#17: Corinna Milborn über die ORF-Skandale, Machtmissbrauch und die nächste große Bedrohung über die niemand spricht
Shownotes
In dieser Episode diskutiert Corinna Milborn mit Stephan Zöchling über die Krise und die Skandale im ORF und was sich am Küniglberg ändern muss, wo ein öffentlich-rechtlicher Sender, der eigentlich staatsfern organisiert sein sollte, immer wieder im Zentrum parteipolitischer Machtspiele steht.
Themen der Folge:
- ORF-Chefbestellung und politische Einflussnahme
- Postenschacher und parteinahe Gremien
- Stiftungsrat, Publikumsrat und die Frage echter Unabhängigkeit
- Sexismus und Machtstrukturen im ORF
- Medienförderung und strukturelle Abhängigkeiten
- Vertrauen in Institutionen und der politische Umgang mit öffentlichem Rundfunk
- Plattformmacht, KI und Europas fehlende digitale Souveränität
Milborn argumentiert klar: Der ORF ist mehr als ein Medienunternehmen. Er ist eine demokratische Infrastruktur. Wenn politische Einflussnahme zur Normalität wird, beschädigt das nicht nur einen Sender – sondern das Vertrauen in Institutionen insgesamt.
Gleichzeitig zeigt das Gespräch, wie sehr sich die Medienrealität verschoben hat: Während in Wien um Gremien gerungen wird, entscheiden Algorithmen in Kalifornien längst mit, was wir sehen und was nicht.
Der Gast: Milborn ist Journalistin, Autorin und eine der prägendsten Stimmen in der Debatte über Medienpolitik und digitale Öffentlichkeit. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit Plattformmacht, demokratischer Kontrolle und der Frage, wer wie auf die öffentliche Debatte Einfluss nimmt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich denke darüber nach, wenn das tatsächlich so kommt müsste man eigentlich den Herrn Bundeskanzler und den Vizekanzlern den Amtsmissbau
00:00:07: anzählen.
00:00:08: Frauen im ORF mit diesem Wissenleben, dass wenn sie so etwas melden, waren Sie fertig gemacht weil es eine Geschichte gibt von Frauen die fertig gemacht wurden, deren Job verloren haben, die versetzt worden sind schlechteren Stellen
00:00:20: usw.,
00:00:20: wenn sie sich gemeldet haben Und wir haben also diese technischen Möglichkeiten gemeinsam mit einer OS-Regierung der eine Sicherheitsstrategie veröffentlicht hat, in der sie schreibt Civil Vision Change in Europa.
00:00:33: Und mir kommt vor dass diese Gefahr überhaupt nicht besprochen wird.
00:00:38: Streitwert ist ein Podcast über das was wirklich zählt.
00:00:42: Mein Name ist Stefan Zöckling und ich spreche mit Persönlichkeiten über die Themen die zu wertvoll sind um darüber nicht zu streiten.
00:00:49: Corinna Milborn beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage wem unsere digitale Öffentlichkeit gehört und wer sie kontrolliert Schon aus dem Jahr, dass sich Social Media als Machtprojekt beschrieben hat.
00:01:00: Plattformen gebaut von wenigen, die bestimmen wie wir diskutieren was wir sehen und was nicht.
00:01:04: Seitdem ist vieles eskaliert, Covid-Politische Polarisierung, Protestbewegungen, Hass im Netz und gleichzeitig die Frage wer setzt eigentlich die Regeln?
00:01:14: Und genau darüber wollen wir heute sprechen, sich anderen Meinungen aussetzen Widerspruch aushalten und bessere Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu finden.
00:01:22: Ich bin Stefan Zöchlen Willkommen.
00:01:23: besteidt wird heute zu Karina Milborn Journalistin, Autorin und seit Jahren eine der prägensten Stimmen in der Debatte rund um Plattformen, Medien- und digitale Öffentlichkeit.
00:01:34: Die zentrale Frage heute – Wem gehört die öffentliche Debatte?
00:01:38: Und wer darf sie steuern?
00:01:40: Herzlich willkommen!
00:01:40: Danke fürs Kommen.
00:01:42: Herzlichen Dank für die Einladung.
00:01:46: Frau Milberg, Sie haben im Change the Game beschrieben wie Monopoly mit eigener Ideologien, sie haben gesprochen von der dunklen Seite der Macht.
00:02:00: Sie haben darüber gesprochen dass ein paar wenige das freie Netz kapern oder gekapert haben.
00:02:09: Wo stehen wir da heute?
00:02:12: Ja leider hat sich alles bewahrheitet was wir damals, zwei sechzehn, siebzehn achtzehn recherchiert haben.
00:02:19: Das ist das Buch rausgekommen und damals waren die Reaktionen von vielen noch so, die gesagt haben aber diese Silicon Valley-Eliten sind doch ohnehin so liberal.
00:02:27: Die wollen ja das Gute für die ganze Welt.
00:02:28: Es hat sich jetzt schon geändert.
00:02:30: also ich merke dass in der breiten Wahrnehmung angekommen ist, dass ein wahnsinniger Machtapparat aus Silicon Valley herauskommt der unglaublichen Einfluss darauf hat, wie wir miteinander kommunizieren und letztendlich auf unserer Demokratie.
00:02:46: Das heißt auch, wie unsere Gesellschaft organisiert ist – das ist jetzt angekommen!
00:02:51: Es ist seitdem natürlich wesentlich schlimmer geworden um die Frage zu beantworten.
00:02:54: Wir können vielleicht dem Detail noch drauf eingehen.
00:02:57: Aber was ist Ihrer Meinung nach schlimm geworden?
00:03:01: Ist es einfach diese Echokammern, die sich verstärkt haben?
00:03:07: Ein Rechtsruck, ist es ein Linksruck?
00:03:10: Was meinen Sie, sind die Auswirkungen, die wir wirklich sehen.
00:03:14: Ich fange immer gerne bei der Machtfrage an und bei den Besitzverhältnissen um zu schauen wer hat wie viel Einfluss, kein schlechter Blick auf die Welt.
00:03:22: Und wenn man sich das ansieht dann in den letzten fünfzehn Jahren sehr sehr viel von Macht, von nationalen Medien oder europäischen Medien in Richtung Silicon Valley verschoben worden und macht man nicht, da meine ich zwei Dinge damit.
00:03:37: Erstens Aufmerksamkeit also wie viele Minuten oder auch Stunden pro Tag verbringen Leute auf welchen Medium?
00:03:44: das ist die Währung natürlich für Medien.
00:03:46: und zweitens Geld.
00:03:48: Wie viel Werbegeld fließt dorthin?
00:03:50: Wenn man sich jetzt österreichisch ansieht, dann war das vor zehn Jahren nicht verlassen ein.
00:03:54: Verlachlässig war aber nicht wahnsinnig viel.
00:03:56: Nicht so dass es jemanden wirklich weh getan hat.
00:03:59: wenn man sich Jetzt an sieht wo das Geld hinfließt und den österreichischen werbekuchen aus ganzes betrachtet Dann hat sich der in den letzten jahren nicht wirklich verändert sind ungefähr gleich viel weltverwerbung ausgegeben Aber zwei drittel dieses geld ist.
00:04:11: zwei Drittel Fließen an internationale plattformen hauptsächlich an meter und google auch an TikTok wachsend und Nummer ein Drittel bleibt übrig für die gesamte österreichische Medienlandschaft.
00:04:24: Und das ist im Prinzip genau das, was wir damals gewarnt haben.
00:04:27: Wir haben sie zu tun mit sehr großen Plattformen, die so etwas wie eine natürliche Monopolbildung haben weil durch den Netzwerk-Effekt im Internet – ich glaube der Begriff ist bekannt also wer mehr User hat bekommt immer mehr User.
00:04:41: logischerweise man geht dort hin wo die anderen sind bilden sich da Monopole heraus die sehr schwer zu brechen sind Und die haben als Ideologie von vornherein eingebaut, dass sie sich nicht am Gesetz erhalten wollen.
