#20: Thomas Starlinger über Österreichs Neutralität und Europas Verteidigungsversagen (1/2)
Shownotes
In dieser Episode spricht Generalmajor Thomas Starlinger mit Stephan Zöchling über die sicherheitspolitische Realität, in der sich Europa Mitte 2026 befindet. Starlinger war über vierzig Jahre Soldat, im Einsatz in Syrien, im Iran und im Kosovo, Verteidigungsminister in der Expertenregierung 2019/2020 und Berater in sicherheitspolitischen Fragen auf höchster Ebene. 2019 legte er den Bericht „Unser Heer 2030" vor, der dem Bundesheer einen katastrophalen Zustand attestierte. Die Politik hat den Bericht weitgehend ignoriert.
Heute, wo an mehreren Fronten gleichzeitig gekämpft wird, stellt sich die Frage neu: Ist Europa vorbereitet? Und ist Österreich überhaupt Teil der Antwort?
Themen der Folge:
- Geopolitische Lage 2026: Iran-Krieg, Ukraine, Taiwan und die Verschiebung der Machtzentren Richtung Indo-Pazifik
- Europas drei Säulen des Wohlstands und warum alle drei wackeln
- Österreichs militärische Neutralität: Was in der Verfassung steht und was die Politik daraus macht
- Zustand des Bundesheers: Vom 0,6-Prozent-Budget zum Aufbauplan 2032
- Ukraine-Krieg: Warum Europa bei den Waffenstillstandsverhandlungen nicht nur zuschauen darf
- NATO-Osterweiterung und russische Narrative
- Europäische Verteidigungssouveränität: Warum es keinen Flugzeugträger gibt und der politische Wille dafür fehlt
- Föderalismus als Bremsklotz: in Österreich wie in der EU
- Syrien, Iran und die „Ursünde des Westens": Wenn man Regionen nicht die Zeit lässt, sich zu entwickeln
- Straße von Hormus, US-Strategie und die unerwünschten Nebeneffekte des Iran-Kriegs
Der Gast: Thomas Starlinger ist Generalmajor des österreichischen Bundesheers mit über vierzig Jahren Diensterfahrung. Er war in internationalen Einsätzen in Syrien, im Iran und im Kosovo tätig, diente als Verteidigungsminister in der Expertenregierung Bierlein (2019–2020) und beriet die Außenministerin in sicherheitspolitischen Fragen. Sein Bericht „Unser Heer 2030" gilt als schonungslose Bestandsaufnahme des österreichischen Verteidigungszustands. Starlinger verbindet militärische Praxis mit strategischem Denken und gehört zu den profiliertesten sicherheitspolitischen Stimmen des Landes.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das heißt, die sechs Prozent der Weltbevölkerung, die in Europa leben – also knapp u.a.
00:00:04: vierhundertsachzig Millionen Menschen haben übersehen, dass wir keine
00:00:09: Rolle mehr spielen.
00:00:11: Was mich schon so gemacht ist die Geschwindigkeit oder die Langsamkeit, in der wir uns vorbewegen.
00:00:19: Nämlich in dieser globalen Dynamik.
00:00:21: Die Frage ist immer was sind die Alternative dazu?
00:00:24: Wie Europäer ... das ist auch sicher Einer der Kritikpunkte unseres Auftretens gegenüber dem globalen Süden, kann man ja immer mit unserer europäischen Wertbevorstellung an den Tisch.
00:00:38: Überzeichnet es jetzt ein bisschen.
00:00:40: am liebsten hätten wir ja uns gegen Übersitzen.
00:00:43: Fünfzig Prozent männliche und fünfzig Prozent weibliche Minister.
00:00:46: Und wenn das nicht passiert haben wir von Hause schon Restriktionen.
00:00:50: Streitwert ist der Podcast über das was wirklich zählt.
00:00:54: Mein Name ist Stefan Zöckling und ich spreche mit Persönlichkeiten über die Themen, die zu wertvoll sind um darüber nicht zu streiten.
00:01:01: Die sich anderen Meinungen aussetzten Widerspruch aushalten und bessere Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu finden.
00:01:07: Ich bin Stefan Zökling willkommen bei Streitwert.
00:01:10: Unser Gast heute Generalmajor Thomas Stalinger.
00:01:14: Ist Österreich auf das vorbereitet was kommt?
00:01:19: Lieber Thomas, wenn man sich die Welt Mitte zwanzig sechsundzwanzig anschaut hat man das Gefühl es wird also an allen Ecken und Enden gekämpft geschossen Kriege geführt.
00:01:29: Wir sind als Europa zumindest in meiner banalen Konsumentensicht und Bürgersicht bin ich in einem mehrfronten Krieg verwickelt.
00:01:39: Irgendwo sollte man eine Flanke zumachen Straße von Hormuz mit einhergehender Energiekrise Ukraine im Jahr fünf jetzt.
00:01:50: Wir haben schon vor einiger Zeit einmal in privaten Rahmen bei mir zu Hause heftig darüber diskutiert.
00:01:56: damals hast du auch schon Taiwan zum Thema gemacht, damals hast Du auch schon voraus gesehen Israel-USA gegen Iran.
00:02:08: muss ich mir Sorgen machen um meine Zukunft, meine Kinder?
00:02:13: wie schauen wir aus?
00:02:14: wo stehen
00:02:16: wir?
00:02:18: Muss er denn nicht machen?
00:02:20: Die Herausforderungen sind entsprechend.
00:02:24: Solana hat das einmal sehr gut formuliert, der Gänger von Frau Kallers als hoher Repräsentant der Europäischen Union, der gesagt hat unser Wohlstand ist auf drei Seulen aufgebaut, billige Ressourcen aus Russland, billiger Technologietransfer mit China.
00:02:41: und die Sicherheit hat sie Europa jahrzehntelang von den Amerikanern zahlen lassen.
