:32:25: Gestritten haben wir nicht wirklich aber ich glaube wir haben gut und offen diskutiert.

00:32:29: genau solche Gespräche brauchen wir wenn wir als Gesellschaft weiterkommen wollen, dass was streit wird.

00:32:34: Danke fürs Zuhören und danke gerne für deine Zeit in den Kommentaren!

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