00:04:54: Jetzt ist es so, dass Massenmedien mit gutem Grund sehr reguliert sind, weil die massenhafte Verbreitung von Informationen gefährlich ist.
00:05:05: Das wissen wir aus unserer Geschichte.
00:05:07: Wir wissen, dass der Dreißigjährige Krieg so lange gedauert hat, weil es Flugblätter gab uns.
00:05:11: Diese Möglichkeit gab den Gegner in so einer unglaublichen Glaubwürdigkeit zu verlanden, weil's gedruckt war und das gedruckte Wort war früher quasi Gott vorbehalten oder die Bibel gemalt von München.
00:05:21: Das war ein ganz wichtiger Punkt.
00:05:22: oder auch das Aufkommen von Radio den Faschismus beschleunigt hat diese Möglichkeit in jedes Wohnzimmer zu senden.
00:05:29: Und diese Technologie, die wir da haben, also Masse kombiniert mit sehr individueller Anpassung an genauer Sie sehen wollen und was hier meist aufregt oder dann halt ist eine sehr große Macht.
00:05:41: Und genau dies aber unreguliert.
00:05:43: Und diese Firmen haben es darauf angelegt.
00:05:44: Wir haben von vornherein gesagt, wir halten uns nicht an Regeln.
00:05:47: Eventuell zahlen wir irgendwann Strafe.
00:05:49: Aber glauben Sie nicht, dass das eine Chance wäre für... Weil ich meine, am Ende des Tages weiß heute nicht mehr was wahr ist und was weg ist.
00:05:56: Ja das ist eines der größten Probleme die wir haben dadurch.
00:05:59: Wir leben in einer Welt in der da glaube daran dass es Wahrheit überhaupt gibt schön langsam verloren geht.
00:06:06: nämlich kombiniert Social Media plus AI führt dazu dass alles weg sein könnte Und was dann übrig bleibt ist dass man nur mehr glaubt was einem entspricht.
00:06:19: Also da, wo man so ohnehin hintendiert was man glauben will das glaubt man dann das wahr ist.
00:06:24: Und es ist halt kein guter Maßstab in einer Gesellschaft wo's natürlich Fakten gibt und was falsches gibt.
00:06:34: Wo man nachprüfen kann wie lückt jemand oder sagt er die Wahrheit?
00:06:37: Aber wenn sich alles in Luft aufgeht haben wir ein echtes Problem.
00:06:41: Naja vor allem ist es ja so... Wenn ich es richtig verstanden habe, lebt ja Artificial Intelligence auch wiederum von den Nachrichten oder von den Informationen im Netz.
00:06:51: Das heißt je faker die sind, desto faker ist am Ende des Tages auch die Artificial intelligence.
00:06:57: Man merkt so ein bisschen bei den LMNs finde
00:07:00: das...
00:07:00: die Antworten nicht besser werden mit der Zeit.
00:07:02: Und ich glaube, das liegt unter anderem daran dass sie quasi sich selbst die ganze Zeit Recycling und ihre eigenen falschen Antworten noch falscher werden.
00:07:11: Aber wer hat sich eine Chance auch für Medien oder Mediengruppen wie Ihre da dagegen zu halten indem man einfach weiß Ich schalte Corinna Milborn ein und bekomme die Wahrheit
00:07:25: die beste Version der Wahrheit, die wir derzeit bekommen können.
00:07:28: Die Wahrheit würde ich jetzt nicht für mich in Anspruch nehmen.
00:07:31: Aber was sich für uns in Anspruch nehmen ist genau das?
00:07:34: Ja also ich nehme für uns als Journalistinnen und Journalisten, dass wir versuchen rauszufinden, was es war und die bestmögliche Version, die werden dem Tag bekommen präsentieren und auch dazu sagen, was wir nicht wissen.
00:07:45: Und dazukommt noch Diskurs.
00:07:48: Also man kann ja immer aus verschiedenen Seiten auf einem Problem klicken.
00:07:51: Das ist egal, was man sich jetzt hernimmt.
00:07:53: Es gibt verschiedene Meinungen dazu.
00:07:55: und diese Meinungen auch abzubilden, nämlich die verschiedenen Meinungen abzubilde.
00:07:59: Und den Userinnen die Möglichkeit zu geben, sich in der eigene zu bilden weil sie verschiedene hören davon.
00:08:04: das ist eine ganz wichtige Aufgabe.
00:08:06: Und das ist quasi das, was unser Versprechen ist an unsere vier Millionen Leute, die uns im Monat zusehen ungefähr.
00:08:13: Unser Versprechen bemühen uns den ganzen Tag die beste Version der Wahrheit für euch herauszufinden.
00:08:20: Also rauszufinden, was ist rauszufunden?
00:08:22: Wir fragen nach und fahren raus.
00:08:24: Wir gehen mit unseren Kameras hin, wo es passiert.
00:08:26: Wir nehmen nicht einfach irgendwelche Videos von irgendjemandem und recyceln die sondern wir schauen nach wie gehen zur Politik und fragen nach.
00:08:33: Und sind auch einmal lästig und fragen noch mal nach.
00:08:36: Wir laden Experten aus verschiedenen Richtungen ein und das bildet das politische Spektrum ab.
00:08:42: Das ist unser Versprechen und Gott sei Dank Funktioniert das ja, was die Jusa betrifft?
00:08:47: Wir haben sehr gute Sozialzahlen und sehr gute Jusa-Zahlen auf John.
00:08:51: D.h.,
00:08:51: da ist nicht unser Problem!
00:08:52: Die Leute schauen das – und fragen das auch nach.
00:08:56: Aber das, was Sie in den letzten Jahren schon vorher gesagt haben in Ihrem Buch hat das nicht bestätigt und gefunden im Missbrauch der sozialen Medien durch die Politik während Covid?
00:09:10: Absolut.
00:09:11: Nicht nur während Covid, sondern eigentlich... Aber
00:09:13: da im Damasiv.
00:09:15: Ja ich finde das ist nicht besser geworden.
00:09:18: seitdem also wenn man sich denkt dass Bundeskanzler Nehammer zum Beispiel seinen Rücktritt mit einem Video auf X verkündet hat.
00:09:27: Nicht mit einer Pressekonferenz, nicht über die österreichische Presseagentur der APA, nicht in einem Interview mit einem österreichischen Medium wo jemand nachfragen kann, sondern einfach ein Video auf einer amerikanischen Plattform.
00:09:38: Das ist ein Beispiel, wo ich denke so dürften Politiker eigentlich nicht mit der österreichischen Öffentlichkeit umgehen.
00:09:44: Und das ist nur ein Beispiel von sehr, sehr vielen... Harald Mahrer zum Beispiel auf YouTube hat seinen Rücktrief natürlich praktisch für eine Politiker.
00:09:53: Der fragt niemand nach.
00:09:54: da kann man steuern wie die Kommentare drunter aussehen, die dem er nicht will löschen wir einfach weg.
00:09:59: oder Man baut sich ein Studio, das sieht man aus wie ein Fernsehstudio setzt.
00:10:02: Ein eigener Mitarbeiter stellt Fragen, die man ihm selber aufgeschrieben hat.
00:10:07: Natürlich praktisch aber das ist Propaganda.
00:10:10: und so funktioniert Demokratie nicht wenn alle nur Propagandamachen und niemand nachfragt.
00:10:15: Und niemand auch sagt Moment Sie haben aber etwas anderes versprochen oder dass was sie da machen entspricht nicht den Regeln, die sie sich gegeben haben.
00:10:22: Wenn das nicht mehr stattfindet dann ist es sehr schwierig macht zu kontrollieren Und diese Kontrolle von Macht ist notwendig für Demokratie.