00:02:46: Und aufgrund der geopolitischen Vorgänge, das haben wir jetzt plötzlich draufgekommen.
00:02:50: Das ist auf sehr dünnen Eis gebaut.
00:02:52: Wenn ein größter Schirm zeichnet... Wir haben so einen Contest und Wettbewerb zwischen USA und China.
00:02:58: Und der Indo-Bazifik gibt es definitiv genug Analysen von Wirtschaftsberaterfirmen.
00:03:06: Der wirtschaftspolitische Markt der nächsten Jahrzehnte.
00:03:12: Alles was wir jetzt so sehen, ob das die Ukraine ist oder der Rahnkrieg ist, ist dem ganzen untergeordnet.
00:03:19: Also wer dominiert diesen Wirtschaftsraum?
00:03:22: Wir haben ja das gerade eindrucksvoll gesehen.
00:03:24: Trump war im Becking aber ein paar Tage später ist Putin dort aufgedacht.
00:03:29: es bedeutete also das Zentrum der Welt ist halt nicht mehr Europa obwohl wir in Europa immer noch glauben wir sind das Zentrem der Welt auf einer Bevölkerungsmäßiger Vergleich.
00:03:41: Wir haben ungefähr acht Milliarden Bevölkerung, davor gehört auch Milliarde dem globalen Westen an.
00:03:47: Da sind wir heute jetzt draufgekommen in den letzten Jahren, dass dieser globale Westen aus zwei Teilen besteht, nämlich unsere Europäer und den Amerikanern.
00:03:56: Dann haben wir ungefähr zwei Milliarden zum globalen Osten, China, Russland und ein paar Länder dazu.
00:04:06: Und dann bleiben aber fünf Milliarden, die dem globalen Süden zugeordnet sind.
00:04:10: Südamerika, Afrika, Nahmittelrosten und das vergessen wir Europäern in unserer alltäglichen Betrachtungsweise.
00:04:17: Es geht nicht prima um uns, es geht um den Wirtschaftsraum Interpazifik und geht natürlich ja vor allem auch aus der europäischen Sicht im globalen Syden auf Augenhöhe zu
00:04:28: begegnen.".
00:04:31: Das heißt Die sechs Prozent der Weltbevölkerung, die in Europa leben, also knapp bei vierhundertachzig Millionen Menschen haben übersehen dass wir keine Rolle mehr spielen.
00:04:46: Zumindest überschätzen wir unsere Rolle noch massiv.
00:04:51: Wir haben dann auch die technologischen Entwicklung.
00:04:54: Sie bestätigt die Quantentechnologie wo USA und China Kropfen kropf laufen.
00:04:59: Der ganze Bereich künstliche Intelligenz Soll uns jetzt denken geben, wenn ein Wissenschaftler wie Peter Steinberger von Europa in die USA geht zu Open AI.
00:05:10: Was das bedeutet?
00:05:12: Das heißt Konsequenz daraus, auch die Erkenntnis wir sollten relativ rasch aufs Gaspedal steigen.
00:05:20: Die Vorteile, die wir in Europa haben ist sicher noch im Vergleich zur anderen Regionen einen vergleichsweise hohes Bildungssystem.
00:05:29: Das müssen wir nur als PS auf die Straße kriegen.
00:05:33: Wir haben aber gleichzeitig eine unglaubliche Behebigkeit.
00:05:36: Wir haben überbordende Bürokratien, wir sind jetzt aufgekommen und wollen die Verteidigungsindustrie stärken, scheitern aber an unseren eigenen Gesetzmäßigkeiten, dass es ein Gewehrhersteller seine Prototypen nicht einmal nach Tunesien exportieren darf um dort einen Auftrag zu gewinnen.
00:05:54: also wie soll das funktionieren?
00:05:58: Jener mal auf dem in der Europäischen Union.
00:06:01: Dort haben wir jetzt zumindest einmal eine Verteidigungs-Industrie-Strategie, um den Rüstungsstandort Europa zu stärken.
00:06:12: Das ist immer ein positives Signal und nicht nur ein positives signal, ein positives Zeichen auch was die Wirtschaft betrifft.
00:06:18: In Österreich ist da jetzt ein absoluter Sonderfall mit unserer innenpolitisch definierten militärischen Neutralität die mit dem aus in der Bundesverfassung steht, überhaupt nichts mehr zu tun hat.
00:06:35: Weil die Bundesverfaßung wird es uns sehr leicht machen.
00:06:37: Dort steht Klipp und Quadrin kein Beitritt zur militärischen Bündnis ist gleich NATO – das verlangt euch keiner!
00:06:44: Und keine Stationierung permanenter Truppen an Österreich.
00:06:47: Nur was wir Ihnen politisch daraus machen, hat uns jetzt in den Augen der anderen europäischen Partnern weit davon entfernt ein verlässlicher und berechenbarer Partner zu sein Und das gilt natürlich dann umso mehr für unsere eigene Rüstungsindustrie.
00:07:02: Du hast ja als Generalmajor glaube ich tiefen Einblick in das österreichische Herr, in alle Verteidigungsstrategien.
00:07:11: Du hattest in den letzten vierzig Jahren einige Verteiligungsminister oder Ministerinnen kennengelernt.
00:07:20: Unser heutiger Bundespräsident war als Vorsitzender der Grünen noch für die Abschaffung des Bundesheeres in den neunzig Jahren.
00:07:30: Heute ist er da Oberbefehlshaber, wie geht sich das aus?
00:07:34: Das durfte ich ja persönlich von der ersten Stunde aus miterleben und das Faszinierende an ihm war dieses Annähmen.
00:07:42: nicht nur der Funktionen-Oberbefehlshaber sondern zu dem Zeitpunkt war dann auch der Fels in der Brandung für das österreichische Bundesjahr.
00:07:51: Es ist sicher noch auf seine Lebenslaufbahn zurückzuführen aber bis sehr lange Universitätsprofessor und hat sich das behalten, aufmöglich zuzuhören und Gedanken aufzunehmen.
00:08:03: Und das ist ja nach wie vor auch in den jetzigen Debatten viel hinter den Kulissen – es ist nur der Fels in der Brandung und Fürsprücher für das Bundesjahr.
00:08:12: Wobei muss fairerweise auch dazusagen mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat sich insgesamt die innenpolitische Haltung gegenüber dem Bundeswehr grundlegend verändert, nämlich zum Positiven.
00:08:27: Du hast in deinem Bericht eben im Jahr twohundneinzehn geschrieben das Bundesheiris in einem katastrophalen Zustand.
00:08:33: ich glaube es sind jetzt unter der aktuellen Verteidigungsministerien einige Initiativen gesetzt worden auch budgetär zu investieren, Anschaffungen zu machen und das herzustärken noch attraktiver zu machen als Arbeitgeber.
00:08:47: Bist du zufrieden oder sagst du, das ist ein Tropfen auf den heißen Stein?
00:08:51: Nein.
00:08:53: Das ist mehr.
00:08:55: Zu meiner Zeit habe ich das Bundeswehr ungefähr Null, sechs Prozent des Bruttoinlandsproduktes als Budget gehabt.
00:09:01: Im jetzigen Regierungsprogramm haben wir zwei Prozent drinnen und tatsächlich sind wir gut über einen Prozent und haben vor allem den Aufbauplan zwanzig-zweiunddreißig wo ganz klipp und klar festgelegt.
00:09:15: Beschaffungsmaßnahmen sind notwendig, um das Bundesheer wieder auf einen qualitativen Stand zu bringen.
00:09:20: Nämlich nicht mehr im internationalen Vergleich sondern auch in der Lage zu sein Anlassfälle in Österreich schutzkritischer Infrastruktur und dergleichen entsprechend bewältigen zu können.
00:09:35: Meine persönliche Sicht ist – wie gesagt vielleicht ist sie falsch oder auch gefährlich – wäre es nicht an der Zeit dass sich die Europäische Union um einen Frieden in der Ukraine bemüht, anstatt weiter den Krieg zu befeuern, indem man der Ukraine Waffenliefert und Geld schickt?
00:09:58: Ja für den ersten Teil deiner Frage.
00:10:02: Dieses Verhandlungsfeld, zumindest mal ein Waffenschild schon in der Ukraine herzustellen, sollte mir jetzt nicht nur den Amerikaner überlassen.
00:10:11: Das ist ja das Faktor, was die Unterstützung der Ukraine betrifft... Sieht es differenzierter, weil um einen gerechten Waffenstillstand dort herzustellen muss man die Ukraine entsprechend unterstützen.
00:10:24: Wäre das nicht passiert in den letzten fünf Jahren dann wäre vermutlich schon eine weit größere Delta-Ukraine von russischen Truppen besetzt.
00:10:34: also das macht schon Sinn allerdings und Das sagen alle Experten.
00:10:40: Wir sind weiter, nämlich beide Seiten sind weit davon entfernt auf deiner Seite Russland das jetzt noch weiter noch vorrückt und umgekehrt die Ukraine auch nicht in der militärisch in der Lage sein den Status Quarante wieder herzustellen.
00:10:53: Das heißt ja es ist höchste Zeit für diese Waffenstillverhandlungen und es ist Höchste zeit dass Europa dort eine Rolle
00:10:59: einnimmt.
00:11:02: Siehlenz gesagt Frieden wird kommen vor Weihnachten sechsundzwanzig.
00:11:06: teilst du die oder die Hoffnung?
00:11:09: Oder ist das eher Hoffnung an den Tatsachen?
00:11:12: Ich würde sagen, es ist höchste Zeit.
00:11:14: Es leidet ja vor allem auch die ukrainische Zivilbevölkerung.
00:11:19: Der Krieg nicht nur an der Front, sondern vor allem viel im Hinterland.
00:11:22: Das wäre wünschenswert, dass das heuer passiert.
00:11:26: Du bist wie gesagt lang genug im Geschäft wenn ich das so sagen darf.
00:11:30: Es gibt ja immer wieder um die Erzählung und ich würde das ganz gerne einfach mal objektivieren und aufklären.
00:11:37: Der Russlandkrieg ist deswegen passiert, weil Russland durch die NATO provoziert wurde.
00:11:43: Durch die NATO-Austerweiterung, durch das ewige Vorrücken an die russische Grenze auch durch die Verschiebung militärischer Waffensysteme und Einrichtungen von Rumänien, Bulgarien in die Ukraine.
00:11:59: Es wurden im Schwarzen Meer Übungen gemacht von verschiedenen NATO
00:12:09: Truppen
00:12:09: aus Kanada, Griechenland, Italien, Frankreich den USA.
00:12:14: All das hätte, dass es in weiterer Folge dazu geführt hat, dass Putin gesagt hat bis hierher und keinen Schritt weiter ist.
00:12:24: Ist das falsch?
00:12:26: Und ist das eine Erzählung von rechten Parteien oder einer russischen Propaganda?
00:12:34: Oder ist da irgendeine Funkenbarheit
00:12:36: darin?
00:12:38: Also die, um es ganz kurz zu machen.
00:12:40: Das ist schon sehr stark das russische Narrativ weil da gibt's ja gar keine Diskussions drüber.
00:12:48: Das war ein völkerechtswidriger Angriff auf einen Start auf einem unerhöhigen Start und
00:12:53: besitzen Teile... Das steht auch so zwölf oder?
00:12:56: Das ist der eine Punkt was zu dem Zeitpunkt das aber sicherlich nicht diesen Angriff gerechtfertigt hat Damals dann schon passiert ist, dass mehr und mehr diese Gesprächskanäle die Wechselseitigen geschlossen wurden.