00:10:30: Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, ich bin ja eigentlich erschrocken während Covid als Konsument weil ich gefunden habe die tendenzielle Beeinflussung der Gesamtbevölkerung, die da passiert ist eben durch die Regierenden weltweit, wollen wir mal sagen war eigentlich in einem Ausmaß spürbar dass ich mir gedacht hab und Kein Historiker, aber ich bin geschichtsinteressierter Mensch.
00:10:59: Aber ich mir gedacht habe es relativ muss doch eigentlich unsere Geschichtsbilder ein bisschen relativieren weil wenn es so leicht war während Covid und wir sind gut informierte Menschen mit Social Media und Fernsehen an allem was wir haben.
00:11:13: Massen derart derartig zu steuern in eine Richtung die zum Teil ja beängstigend waren.
00:11:19: müssen wir nicht unser Geschichtsbild auch ein bissel relativieren In der Schuldfrage, im Sinne von du warst schuld und hast mitgemacht zwischen den Dreiandreißig und Vierundvierzig.
00:11:30: Wo die Menschen nicht so informiert waren?
00:11:34: Harter Vergleich!
00:11:35: Den gehe ich nicht mit.
00:11:38: Den
00:11:38: vergleich gehe ich
00:11:39: mit.
00:11:40: Aber bleib
00:11:40: mal bei den Medien also...
00:11:43: Bleib mir
00:11:44: bei der Frage von Medien.
00:11:47: Was stimmt ist dass man durch die Art, wie Leute Informationen bekommen natürlich sehr stark bestimmen kann was passiert.
00:11:55: Also wer kontrolliert welche Information gefüttert wird kontrolliert natürlich auch was jemand von der Welt weiß wer sie einschätzt welcher Entscheidungen er treffen wird.
00:12:04: und deswegen war im gesprochen über dreiunddreißig bis fünfundvierzig vorher schon für den Faschismus Radio und dann am Ende auch Fernsehen so ein wichtiges Medium, weil es die Möglichkeit gab eben mit einer Stimme alle Wohnzimmer zu sprechen.
00:12:18: Und alle anderen einfach verboten waren also das war ja verbotene andere Sender zu hören.
00:12:22: daran merkt man auch wie wichtig das war dass man das die Information kontrolliert.
00:12:28: deswegen finde ich so bedenklich wenn eine Hand voll amerikanischer Männer kontrollieren welche Informationen Menschen in Europa bekommen.
00:12:38: Das ist jetzt der Fall.
00:12:40: Denn Sprung zu Covid, wir können darüber reden aber den mache ich ihnen nicht mit.
00:12:45: Weil ich finde bei Covid war die zwar nicht unbedingt ein Social Media Problem sondern ein Problem von Politik die Tag für Tag die mir beschlossen hat die oft so weit gegangen sind und die sich teilweise auch über Verfassung gesetzt hat und die Diskurser eingeengt hat.
00:13:07: Aber es war auch eine sehr schwierige Lage, um Entscheidungen zu treffen damals.
00:13:13: Und Sie können uns mir noch mal erklären, wo sie den Vergleich sehen?
00:13:17: Wenn wir Ihnen unseren Bildern von Massen sergen – wo sich dann im Nachgang herausgestellte die Waren hatten nichts zu tun mit einer Covid-Epidemie sondern das waren nach einem großen Selbhanunfall zum Beispiel ja, wo keine Ahnung, zwanzig oder dreißig Personen wirklich vom Glück sind
00:13:35: quasi die Fake-Bilder, die auf der Familie auch getroffen sind.
00:13:37: Ja
00:13:38: und einfach auch per se die Steuern...
00:13:40: Weil das gab ja auch die echten Massensägebilder aus Bergamo zum Beispiel.
00:13:43: Und da ich dort eine Familie hab weiß ich was los war damals.
00:13:47: Aber da sind ja schon wirklich massenhaft falsche Informationen auch.
00:13:54: entweder sind sie gestreut worden oder richtige Informationen sind zurückgehalten worden.
00:13:58: Ich meine es gab dann die Berichte vom Rotten Kreuz und wo man relativ schnell festgestellt hat alles war Was sie damals schon gewusst haben, was stimmt oder nicht stimmt und das trotzdem nicht kommuniziert haben.
00:14:09: Einfach um die Massin Wahrheit irgendwie oder die Menschen weiter zu steuern oder zurückzuhalten.
00:14:15: Und ich fand in der Zeit extrem bekämmend wie es möglich war eine ganze Republik in Wahrheit im Fall von Österreich in Geißelhaft zu nehmen und haben mir zumindest den Gedanken oder die Frage gestellt.
00:14:33: Und noch einmal ist nicht vergleichbar, das weiß ich schon.
00:14:36: Aber trotzdem wir haben ja immer gesagt du hättest es doch wissen müssen.
00:14:43: also wenn im Gespräch mit meinen Großeltern hätte es doch WISSEN müssen was da oder dort passiert ist und wenn die Medienlandschaft oder die Informationsmöglichkeit der Jahre und wir gesehen haben, wie Menschenmassen in Covid-Zeiten manipuliert wurden.
00:15:11: Mit Sicherheit auch durch jene amerikanischen Männer diese gerade angesprochen haben muss man doch zumindest die Frage stellen dürfen ist der Vorwurf den wir unserer Großelterngeneration gemacht haben was sie alles hätten wissen müssen zulässig?
00:15:27: Das meine ich damit.
00:15:29: Wir sind jetzt auch darauf gekommen, dass nach Covid das wir belogen wurden in vielen Gängern?
00:15:34: Ich gehe Ihnen immer noch nicht mit!
00:15:36: Weil ich finde bei Covid war es ja eine Entwicklung von was man weiß die sich ja auch täglich geändert hat so wie sich der Virus ja auch da und geändert hatte.
00:15:45: also es waren ja unterschiedliche Varianten von während dem unterschiedlichen Auswirkungen gehabt.
00:15:49: Man ist quasi immer hinterher gegangen und hat... Also ich gestehe der Politik schon zu dass sie das Richtige tun wollte und die Bevölkerung schützen wollte, ich finde auch, dass über die Stränge geschlagen wurde dabei.
00:16:02: Und dass manche einen gewissen Autoritarismus mit einer gewissen Lust ausgelebt haben dabei.
00:16:08: Aber was sich nicht sehen derzeit ist, dass es keine unterschiedlichen Informationen gegeben hätte, weil wir haben ja alle, es haben wir alle feingesehen sind ja alle da gesessen.
00:16:17: Und wir haben ja quasi den ganzen Tag die unterschiedlichsten Informationen gebracht, also da gab es die eine Seite, die andere Seite, der kritische Seite und die Gegenseite.
00:16:25: Da gab's die Demos von denen wahnsinnig viel berichtet worden ist, die auch stattgefunden, die durften stattfinden weil Demonstrationsrecht stand hier drüber.
00:16:33: Also ich finde das war eigentlich sehr, sehr viel Diskurs.
00:16:35: Ich hab was anderes festgestellt werden in Covid.
00:16:37: Also ganz... Eigentlich so ist meine Lehre daraus ein bisschen das Gegenteil von ihrer.
00:16:42: Ich finde die andere Seite, was sehr interessant nämlich wie soziale Medien genützt worden sind um das Vertrauen in Institutionen zu schwächen und wie stark unter anderem Russlands da drinnen tätig war.
00:16:57: Das hat man ja nachher in verschiedenen Untersuchungen dann gesehen dass die sehr gut geschafft haben dieses allgemeine diese Unsicherung und diese Frage so geht es nicht alles zu weit?
00:17:07: Dass sie uns dazu hause halten zum Nutzen Zweifel zu sehen, was ja immer schon quasi so der wichtigste punktusische Propaganda immer schon war.
00:17:18: Einfach nur Zweifels sehen!