00:13:09: Und das ist immer ganz gleich in welcher Region wir um das mal schauen eine kritische Situation.
00:13:15: Jetzt sehen wir es in einer Umgekehrtereinfolge wenn man uns den Israel-USA Iran Krieg anschauen wie wichtig diese offenen Gesprächskanäle sind.
00:13:25: und nun auf der Frage zurück zu kommen Gene in unserer Athena.
00:13:37: Und wenn der Land sagt, dass aus demokratischen Überlegungen und der Großteil der Bevölkerung sagt ich will jetzt wirtschaftlich nicht dem Land X oder der Region X angehören sondern der Region Y. Die griechische Bevölkerung sagte mir wollen in die Europäische Union was gibt da der Volksbefragung?
00:13:52: dann kann es nicht auf der anderen Seite sagen das war jetzt der Anlass dass wir dort einmarschieren.
00:13:58: das gleiche gilt auch für eine Militärbündnis Wenn ein Land sorgt, die will lieber in den Ato als wie in einen ostwärtigen Pakt.
00:14:06: Schank-Heiko-operation, die da jetzt entstanden ist – dann ist das so zu akzeptieren und es ist nicht akzeptabel damit militärischen Mitteln dagegen zu steuern.
00:14:16: Und Russland muss man dazusagen von der Region her, wenn man's immer noch auf die Landkarte schaut, Russland erstreckt sich bis bis Japan und China.
00:14:25: Also da ist schon genug Land da, es war jetzt nicht so dass jetzt in irgendwelche westlichen Truppen vom Oskar gestanden sind.
00:14:32: also das war sicher sehr stark ein russisches Narrativ.
00:14:36: auch die Tatsache, dass bei der Osterweiterung in den neunzigern Jahren zwischen Baker & Genscher eine dokumentierte Feindbarung gegeben hat diese Naht-Osterweite nicht zu machen.
00:14:50: Ja da streiten sich halt auch die Historiker drüber und muss auch fairerweise dazusagen.
00:14:58: Diese NATO-Osterweiterung ist jetzt nicht von der NATO oder vom westlichen Länder betrieben worden, sondern es war eine freie Entscheidung der baltischen Staaten – von Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und dergleichen.
00:15:09: Und das ist in internationalem Recht, ich würde es ja einfach formulieren, einfach zu akzeptieren und dann nicht des Anlasses zu nehmen, zum Beispiel so darunter
00:15:18: nützt.".
00:15:19: greifen wir bei den Truppen an souveräne Staaten.
00:15:23: Du warst ja nicht nur als Berater des Bundespräsidenten, sondern auch du warst als Berat oder als österreichischer Vertreter in Brüssel in der Europäischen Union tätig.
00:15:34: Wenn du sagst das ist hoch an der Zeit dass Europa sich involvieren müsste.
00:15:39: warum passiert es nicht?
00:15:44: Aber die größte Schwäche Europas der Föderalismus.
00:15:52: Wir könnten einen zu anderen Vergleich zur Österreich ziehen, warum passieren gewisse Dinge nicht?
00:15:58: Weil dort der Föderalismus in dem Fall ist nationalstaatliche Denken überwiegt.
00:16:02: Wir haben jetzt gerade den Ungarn, jetzt Neuwahlen gehabt – das war sicher einer der Länder, der nicht im gleichen Kurs gestanden hat aber ganz was anderes gesungen wie der Rest.
00:16:16: Also es ist sicher auch der größten Schwächen auch noch einmal zurückgehend auf Solana.
00:16:24: Dass wir sehr wenig in den Bereich Verteidigung investiert haben, braucht uns aber ein starkes Gegengewicht.
00:16:31: Was aber passiert jetzt?
00:16:33: Wir haben schon darüber gesprochen was wichtig das Europa jetzt eine Rolle kriegt oder sich nimmt in den Friedens- oder Waffenstillverhandlungen mit Russland.
00:16:44: Auf der anderen Seite, was die Verteidigungsbereitschaft Europas betrifft und nicht zuletzt aufgrund der Reaktionen in der jetzigen Trump-Administration bildet sich schon sehr stark innerhalb der NATO europäischer Pfeiler.
00:16:58: Das heißt, die europäischen Staaten – und muss auch fairerweis dazu sein.
00:17:03: mit dem Beitritt Schweden zum Finland zu NATO – sind siebenneinzig Prozent der EU-Bevölkerung innerhalb der Nato repräsentiert.
00:17:12: So zu Kenntnis nehmen.
00:17:14: Und daher passiert da sehr viel auf der Rüstungsseite, das wird allerdings.
00:17:20: bis Europa tatsächlich eine Souveränität ernstzunehmen die Souveranität in diesem Verteiligungsbereich hat werden sicherlich zehn Jahre vergehen wenn nicht mehr.
00:17:29: Bist du optimist?
00:17:32: Ja bin ich an einem Sonntag geboren.
00:17:34: Nein es sind auch die Bestrebungen.
00:17:39: Wir sind oft versucht, diese europäische Verteidigungsinitiativen aus der kleinen österreichischen Perspektive zu betrachten.
00:17:47: Ich kann noch mal darauf zurück mit Schweden und Finland innerhalb der NATO.
00:17:51: Es sind ja klare Paradigmen gesetzt worden, dass wir in diesem Bereich stärker werden.
00:18:00: auch was den finanziellen Bereich, was es finanzieren Zuwendungen betrifft.
00:18:03: Das ist nicht nur Verteidigungsbudget in Österreich sondern auch in den anderen Ländern.
00:18:07: da passiert etwas.
00:18:08: Ich gebe den sofern recht und wir sehen ja das Kriege fangen nicht an damit auf einmal Truppen irgendwo einmarschieren.
00:18:16: Wir haben jetzt auch im Iran-Krieg gesehen wie schatzen mit der Projektionsfähigkeit Europas aus was Flugzeugträger floten betriften?