00:17:19: Die wollen ja gar nicht irgendeine Wahrheit verkünden oder sagen wir sind besser sondern hauptsächlich das vertrauen in Institutionen schwächen und das war natürlich ein perfekter Moment dafür und ich habe den Eindruck dass die da sehr viel Boden gewonnen haben damals unter in der europäischen Bevölkerung, einfach weil sie diese sehr verständliche reale Verunsicherung tun, die das Richtige da oben sehr gut ausgenutzt haben.
00:17:41: Das ist sehr untersuchungswert.
00:17:44: Ja, das ist ja richtig aber gleichzeitig muss man sagen... Die Schwächung der Institutionen.
00:17:50: wenn man sich anschaut jetzt auch gleichzeitig die Welle oder die Diggendenz, die wir auch sehen keine Beleidigungen im Netz von Politikern oder Kommentare.
00:18:04: Gehen wir gar nicht so weit und sagen Beleidigung, aber da sind wir ja alle an der same Page, dass das inakzeptabel ist.
00:18:09: Aber es gibt ja durchaus – ich weiß es nicht – diese Pinocchio-Geschichte mit Merz oder das Schwachkopfboosting mit Habeck?
00:18:16: Sehr deutsch!
00:18:18: Wird den Österreichen niemals durchgehen, weil er uns kurz zu erklären hat, also dem geklagt...
00:18:22: Ja, und Hausdurchsuchungen hat's gegeben.
00:18:24: Mit richtig harten Konsequenzen….
00:18:26: Habeck zum Beispiel, weil jemand Schwachkopf auf einer Schwarz-Kopf-Schampoflasche geschrieben hat mit seinem Foto drauf wird in Österreich nicht durchgehen.
00:18:33: Das ist in Österreich eine Milieubezogen, eine milieubedingte Unwurzelserung.
00:18:38: Nein aber trotzdem es ist in einem EU-Land.
00:18:42: Es ist eigentlich ein Land wo man sagen muss ganz normale Demokratie Redefreiheit also auch Meinungsfreiheit.
00:18:48: Also da postet irgendjemand irgendwas?
00:18:52: ich finde Binocchio oder schwachkoff jetzt nicht so arg Und ich freu mich da meinen, ein Politiker muss sowas aushalten.
00:19:01: Aber was macht das in Wald mit einer Gesellschaft?
00:19:03: Denn es möglich ist, in einem EU-Land so eine Unmutzäußerung... ...mit einer Hausdurchsuchung zu kritisieren.
00:19:14: Ich glaube, es ist wirklich ein deutsches Spezifikum.
00:19:16: Allerdings muss ich das ein bisschen revidieren, weil wir haben jetzt gerade einen
00:19:21: Großbritannien.
00:19:23: Zwölftausend Vorurteilungen, glaube ich.
00:19:25: Sogar inklusive Haftstoffen wegen Social Media Beleidigungen?
00:19:29: Ich glaube
00:19:29: Meinungsfreiheit ist ein sehr hohes Gute und das muss man hochhalten.
00:19:33: Und ich glaube tatsächlich gerade gegenüber Macht – also erzählen natürlich Politiker dazu – muss das breitgefasst sein.
00:19:40: Also es muss möglich sein seinen Umut zu äußern!
00:19:44: Ich glaube, was heikler ist sind gezielte Kampagnen die jemanden gezielt fertig machen sollen weil die oft dann umschlagen in reale Gewalt.
00:19:52: Also das muss man schon im Auge behalten dass wenn man eine gezielten Kampagne hat jemanden aufs Korn nimmt Und eine länger dauernde Kampagne hat, dass es dann irgendjemanden gibt.
00:20:03: Dass ich denke, okay, ich nehme die Waffe in der Hand und führ das durch.
00:20:06: Weil wenn's so massiv ist – ich glaube, jetzt muss man im Auge behalten für die Einzelnen schlägt das oft weit über das Hinweg als was die Meinungsfreiheit eigentlich abdecken soll.
00:20:16: Ja, war
00:20:16: aber nicht nur in Auswahlte!
00:20:17: Ich bin schon beinahe.
00:20:19: Und mit Sicherheit ist es sowohl aus Amerika oder aus verschiedenen Teilen der Welt, China, Russland offensichtlich Einfluss haben im Netz und da gibt es Kampagnen oder da gibt's dementsprechend die Schwächung der Institutionen.
00:20:32: Aber schwächen wir uns nicht selber, wenn wir so wie in Deutschland oder England – ich meine das sind ure-europäische Länder, Demokratien – wenn wir derartige Kommentare im Netz so sanktionieren?
00:20:46: Ja, ich glaube solche Regeln sollten dazu da sein, die Schwachen zu schützen!
00:20:50: und nicht Mächtige davor zu schützen, dass sie kritisiert haben.
00:20:53: Ich glaube das ist ein ganz wichtiger Grundsatz.
00:20:55: Das heißt grundsätzlich Regeln zu haben die zum Beispiel Minderheiten Menschen in Machtverhältnissen schwächer dastehen vor Beschimpfungen schützen.
00:21:07: Man muss schon festhalten psychische Gewalt ist auch Gewalt also es kann Leute wirklich fertig machen.
00:21:12: wir wissen dass online Mobbing unglaublich schwere Folgen hat dass das zu Selbstmorden führt, dass es auch ein Verbrechen ist.
00:21:19: Aber es darf nicht dazu da sein Leute so bestraffende die Macht kritisieren und auch wenn sie das mit dem Wortschwachkopf tun.
00:21:26: Das finde ich geht soweit.
00:21:27: Wir haben aber auch gerade in Österreich einen Fall wo eine Frau wegen nur einem Like zu einem Kommentar verurteilt oder zumindest angezeigt worden ist von der Gestort.
00:21:38: Ich glaube der Kommentar war an Jim Ford, ich glaub Arsch Und allein das Like hat schon dazu geführt, dass sie womöglich verurteilt wird.
00:21:47: Und da denke ich ja schon... Da muss schon die Balance hergestellt sein!
00:21:52: Man muss im Kopf behalten solche Regeln sind dazu da Schwächere zu schützen und nicht mächtige Reiter zu schützen.
00:21:58: Ja, und da sind wir halt in einem Rechtssystem angekommen wo wir zum Teil Delikte gegen Leib und Leben Stichwort für Gewaltigungen eigentlich schwach bestrafen.
00:22:13: oder eben, wir haben hier einen Podcast auch gemacht mit der Vorausministerin Reisinger.
00:22:20: Die Kommentare die wir dann auch lesen konnten waren atemberaubend.
00:22:24: ich habe dann ein Video dazu gemacht im Gegenhaus im Netz auch um die Kommentare da zu wahren auch wiederum atemberauwend.
00:22:31: also ich glaube schon dass man da was tun muss.
00:22:33: aber so wie Sie sagen es ist einfach die Verhältnismäßigkeit glaube ich nicht.
00:22:36: medizin zum Teil.
00:22:38: Es musste Möglichkeit geben Mächtige zu kritisieren.
00:22:41: Das ist ein Grundbestandteil unserer Demokratie und das muss auch zu, wie man so schön sagt, juristisch-milieubedingten Umutsäußerungen die müssen noch drinnen sein.
00:22:50: Ja
00:22:51: vor allem schon lange.
00:22:51: Ohne
00:22:51: aus dem Augen zu verlieren dass man Leute auch ausschießen kann.
00:22:54: damit also wenn gezielte Kampagnen gegen mir etwas gibt und Ingrid Brodnick hat ja gerade ein sehr gutes Bruch geschrieben darüber wie Politikerinnen angegriffen werden im Netz und gezielt rausgeschossen werden Weil diese sexistischen Drohungen, die Politikerinnen abbringen einfach wirklich so über die Zeit hinweg ihnen einen Job unmöglich machen.
00:23:13: Da können wir noch eine dicke Haut haben und da können sie nicht mehr öffentlich auftreten.
00:23:17: So was muss man in den Griff bekommen?
00:23:19: aber ich finde diese Balance zu warnen ist sehr wichtig.
00:23:21: Ja absolut!