00:18:25: Na dann gib ich dir Recht!
00:18:27: der europäische Flugzeugträger Flotte.
00:18:29: Na, die dort mehr wie zehn Jahre, da ist noch gar keine Entscheidung dafür gefallen und das wäre aber unheimlich wichtig.
00:18:36: Wenn Russland zum Beispiel im Osten der Baltischen Staaten aufmarschiert was würden die Amerikaner machen?
00:18:42: Die würden mindestens eine Carrier-Group oder zwar Carrier Groups in den Ostern und den Norden schicken als klares militärpolitisches Signal.
00:18:50: wenn du jetzt einen falschen Schritt machst dann haben wir unsere Fähigkeiten im Raum.
00:18:54: Diese Fähigkeit hat Europa nicht.
00:18:55: Und da sind wir in den nächsten zehn Jahren mindestens von Amerika noch abhängig, als das betrifft.
00:19:00: Nein ich habe deswegen gesagt dass du ein Optimist bist weil wir sind bekanntermaßen, der europischen Union beigetreten also ist er euch?
00:19:08: Wir haben damals, ich war damals ... Ich war damals dreiundzwanzig und wir haben damals gehört es gibt eine europäische Verteidigungspolitik europäische Währung geben, es wird einen europäischen Kapitalmarkt geben.
00:19:27: Es wird einen Europäischen Außengrenzschutz geben und außer der Währungen ist nichts umgesetzt worden.
00:19:35: Es gibt keine gemeinsamen Außendgrenzschutze, es gibt kein gemeinsames Heer, es geht keinen gemeinsamen Kapitalmarkt.
00:19:42: Und jetzt sind wir einunddreißig Jahre später – also wir sind jetzt nicht einund dreißig Jahren dabei, diese einund dreizig Jahre sind vergangen.
00:19:52: Ist das eine Frage von Generationen?
00:19:54: Weil wenn ich sage, du sagst zehn Jahre und bist optimist.
00:19:58: Ist es nicht angebracht eher zu meinen, dass wir die Sache unserer Kinder oder unsere Enkelkinder werden?
00:20:04: Dass die das erleben und wir werden sie nicht mehr erleben obwohl wir beide Mitte-Fünfzig Anfang sechzig sind.
00:20:13: Ich hoffe doch noch ein bisschen älter wäre, da ich das noch erlebe.
00:20:22: Was mir schon so gemacht, ist die Geschwindigkeit oder die Langsamkeit in der wir uns vorbewegen.
00:20:29: Nämlich in dieser globalen Dynamik bedarf es einfach auch mehr politischen Mutters.
00:20:36: Wie gesagt das gilt sowohl für unsere nationale Ebene in Österreich als auch für die europäische, die Dinge zu nehmen Die Verteidigungsbereitschaft, aber auch die anderen Bereiche.
00:20:49: Unsere Abhängigkeit von externen Ressourcen – das ist ein Punkt, die wir mal nicht auflösen können.
00:20:56: Aber da gibt es viele andere Möglichkeiten, um die zumindest mehr zu diversifizieren.
00:21:01: War vielleicht eine besondere Schlage von einer Uphängigkeit Russlands dann in eine andere Uphängkeit zu begeben?
00:21:08: Ich bin überzeugt, dass nach einer Zeit des Waffenstillstandes auch wieder wirtschaftliche Beziehungen mit Russland heranstehen werden!
00:21:15: weil sie das heranstehen müssen, ja.
00:21:18: Weiß ich dass die europäische Wirtschaft und Industrie gar nicht anders leisten kann?
00:21:22: Ich hoffe nur, dass man aus den Lessens identified, nämlich Abhängigkeiten, lessons learned gemacht hat in Bezug auf Diversifizierung aber auch bei Energiequellen und dergleichen und vor allem etwas was ins Europa vielleicht auch noch zusätzlich ein schwächer Moment ist.
00:21:42: wir haben keine Kultur der langfristigen Strategien, so das super Vorkasting und dergleichen.
00:21:49: Und zwar nicht nur um in der ferne Zukunft irgendeinem Parameter festzulegen sondern die Beschreibung des realistischen Weges dazu, dieses Backcasting dazu.
00:21:59: Das wären Instrumente und Strategien die auch höchste Zeit wären die da zu haben und dann auch realistisch umzusetzen.
00:22:10: aber ich bin bei dir Da wären wir beide schon ein bisschen älter werden, um die Erfolge dazu zu sehen.
00:22:16: Jetzt
00:22:16: stelle ich eine provokante Frage.
00:22:18: Wir haben in der Vergangenheit gesehen oft funktioniert es auf der Arbeitsheber nicht ganz gut.
00:22:22: also sprich jetzt sage ich daher General Major Stalinger auf seinen französischen Kollegen an und seinen englischen und seinen deutschen sagt Stefan uns auch vor Abendessen in Zürich und beschließen dass wir gemeinsam die Europäische Union sucht vor uns hertreiben, dass der Flugzeugträger bestellt wird.
00:22:40: Das kann ja nicht so schwer sein oder?
00:22:42: Also wie gesagt, wenn wir jetzt darauf warten das sich die Politiker da verständigen als einen Flugzeug Träger oder einen Verband oder eine Flotte oder was auch immer so ein paar Milliarden Euro kosten dann müsste man doch jetzt beauftragen.
00:22:53: Frankreich ist in der Lage das zu bauen.
00:22:55: also das kann ja auch nicht so sehr sein
00:22:57: oder.
00:22:57: diese Schritte sind schon gesetzt worden und zwar jetzt nicht das Treffen der Generalmajorin Zürich sondern im Rahmen.
00:23:05: Wir haben jetzt im Bereich der Europäischen Union einen eigenen Kommissar für Verteidigung.