00:23:22: Aber vor allem soll lange Politiker sich selbst heraus nehmen andere Politiker zu beschimpfen und keine Ahnung Trump als Idioten zu bezeichnen oder... Der hat die Umutsaussorgung auch zu tätigen, glaube ich.
00:23:33: Sollten sie das aushalten als Schwachkopf bezählen?
00:23:36: Absolut!
00:23:36: Ich finde Schwach-Schwachkopf ist nicht freundlich aber von einem einfachen Bürger gegenüber
00:23:42: einer
00:23:43: Politiker der in einer Regierung sitzt.
00:23:46: Das sollte drin sein.
00:23:47: In dem Zusammenhang... Weil
00:23:49: es in Österreich auch muss man wirklich dazu sagen.
00:23:51: also jetzt wird in Österreich nicht beurteilen.
00:23:56: In dem Zusammenhang Sexismus im Netz, Hass im Netz und anderes.
00:24:03: Wie gehen wir damit um das einer der mächtigsten Medienmanager seinen Job verloren hat?
00:24:08: Weil er sich dann eben benommen hat einer Frau gegenüber.
00:24:14: Gesprächen von Roland Weißmann!
00:24:16: Es gibt ja mehr
00:24:18: Haare.
00:24:18: Also kurz überlegt welchen sie meinen weil da sind nicht die Einzige, dass es insgesamt passiert ist.
00:24:25: Wie gehen wir damit um, meinen Sie als Gesellschaft?
00:24:27: Oder wie geht der ORF damit um?
00:24:29: Naja.
00:24:30: Wir gehen da mit um das Medienunternehmen, dass ja auch Ihnen gehört – auch wenn sie bei der Konkurrenz erfolgreich tätig sind!
00:24:43: Entbindet sich das ja nichts und auch aus als Abgabe.
00:24:45: Das heißt, Sie sind ja Mit- und Co-Finanziehe des ORFs.
00:24:50: Was denken Sie sich als erfolgreiche Medienfrau die es seit vielen Jahren ganz offensichtlich diesen Job hervorragend macht, wenn ein de facto Kollege eine derartige Entgleisung hinlegt.
00:25:06: Nämlich aus der Sicht der Medienfrau aber auch aus der sich einer Frau, wenn ich das so sagen darf... Also
00:25:11: was Kollegen betrifft sich meine Kollegenschaft unter den Journalistinnen und Journalisten im ORF?
00:25:17: Und es tut mir wahnsinnig leid, dass deren wirklich gute Arbeit diese jeden Tag leisten.
00:25:21: So runtergezogen wird durch die Skandalität auf der Management Ebene passieren und das war ja nicht da einzig ist.
00:25:26: Ich bin noch einige aufgekommen und ich kann mir vorstellen, dass es wahnsinnigt unangenehm ist, dass man da jeden Tag reingeht und in einem Unternehmen arbeitet wo man weiß so was passiert auf der Schäfe Ebene.
00:25:37: Und wie man jetzt merkt viele vieles gewusst haben, dass die ganze Zeit nie angesprochen wurde Was den Umgang betrifft, finde ich, kommt da jetzt raus.
00:25:48: Dass die Regeln und die Kultur, die gelebt wird, komplett auseinandergeklafft sind in diesen Unternehmen oder immer noch auseinanderschlafen.
00:25:55: Das ist dann nicht das Einzige.
00:25:56: Es gibt viele so große Kulturinstitutionen haben oft dieses Problem dass die Regel nachgezogen haben dem was man jetzt als richtig betrachtet nämlich zum Beispiel dass man jemandem begrabscht oder dass man keine Tick-Ticks verschickt an Leute die untergeben sind.
00:26:11: Die Regeln sind da Aber die Kultur hat sich nicht geändert.
00:26:14: Und Kultur schlägt Regel, immer!
00:26:17: Also wenn der Umgang so ist dass man merkt das geht durch dann wird es dazu führen dass sich niemand meldet.
00:26:24: und ich habe jetzt natürlich sowie alle in den letzten Wochen sehr viel darüber gesprochen mit Kolleginnen und Kollegen und da festgestellt dass Frauen im ORF mit diesem Wissen leben Dass wenn sie so etwas melden, werden Sie fertig gemacht.
00:26:38: Weil es eine Geschichte gibt von Frauen die fertig gemacht wurden und ihren Job verloren haben.
00:26:42: Die versetzt worden an schlechtere Stellen
00:26:44: usw.,
00:26:44: wenn sie sich gemeldet haben.
00:26:47: Und auch in dem Fall ist es ja so dass jetzt die Frau nicht unbedingt gut aussteigt.
00:26:50: bei dem Ganzen muss man ehrlich sagen Niemand will in dieser Position sein.
00:26:54: Das heißt auch jetzt, wo das aufbricht und die Möglichkeit da wäre, dass jetzt einmal alle alles auf den Tisch legen und sagen okay, das und das und was ist auch noch passiert sind die Frauen, die trotzdem schweigen weil sie wissen, dass es sie trifft danach.
00:27:07: Und das finde ich wirklich... also das find' ich hart.
00:27:11: Dass trotz dieser ganzen Skandale immer noch diese Kultur des Schweigens und des Duldens, der Herrn-Witze.
00:27:18: Der kleinen Bo Klatscher, der sexistischen Bemerkungen über Moderatorinnen, der Kommentare
00:27:25: usw.,
00:27:26: dass das einfach durchgeht.
00:27:27: Das Verhalten auf den Weihnachtsfeiern die jeder weiß wer die sind.
00:27:31: also man muss nur einmal kurz rein hören.
00:27:33: aber die Frauen wissen es trifft sie wenn sie es aussprechen.
00:27:36: Und deswegen glaube ich ist es wirklich gut wenn da jemand von außen reinkommt weil dann muss ein harter Cut her Da muss jemand reingehen, der sagt so das ist jetzt aus und es fängt jetzt neu an.
00:27:49: Und alle Loyalitäten die da waren sind obsolet sondern wir fangen jetzt neu ein und führen eine Kultur ein in denen man menschlich und offen miteinander umgeht, in der Respekt geboten ist und sowas nicht mehr passiert.
00:28:02: So wie es in den Regeln steht.
00:28:03: Tolle Verzupperegeln, tolle Gleichbehandlungsstelle, toller Regeln über wie man miteinander um geht Die Praxis völlig anders.
00:28:11: Wer
00:28:11: ist verantwortlich für die Situation dort?
00:28:14: Ist es die Unternehmensführung, die Politik oder das Kuratorium, der Aufsichtsratsvorsitzende?
00:28:18: Ich meine ich habe einen relativ klaren Meinung dazu.
00:28:23: Ich glaube es ist jeder verantwortliche dieser gewachsenen Kultur dass sie immer da war des Wissengejahres.
00:28:29: Das war ja, meine viele Sachen waren einfach wirklich unantwortungszeichen normal.
00:28:32: Man wusste ja als Frau wenn man sich da reinbegibt, dann muss man damit umgehen können und muss irgendwie darum navigieren dass Männer sich so verhalten den Machtpositionen sind.
00:28:42: Dann muss ich jetzt mal widersprechen weil ich bin Eigentümer und Geschäftsführer einer Unternehmensgruppe mit zweitausend Leuten Und bei uns ist das auch nicht normal.
00:28:50: Ja, aber tatsächlich habe ich nichts die persönlich gemeint!
00:28:52: Nein, nein,
00:28:53: nein!
00:28:53: Ich glaube wir sind wirklich... ich glaube man muss einfach im ... im ... in den ... im... im ... um zwanzig sechsundzwanzig sagen Das IST NICHT NORMAL.
00:28:59: Ja und deswegen
00:29:01: meine ich jeder der mitträgt dass diese alte Kultur die aber da isst im MoEF und früher als normal gesehen worden ist und viel von vielen immer noch aus normal gesehen wird.
00:29:13: Sie ist jetzt immer noch so, dass viele finden.