00:23:11: Der hat nicht nur Weitspäper ausgebracht, sondern auch die notwendigen Schritte gesetzt.
00:23:15: Es gibt ja europäische Verteiligungsagentur, wo genau solche Dinge, die du ansprichst, aber Christ gestellt werden.
00:23:22: Das ist jetzt auch Drohnenabwehr oder das Raketenabwehr und dergleichen sind.
00:23:27: Die Flugzeugträgergeschichte ist aber etwas, dass sie auf einer finanziellen Ebene bewegt.
00:23:33: da brauchst du die Staatsoberhalb der, die sagen ja wohl wir wollen das und es fehlt jetzt noch.
00:23:38: Also diese letzte Konsequenz zu entscheiden – ja wohl!
00:23:43: Wir wollen nicht nur kooperieren in kleinen Bereichen.
00:23:45: Wir haben ein Projekt, das jetzt nicht unbedingt das erfolgreichste ist.
00:23:50: Die Nachfolge Eurofighter, gemeinsame fliegende Plattformen, das sieht man wieder und sehr erst darüber gesprochen mit dem Föderalismus wie stark dort auf nationale Interessen wieder so ein gemeinsames Produkt konterkarieren.
00:24:03: Aber wenn ich in der Lage bin, als Europa neunzig Milliarden an die Ukraine zu überweisen, dann muss ich da in der Lager sein einen Flugzeugträger um zehn Milliarden zu bestellen oder?
00:24:11: Ja, lasst sie vereinfachen das fehlt der Political Will
00:24:17: In der Situation trotzdem.
00:24:19: also haben wir aber ein paar den Knall noch nicht gehört oder?
00:24:22: ja offensichtlich haben wir bar den knall oder die die Priorität noch nicht so erkannt.
00:24:32: Wobei auch da.
00:24:33: Wir haben in Europa sehr viele solche Prioritätsbaustellen, wir haben über die externen Ressourcen gesprochen.
00:24:40: Es sind nicht nur Gas und Dölz, sondern alle seltene Erden- und Rohstoffe, was betrifft – wir haben ein Demografieproblem in Europa!
00:24:50: Wir haben einen afrikanischen Kontinent vor uns, wo sich die Bevölkerung in den nächsten fünfundzwanzig Jahren verdoppelt von zwei auf zweikammer vier Milliarden.
00:24:58: Das wird Auswirkungen auf die Migration haben?
00:25:02: Schauen wir
00:25:02: trotzdem,
00:25:02: können Flugzeugträger kaufen?
00:25:05: Ja.
00:25:07: Aber auch so kann er das gerne auf die National-Ebene übertragen.
00:25:12: Da gibt es so viele wichtige Punkte über die Reformierung des Gesundheitssystems und warum kommt's nicht dazu?
00:25:20: Weil einerseits der Föderalismus überwiegt und andere andere Interessen und nettes Gemein.
00:25:27: Interesse ist das die Fähigkeit, gemeinsam Europa tatsächlich verteidigen zu können.
00:25:34: Du warst auch lange Jahre im Nahen Osten unterwegs in Syrien.
00:25:39: ich habe einmal gehört, ob stimmt weiß ich nicht glaube schon Die Annexion der Kremze aus den vierzehnt wurde von der internationalen Gemeinschaft deswegen toleriert weil die Krim denn in weiterer Folge als als Hub oder als Basis gedient hat, um Flugzeugangriffe in Syrien gegen den IS zu pflegen.
00:26:05: Und diese Flugzeug-Angriffe wurden durchgeführt von den Russen, de facto in Abstimmung und im Wissen der internationalen Gemeinschaft.
00:26:22: Assad ist weg, sitzt auch in Moskau.
00:26:26: In Syrien sind einmarschiert, glaube ich große arabische Unternehmungen die dort zumindest wirtschaftlich begonnen haben das Land wieder abzubauen.
00:26:38: Politisch ist da jemand an die Macht gekommen der noch vor wenigen Jahren mitgeköpften Halbtern sich fotografieren hat lassen.
00:26:49: Der sitzt plötzlich in Berlin im Kanzleramt.
00:26:54: Mit solchen Menschen kann man mit solchen Menschen Politik machen.
00:26:57: Kann man mit diesen Menschen regionale geopolitische Strategie vereinbaren, die hält?
00:27:06: Die Frage ist immer was sind die Alternative dazu?
00:27:13: Wir Europäer, das ist auch sicher einer der Kritikpunkte unseres Auftretens gegenüber den globalen Süden, kann man ja immer mit unserer europäischen Wertbefürstellung an den Tisch.
00:27:27: Herr, überzeichnet es jetzt ein bisschen?
00:27:29: Am liebsten hätten wir ja uns gegenüber sitzen... ...fünfzig Prozent männliche und fünfzig Prozent weibliche Minister.
00:27:35: Und wenn das nicht passiert?
00:27:37: haben wir von Hausschauer Restriktionen oder wir schauen auf der einen Seite zu Recht auf die Menschenrechte in dem jeweiligen Land.
00:27:46: aber und ehemaliger UN Generalsekretär hat einen Satz geprägt Es gibt keine Sicherheit ohne Entwicklung und keine Entwicklung ohne Sicherheit.
00:27:56: Das heißt, man muss ganz einfach dort einen Trade-off akzeptieren.
00:28:02: und auf deine Frage zurückzukommen Ja wenn dort jetzt jemand an der Macht ist wo ich zumindest so ableiten kann das ist kein Destabilisationsfaktor in der Region sondern ein Stabilisations Faktor dann ist er jetzt einmal zu unterstützen in erster Linie durch die andere Länder angeschüttet.
00:28:22: Das macht der Türkei, die in Syrien entsprechend unterstützt.