00:29:16: Das kann ja nicht so ein Problem sein, dass alle die das mittran sind mit verantwortlich.
00:29:21: Je weiter oben, desto verantwortlicher.
00:29:24: Aber glauben Sie, dass sich das ändern wird jetzt durch eine neue Bestellung?
00:29:28: Und ich meine sie haben gesagt es müsste jemand von außen kommen.
00:29:31: Ich glaube fast weil es gibt einfach... Gewachsenes-Unternehmen ist ein sehr großes Unternehmen.
00:29:37: Das hat eine Kultur, die über Jahrzehnte gewachsen ist und sehr viele Menschen haben gegenseitige Abhängigkeiten.
00:29:42: Merkt man jetzt an den Giftschränken, die geöffnet werden wenn mal einer aussteigt aus dem Ganzen?
00:29:47: Und solange sich die gegenseite Deckung wird da nichts passieren.
00:29:50: deswegen habe ich den Eindruck im Endeß muss jetzt nicht jemand von außen sein es kann auch jemand von innen sein der nicht Teil dieser Kultur ist.
00:29:57: also ich glaube Ingrid Thunher zum Beispiel hat sehr klare Worte gefunden Die ist nicht Teil dieser Kultur des Gegenseitigteckens.
00:30:05: So gesehen meine ich jemand von außen, also es muss nicht jemand von außerhalb des Unternehmens sein aber wahrscheinlich ...
00:30:11: Aber wäre das nicht eigentlich eine gute Möglichkeit gewesen auch im Sinne von wiederum Kommunikation, Social Media?
00:30:20: Eine Initiative zu starten?
00:30:21: Ich mein in kleiner Ansatz hat's ja begonnen.
00:30:25: wir sind so nicht oder wir akzeptieren das nicht mehr oder wir wollen das nicht.
00:30:28: Ja,
00:30:28: also Redaktionen und... Diese
00:30:29: Redaktioner.
00:30:30: Aber wäre das nicht eine Kampagnenfähigkeit gewesen für insbesondere Frauen im ORF, da viel stärker aufzutreten und das Netz und Social Media dafür zu verwenden?
00:30:41: Und auch die Österreicher damit abzuholen.
00:30:43: Weil wie gesagt am Ende des Tages untersehen wir ja wiederum, wie es zusammen stärker entstanden wird gegen Positionen rechts und links.
00:30:52: Wenn ich mir anschaue, was der Herr Kickel da ausmacht.
00:30:55: Ist das natürlich schon wieder rund plus zwei Prozent?
00:30:57: Weil er sagt, Zauhauf im Einheitspartei haben dort alle mehrere Finger im Spiel.
00:31:02: Auflösung des ORF.
00:31:03: Ich weiß nicht, dass für grause Ideen da kommuniziert werden Müsste doch eigentlich in der Erneuerung dieses ORF eigentlich die Journalistinnen und Journalisten auch dann sein.
00:31:13: Nein, so eben nicht.
00:31:14: Ja was Sie ja tatsächlich gemacht haben, nie so leicht im eigenen Unternehmen.
00:31:18: aber immerhin haben sehr viele mit dem Gesicht gesagt, so sind wir nicht.
00:31:22: Nicht mit uns!
00:31:23: Aber auch noch eine zweite Welle wo noch drinnen gestanden ist wie sie es gerne hätten die dann mit uns geheißen hat.
00:31:31: Leise?
00:31:33: Aber immerhin doch.
00:31:35: Aber eigentlich für den Medienunternehmen oder das größte Medienunternehmern sagen wir mal aus Konsumentensicht.
00:31:42: Ja, ich habe es mitbekommen aber nicht wahnsinnig laut.
00:31:45: Es steht ja noch ein richtiger Missstand nochmal größer dahinter weil das dass so eine Kultur hat sich so weiter getragen hat liegt auch daran wie die Positionen besetzt werden.
00:31:57: Der öffentlich-rechtliche ist eigentlich dazu geschaffen worden dass er staatsend fern ist.
00:32:03: also der Sinn von öffentlich rechtlichen im Sinne BBC ist ja dieses große mächtige Ding ganz lange ein natürliches Monopol, weder in Händen von einem einzelnen Unternehmen ist noch in den Händenen einer Regierung.
00:32:14: Also der Staat das ist und eine Bevölkerung gehört und also auch Staatsfern ist.
00:32:19: Und deswegen gibt es ja einen unabhängigen Stiftungsrat.
00:32:22: In der Praxis bestimmt die Regierung wer nicht nur Chef wird sondern auch noch die Direktorenposten mit dazu.
00:32:30: Genau!
00:32:31: Das ist ganz schlicht illegal.
00:32:33: und wenn ich jetzt lese jeden Tag dass sich die Regierung schon geeinigt hat auf einem Schiff.
00:32:38: Wir sind noch nicht mal, ich weiß nicht wann der Podcast ausgestrahlt wird.
00:32:40: aber wir führen dieses Gespräch zehn Tage vor Ende der Bewerbungsfrist und seit Tagen lese ich in verschiedensten Zeitungen das die Regierung ist schon beschlossen hat wer Schiff wird?
00:32:54: Schon Direktoren verhandelt im völligen Wissen, dass es illegal ist.
00:32:59: so AFG sagt, es geht nicht.
00:33:00: und jetzt gibt's nach
00:33:01: der Furtstellung ein wenig Postenschöcher.
00:33:03: Geht das auch noch wo noch mal jetzt gerichtlich festgestellt ist und da ist es um ein Finanzamt gegangen.
00:33:09: Das hängt immerhin an einem Ministerium dran, der ORF sollte ja eben nicht in einer Ministerium dranhängen.
00:33:16: Und noch dazu ist gerade eine EU-Richtlinie mit großer Verspätung umgesetzt worden die diese Unabhängigkeit von öffentlich rechtlichen Institutionen sichern soll.
00:33:25: Die ist im Jahr zwanzig verabschiedet worden in der EU und das jetzt im März umgesetzt wurden.
00:33:29: Deswegen gibt's endlich mal Kriterien überhaupt Für die Bewerbung.
00:33:33: Und jetzt lese ich wieder, jeden Tag... Die Regierung hat schon beschlossen wer der nächste Schiff wird.
00:33:38: und dann frage ich nach und dann sagt sie wirklich?
00:33:41: Jetzt direkt nach Wöginger machen Sie das?
00:33:44: Frage ich rum, sagen ja, ja, das ist entschieden.
00:33:47: Ja es ist entschieden!
00:33:48: Sie haben sich entschieden.
00:33:50: Die Parteien haben sich schon ausgemacht.
00:33:53: als wir die Regierungen gebildet haben, wäre das recht, da den ORF-Chef zu nominieren.
00:33:58: Völlig illegal.
00:33:59: Und trotzdem wird es einfach als normal hingenommen.
00:34:03: Da fehlt mir auch der Aufschreibe, aber es gibt jetzt eine Demo habe ich gesehen!
00:34:05: Vielleicht gibt's ja auch wirklich einen Aufschreibern aus der zu wenigen Gesellschaften?
00:34:09: Ich hab's thematisiert und wir haben ein Video dazu gemacht.
00:34:11: Wir haben nicht die Reichweite wie Sie auf Bulls Vier oder Bulls vierundzwanzig, aber ich bin es einem Wirklichnesskandal Zumal das eben nach Wöginger eigentlich die Annahme war, naja also wir haben jetzt irgendwas aus gelernt.
00:34:28: Wir warten zumindest einmal die Bewerbungsfrist ab am achtundzwanzigsten Mai schauen wie viele Frauen bewerben sich von außen und von innen?
00:34:35: Wie viele Männer bewerbern sich von Außen und Von Innen?
00:34:38: Dann gibt es ein Hearing, wie er wieder sein zum Beispiel den Universitäten seit vielen Jahren bei der Besetzung von Professuren stattfindet.