00:28:26: Es machen sehr viele Staaten aus der Golfregion, die Syrien unterstützen und wir haben nach wie vor eine enorme Anzahl von syrischen Flüchtlingen – in Jordanien aber auch im Libanon, die wiederum selbst ja nicht unbedingt Stabilitätsfaktoren sind.
00:28:44: D.h.,
00:28:44: der erste Schritt in Syren, ich habe halbwegs halbwegs, ja nicht nach unseren Maßstäben oder nach Maßstäbern.
00:28:52: Was habe ich vorher mit der ESC gehabt und wie schaut das jetzt aus?
00:28:55: Halbwegs ein stabiles Sicherheitsraum.
00:28:58: und jetzt geht es darum die Wirtschaft entsprechend anzukurbeln.
00:29:01: Und das sehen wir ja in Europa, wie lange man braucht.
00:29:04: von der industriellen oder französischen Revolution bis jetzt einer der privaten Faktoren war Wohlstand.
00:29:12: Je höher der Wohlstandslevel in einer Gesellschaft ist, desto mehr Wandelt sich diese Gesellschaft, oder hat sie ja Energie im wahrsten Sinne des Wortes als die den demokratischen Werten zu gewinnen?
00:29:23: Nehmen wir die massluftige Bedürfnisbüromedie.
00:29:26: Wenn ich ganz unten auf der Ebene bin habe ich relativ wenig zu tun mit Meinungs- und Redefreiheit weil ich ganz einfach mit meinen eigenen Altersleben beschäftigt bin.
00:29:38: Aber gleichzeitig sind diese Systeme, die man da unterstützt.
00:29:41: Und ich glaube, da gibt es ja historisch unzählige Beispiele von Südamerika angefangen an bis auch in den Nahen Osten Wenn ichs richtig interpretiert habe und bitte verzeihlich bin natürlich kein Experte wie du oder viele andere.
00:29:55: aber Die Revolutionsgarten, die dort jetzt das Regimen war halt weiterhin am Laufen halten und auch beschützen waren zum Sturz des Schah finanziert vom Westen, ausgestattet mit Waffen von Westen.
00:30:13: Ausgerüstet vom Weste.
00:30:15: Das heißt die sind ja im Wesentlichen vielleicht sogar trainiert und geschult vom Weston.
00:30:21: Die sind ja eigentlich ein schönes Beispiel dafür dass man einen potenziellen Stabilisierungsfaktor das einem der völlig enttreten kann.
00:30:40: Die Ursünde des Westens beginnt damit Entwicklungen in Ländern zu beeinflussen von
00:30:48: außen.
00:30:52: Ja, nehmen wir den Gimmer weit zurück in unsere Kolonialzeit afrikanischer Kontinent und dergleichen.
00:30:58: da liegt die Ursünde drinnen wenig Regionen und Afghanistan ist ein anderes schlechtes Beispiel wo Russland schon begonnen hat zu interferieren.
00:31:11: wenn ich an einer Region nicht die Zeit lasse und ich nehme schon gerne Europa.
00:31:16: Also bis wir uns zu dem Level der Demokratie entwickelt haben, wo man sagt da ist immer noch genug Luft nach oben hat.
00:31:23: es war ein hundertfünfzig Jahre dort.
00:31:25: Gut!
00:31:26: Und wir glauben...und das hat, drum spreche von der Ursohende drinnen, also fast unzählige Beispiele auf der Welt.
00:31:34: wenn wir dann glauben gibt Englischen Spruch, der plante Flower of Democracy.
00:31:40: Und dann erwarten das innerhalb einer Generation dort auf einmal ein demokratisches System und Gesellschaft entsteht.
00:31:47: aber es hier genau das Gegenteil, ihr erzeugt Chaos.
00:31:50: Der ganze Arabische Frühling war ein gutes Beispiel auch dafür.
00:31:54: oder der Ausgangspunkt in Syrien ist ja durchaus auch vom Westen initiiert worden.
00:31:59: Wären wir glaube ich alle froh wenn man Entschuldigung jemandem wie Gadda für nach der Zitzen hätten in Lübeer?
00:32:03: Ja wobei es natürlich schon... Wieder, es kann man nicht vom Tisch wischen.
00:32:08: Wir haben natürlich sehr hochstehende moralische Werte und ethische Worte in Europa zurecht.
00:32:14: Nur da umgang damit – am Tisch können wir leicht darüber diskutieren!
00:32:20: Aber das ist in der Realität umzusetzen.
00:32:21: Sie quasi in diesem Graubereich zu bewegen.
00:32:24: Für jetzt handelt durch mit ein Land wo ich weiß verzählte eine Erden gleichzeitig arbeiten dort Kind an den Minen.
00:32:32: Das ist die
00:32:35: Doppelmoral der europäischen Gesellschaft?
00:32:37: Ja, ich würde nicht so sagen.
00:32:38: Die Doppemoral der Europäer.
00:32:41: Der
00:32:42: westlichen.
00:32:44: hat auch die östliche Welt.
00:32:45: Die östische Welt gibt es jetzt keine Segmentierungen, gut und böse?
00:32:52: Aber die
00:32:52: Immobilität spielt natürlich in Österreich gar nicht eine andere Rolle als in Osteuropa.
00:32:58: Und die Batterieindustrie, die du hier ansprichst mit seltenen Erden- und Kinderarbeit, hat natürlich genau da einen großen Impact.
00:33:05: Ja, auch sehr viel aus China ist gekommen oder so.
00:33:09: Aber ist ein geschwächter Iran, der ja eine tausendealte Tradition hat.
00:33:18: Ist er nicht jetzt deutlich gefährlicher im Sinne dessen das ein geschwechtes Mularregime auch für Terror steht?
00:33:28: Für Terroranschläge stehen wird in der bestlichen Welt?
00:33:33: Jetzt könnt ihr provokant zurückzufahren!
00:33:37: Ich
00:33:38: sehe jetzt nicht das geschwächte Muller-Regime.