00:34:46: Da kommen dann Menschen aus allen Herrenländern daher, bewerben sich und die Beste wird genommen.
00:34:52: So soll es sein!
00:34:53: So steht's auch im Gesetz.
00:34:54: Genau.
00:34:56: Ist offensichtlich nicht der Fall.
00:34:58: Ich denke darüber nach wenn das tatsächlich so kommt müsste man eigentlich den Herrn Bundeskanzler und den Vizekanzler wegen Amtsmissbrauern zählen?
00:35:07: Es gibt nach dieser neuen Euro-Richtlinie unter dem Gesetz dass jetzt umgesetzt wird auch die Möglichkeit zu klagen wenn eine solche Wahl geschoben wird.
00:35:16: Jetzt frage ich mich ja schon, die unterlegen am ersten Klagen?
00:35:20: und ich frage mich jetzt schon warum lesen wir das überhaupt die ganze Zeit in der Zeitung?
00:35:25: Also warum gibt es diese Leaks, die schon sagen sie seh schon alles entschieden.
00:35:29: Ich denke schon, das liegt daran weil man Bewerber abschrecken will.
00:35:33: Und wie arg ist das?
00:35:35: Wir haben einen öffentlich-rechtlichen, der in einer Krise ist, der aber zugleich wahnsinnig wichtig ist für dieses Land!
00:35:40: Ich arbeite im Privatfernsehen, aber ich weiß dass öffentlich- rechtliches Fernsehenradio und jetzt auch digital vor allem wirklich wichtig ist.
00:35:49: die Demokratie also.
00:35:50: wir brauchen einem guten öffentlich- rechtlichen einen Staatsfernen und in dieser Phase schreckt man Leute ab anstatt sie einzuladen.
00:35:58: Das ist doch verrückt!
00:35:59: Man müsste doch jetzt sagen, wir wollen die besten Köpfe bitte aus der ganzen Welt kommts her.
00:36:04: Gebt es uns eure Konzepte?
00:36:05: Gebt's uns eure Ideen und wir suchen die Besten aus.
00:36:08: Stattdessen ist zwei Wochen vor Ende der Bewerbungsfrist steht überall das es ist schon entschieden mit der unterschwelligen Drohung wenn du dich bewirbst dann werden wir schon was finden warum das nicht ist.
00:36:19: Es ist ja das was mittransportiert wird dass quasi jetzt auch jetzt gesprochen für Frauen die sich bewerben könnten.
00:36:27: Man weiß irgendwie, wenn man das liest.
00:36:29: Die werden schon was finden warum sie dann doch den nehmen, den sie nehmen wollten.
00:36:33: Wer will sich dem aussetzen?
00:36:34: Ich kann Ihnen konkret sagen ich weiß eine wirklich erfahrene Fernsehmacherin die sich genau deswegen nicht getraut hat eine Bewerbung abzugeben.
00:36:43: Ja weil wenn es so klar ist und einmal so klar vermittelt wird von denen wir es im Endeffekt entscheiden weil tatsächlich entscheidet der Stiftungsort so wie die Regierung will leider obwohl das illegal ist Dann muss man sich halt wirklich fragen, will ich mich der Schlammschlacht aussetzen?
00:36:57: Weil wenn die schon entschieden haben und ich bin qualifizierter als Frau und bewerbe mich dort.
00:37:02: Ich weiß nicht wen sie meinen aber kann sein das es eine qualifiziertere Frau ist.
00:37:06: Mit Fernseherfahrung
00:37:07: zum Beispiel.
00:37:08: Die vielleicht den Deutschland-Fernseherfahrungen hat oder so weiter.
00:37:11: Zum Beispiel.
00:37:11: Würden Sie sich dem aussetzen.
00:37:14: Würde Sie die Schlammsschlacht machen?
00:37:16: natürlich nicht.
00:37:16: deswegen bewerben sich die guten Leute jetzt nicht Und ich hoffe sehr dass diese doch spürbare Unruhe darüber, dass das jetzt so fix kommuniziert wird.
00:37:28: Dass das doch dazu führt, dass sich noch wirklich gute Leute bewerben und es ist doch noch einen echten Wettbewerb.
00:37:34: Weil für uns alle wichtig ist.
00:37:36: Der ORF ist das größte Medienunternehmern im Land und wie der ORF aufgestellt ist auch für alle anderen Medien wichtige brauchen in den österreichischen Medienmarkt Und da ist der ORF einfach eine riesige Säule.
00:37:48: Es wäre auch eine gute Gelegenheit, die Monopolstellungen des ORF vielleicht ein bisschen aufzubrechen und damit die ganze Medienförderung völlig neu zu organisieren oder völlig neu zur Struktur in dem alle Zugriff haben auf die Dinge, die im Moment ein Monopol des ORf sind.
00:38:04: Zum Beispiel hast du das in einem Konvent geben darüber?
00:38:08: Und natürlich ist ein scheinbarer Antritt und ob das jemand ist, der...
00:38:11: Aber ist es nicht ein schönes Beispiel der OEF?
00:38:14: Möcht
00:38:14: nur noch dazusagen.
00:38:15: Weil wir wissen ja alle über wen wir sprechen.
00:38:16: nochmal.
00:38:16: Wir sprechen hier bevor sich noch irgendjemand beworben hat.
00:38:19: Und da kann die Date ausgerufen werden, ist Clemens Pick, der Chef der ABBA.
00:38:23: Das ist ein sehr, sehr guter Medienmacher!
00:38:25: Ich möchte das nicht schlecht machen, das möchte ich festhalten, dass ein guter Media Manager und kein Parteikünstling der ÖVP.
00:38:32: aber trotzdem Geht das so nicht?
00:38:35: Trotzdem geht es
00:38:36: nicht, dass
00:38:37: man ein... Es geht nicht um ihn.
00:38:40: Ja, ich möchte das nicht sagen als die haben sich jetzt für einen Quasi an den Öfferbillen entschieden und ich weiß es nicht.
00:38:47: Aber trotzdem
00:38:48: ist so
00:38:48: ein Verfahren nicht richtig.
00:38:50: Es muss ein Verfahr sein wo alle das Gefühl haben, das ist ein wahnsinnig wichtiger Job Wo die besten Leute ihre Ideen rennen werfen Und dann auch gut aussteigen wenn sie's nicht werden.
00:39:00: Das muss doch möglich sein
00:39:02: vielleicht sogar auch In-Gang über Unfälle, weil er kompetent genug wäre um sich in einem normalen Bewerbungsprozess...
00:39:09: Kann man sich an einen normalen Wettbewerbsstellen ganz einfach?
00:39:12: Das heißt ihr könnt es durchsetzen.
00:39:14: Ihr könnt das auch werden.
00:39:16: aber so hat es den Beigeschmack des Parteikängers.
00:39:20: Weil der Herr Bundeskanzler am Flug von Wien nach Saudi Arabien sich entschieden hat wird er herrblickt.
00:39:25: Aber ist das nicht Als der OEF und dieses ganze gescheiterte oder fehlgeleitete Auswahlkriterium?
00:39:33: ein gutes Beispiel für den Zweifel an den Institutionen, was Sie vorhin angesprochen haben.
00:39:41: Da brauche ich aber fairerweise, muss ich sagen, weder Russland dazu noch die reichen weißen Männer aus dem Silicon Valley.
00:39:48: Da reichen mir die alten weißen Männer vom Bau aus Bayerns, ja?
00:39:52: Die im Prinzip diese Institution ORF schlecht machen und auch wiederum Menschen wegtreiben.
00:39:59: Aus der gesellschaftlichen Mitte hin zu den Extremen nach links oder rechts würde ich sagen das will ich so nicht.
00:40:04: Ja und denen dann einfach das am Silber der Platz servieren.
00:40:06: So ist es!
00:40:07: So ist es, ja.
00:40:08: Aber wie gesagt das wollte ich eben meinen.
00:40:10: Ich bin schon bei Ihnen an.