00:33:41: Also ich sehe jetzt die geschwechten Revolutionsgarten, also wenn wir uns die heutigen Entwicklungen wieder anschauen und die Revolutionsgraden dort ist ja ein interessanter Aspekt auch noch... die sind also vierzig bis fünfzig Prozent unmittelbar an der Wirtschaft, das Iran beteiligt.
00:34:01: Also das ist ja auch kein Selbstmachkommando, dass jetzt sagt Soda wir führen jetzt den Iran dann in den Abgrund, sondern da sind ja in all diesen Handlungen natürliche wirtschaftliche Überlegungen dabei.
00:34:13: und das mulere Schwing Ja es ist jetzt der Sohn vom Vorgänger an der Macht.
00:34:20: Die wahre Machtposition dort im Iran haben sicher die Revolutionsgarten und auch die Militzen.
00:34:27: Keine Frage, traurig wieder.
00:34:29: Dort leidet wieder massiv die Zivilbevölkerung unter dem Ganzen aber wird jetzt nicht sagen dass der Iran geschwächt aus dem Konflikt herausgeht den Gegenteil.
00:34:37: Der Iran hat da der ganzen Welt gezeigt wie wichtig die Straße von Hormuz ist und wie wichtig Kontrolle über die Straße vom Hormus ist.
00:34:45: Das heißt es war einfach ein... sind wir wieder bei deiner Urkompetenz als Taktiker und militärischer Experte, ist das einfach ein strategischer Fehler der Amerikaner gewesen.
00:34:55: Wie kann einem das passieren?
00:34:56: Sie hätten es doch antizipieren müssen oder?
00:34:59: Ich gehe sogar davon aus weil ich wieder zu den Amerikanern die Sicherheit im Bereich der strategischen Operationsführung immer sich überlegen welche positiven und negativen Effekte erzielen.
00:35:14: mit meiner Operation Und die Straße von Namus war sicher Basis der Überlegungen, dass dort der Schiffverkehr zumindest nicht mehr in dem Ausmaß oder zum Erlegen kommt.
00:35:26: Und die Frage ist ja aus amerikanischer Sicht, welche Region sind jetzt primär davon betroffen?
00:35:34: Indien und Asien.
00:35:35: Ich würde jetzt nicht sagen das es quasi ein gewünschter Effekt war aber das war sicher eine Überlegung Dieser unerwünschte Effekt eingetreten ist, ich glaube mit dem hat Amerika oder die USA nicht gerechnet.
00:35:47: Das sind in Amerika die Gaspreise von unter drei Dollar für die Galone jetzt fast bei fünf US-Dollar sein.
00:35:55: Also das war sicher ein unerbünschter Effekt.
00:35:58: Und so mit der Inflation treibt?
00:35:59: Ja, die Inflationstreib und natürlich auch sehr viele andere Dinge, die aus den Bereich kommen.
00:36:05: die Petrokrimie betroffen, die Düngemittel und dergleichen.
00:36:09: Da kommen nur Effekte, die werden wir aussehen aber auch dort wieder.
00:36:14: das betrifft nicht primär die Amerikaner.
00:36:16: Und natürlich ein Fakt ist auch er entstanden, dass die Golfregion als der Investition oder die Investitionsregion hat sicher massiven Reputationsschaden erlitten.
00:36:28: Und auch dort stellt sich die Frage eine große Investor was bleibt dem jetzt global wieder übrig?
00:36:33: Vielleicht kommt dann wieder ein Dritter in vierter Stelle, die USA.
00:36:36: Und den wisst ihr halt nicht in der Golfregion sondern wie in einem feinigen Staaten und da ist die US-Rüstungsindustrie ebenfalls auch Profiteur aus dem Ganzen.
00:36:44: Also ich würde an der Traumadministration nicht unterstellen dass das jetzt eine dumme Aktion war, sondern es stehen schon sehr viele Überlegungen dahinter und ein paar Unermünsteffekte.
00:36:54: Wie gesagt, dieser Anstieg der Benzin und Dieselpreise im feinlichen Staaten war sicher nicht etwas, was man mal gesagt hat, naja das können wir gerne kaufen.
00:37:05: Wir haben heute über Kriege gesprochen, über Bedrohungen, über ein Bundesjahr, dass Jahrzehnte lang kaputtgespart wurde und über die Frage, was Neutralität in einer Welt bedeutet?
00:37:14: In der Drohne auf NATO-Gebiete einschlagen und Blockaden simuliert werden.
00:37:19: Generalmajor Thomas Stalinger hat über vierzig Jahre lang für die Sicherheit dieses Landes gearbeitet.
00:37:25: an dieser Stelle möchte ich mich als Staatsbürger bei dir dafür bedanken.
00:37:30: sollte man auch einmal sagen Du hast sicherlich viel verzichtet, Freizeitfamilie, Entbehrungen aller Art.
00:37:38: Du hast gearbeitet als Soldat, als Kommandant, als Minister und als Berater.
00:37:42: Er hat Dinge gesehen und erlebt die meisten von uns nur aus Nachrichten kennen oder aus irgendwelchen Romanern oder Filmen Und er sagt seit Jahren dasselbe Österreich ist zu wenig oder nicht vorbereitet.
00:37:54: wir hoffen dass ich das dank dir und deiner Städten Arbeit gemeinsam mit Generalmajor Hame Seder und unserer sehr geschätzten Ministerin Tanner jetzt ändern wird.
00:38:06: Hoffen wir, dass die Bundesregierung uns zuhört, dass sie aufwacht – und dass es noch immun einen Ministerratsbeschluss gibt!
00:38:15: Die Frage ist wie gesagt ob Sie diesmal zuhören?
00:38:17: Das war Streitwert.
00:38:19: Da muss ich danken für deine Zeit und für dieses
00:38:21: Gespräch.
00:38:21: Sehr gerne.
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