00:40:12: wir haben Gefahren von außen aber viele Themen sind wir auch selber verantwortlich dafür was wir hier tun und wie wir mit diesen Institutionen selber umgehen.
00:40:21: Das ist übrigens meistens so.
00:40:22: nur was die Gefahren vom Außen wahnsinnig gut können ist der Einhaken.
00:40:28: also man serviert sich nun sie können sofort da einhaken.
00:40:31: Gut,
00:40:32: finde ich interessant zu beobachten.
00:40:34: Ja
00:40:34: aber würde ich denen die Chance nicht geben mit dem ich es ordentlich aufsetzt?
00:40:38: Würden
00:40:38: sie auch was finden!
00:40:39: Aber das ist halt wirklich serviert.
00:40:41: und da gebe ich ihnen recht man muss ja gar nicht jetzt an geopolitische Themen denken sondern es hat sich in Österreich eigentlich die Bedürfnisse der Bevölkerung weiterentwickelt.
00:40:53: Es ist nicht mehr so dass alle bei einer Partei sind und von ihrer Partei hoffen dass die Wohnung den Job die Lehrstelle für das Kind kriegen von der Partei.
00:41:01: Das ist ein sechthiger Jahr, denke ich mir vor.
00:41:05: Es ist auch nicht mehr so, dass es nur diese zwei Parteien gibt, die sich das aufteilen?
00:41:11: Es ist einfach nicht mehrso.
00:41:12: und trotzdem verhalten sie sich immer noch so.
00:41:14: Und das finde ich wirklich tragisch!
00:41:16: Obwohl sich alle Regeln geändert haben... Ja
00:41:18: wir sind klar nicht gehört haben.
00:41:20: Obwohl Sie die Gesetze beschlossen haben.
00:41:21: Ein typisches Beispiel des Kulturs stärker als Regeln und der Kultur nachzudenken.
00:41:25: Aber wie gesagt, ich glaube der Knall den wird dann hören werden wird halt umso lauter werden
00:41:29: Ja.
00:41:31: In dem Zusammenhang, wir haben es kurz angesprochen viele Menschen trauen sich da nicht mehr wirklich das zu sagen was sie denken weil sie Repressionen eben fürchten.
00:41:45: wenn sie da sagen was die wirklich sehen oder was sie wirklich meinen dann eben keine Ahnung bei bestimmten Jobs nicht mehr dranzukommen oder den Job den sie haben vielleicht zu verlieren.
00:41:57: also auch immer.
00:41:58: Ist diese Schweigespirale nicht mindestens genauso gefährlich wie die Echokammer, die wir in den Sozialen Medien erleben?
00:42:10: Wenn sie denn existiert.
00:42:11: Ich bin mir nicht so sicher weil ich habe schon einen Eindruck... dass es besser geworden ist als in einer Zeit, wo tatsächlich quasi der ÖVP oder SBO Bürgermeister Landesrat alles bestimmt hat und wenn du irgendwas gegen ihn sagst, tatsächlich den Kindergartenplatz nicht bekommst.
00:42:27: Ich habe den Eindruck das es schon besser geworden sind und dass es mehr Möglichkeiten gibt sich zu äußern.
00:42:33: ich höre das sehr oft, man kann nichts mehr sagen von Leuten die das mit durchaus großer Reichweite sagen in Fernsehstudios, in ihren Kolumnen und so weiter.
00:42:44: Also ich bin nicht sicher ob das tatsächlich der Fall ist.
00:42:48: Was schon stimmt natürlich wenn man sich öffentlich äußert dann ist es jetzt öffentlicher als früher.
00:42:53: also was früher da stammt ist war wo's einfach so unter einem geblieben ist hat wenn man es jetzt im Internet macht immer die Gefahr hat, dass es eine große Öffentlichkeit erreicht.
00:43:03: Also dass es viral wird und viel größere Konsequenzen hat wegen der großen Öffentlichkeit.
00:43:07: Und vielleicht ist das dieses Gefühl was die Leute haben?
00:43:10: Sie können... Was sie früher geäußert haben in einem kleineren Kreis tun sie im Gefühl immer noch in einem kleinen Kreis quasi in ihrer Online-Community aber dadurch dass es diese potenzielle Viralität gibt, dass das plötzlich nicht dreißig Leute sehen was nie ein Problem ist, wenn es in den vergangenen Jahrzehnten sieht.
00:43:28: Sondern zehntausend oder fünfzigtausende.
00:43:30: Und dann wird es zu einem Problem... Ich glaube das wird dazu, dass Leute das Gefühl haben, sie müssen viel mehr aufpassen.
00:43:37: Also ich kann Ihnen auf jeden Fall sagen, seitdem ich diese Initiative zusammen stärker gegründet habe, ist mein Leben komplizierter geworden und ich merke, dass der System zurück schlägt.
00:43:50: Ich erlebe Dinge als Unternehmer, die ich bis zu dem Zeitpunkt nicht erlebt habe.
00:44:00: Also ich frage mich schon, demokratie wirklich?
00:44:05: Aber
00:44:05: glauben Sie das wäre früher besser gewesen?
00:44:10: In welcher Zeit würden sie sagen – ich weiß jetzt nicht genau wer in einem Tod und auf welche Art?
00:44:15: wenn sie sagen, das System schlägt zurück aber glauben Sie es wäre besser gewesen in einer anderen Zeit?
00:44:20: oder sind doch jetzt einfacher wo sie Ein Podcaststudio aufmachen können, so wie hier.
00:44:25: Und
00:44:26: ja sehr offen ihre Meinung sagen.
00:44:27: Ja ich sage offene Meinung aber wie gesagt... Es
00:44:31: redet
00:44:34: halt mehr zurück.
00:44:34: Das ist in Ordnung, das ist ja durchaus gewünscht und der Dialog und die Auseinandersetzung ist ja das was wir erreichen wollen.
00:44:44: Aber was ich einfach merke ist, dass die sich gestört fühlen durch das, was wir hier tun oder sagen.
00:44:50: Dementsprechend schon auch konsequent zurückarbeiten und das durchaus mit einer Art und Weise, die ich in einer Demokratie mir nicht erwartet
00:45:00: hätte.
00:45:01: Darf ich Sie fragen von wem Sie sprechen?
00:45:03: Interessiert mich.
00:45:05: von politischen Organisationen, von politischem Parteien.
00:45:09: Sie kennen das Thema Wirtschaftskammer wo ich einen relativ lauten Aufschlag gemacht habe mit der Kanmara und den daraus folgenden Konsequenzen.
00:45:18: Und da hab' ich schon gemerkt dass einiges zurückkommt und nicht positiv.
00:45:24: Ja?
00:45:25: Auf Glamis ist ja früher besser gewesen!
00:45:27: Ich mein so ist das wenn man sich an die Öffentlichkeit mehr gibt...
00:45:30: Ich glaube nicht, dass es das ist.
00:45:31: Und Stellung, wenn sie... Nein, absolut!
00:45:33: Dann kommt gegen Wind so nichts.
00:45:35: Nur gegen den Gegenwind ist ja auch nichts zu sagen.
00:45:39: Es ist ja noch die Frage ob der Gegenwind sachlich ist oder ob da Gegenwind untergriffig ist.
00:45:45: und die Untergriffigkeit lehnen wir in allen anderen Themen ab.
00:45:48: zurecht Lebensbereichen können wir sie nicht ablehnen, weil sie über Institutionen kommen, wo ich dich einfach zur Kenntnis nehmen muss.
00:45:58: So und da muss man ganz ehrlich sagen das ist schon diese Untergriffigkeit nämlich in meinem Unternehmen erleben.
00:46:04: Da muss man ja ganz ehrlich gesagt das hätte ich mir in der Form so nicht erwartet.
00:46:08: aber es gibt ein schönes Beispiel der Selbstscheltern hat das jahrelang
00:46:12: dokumentiert
00:46:13: und miterlebt mit, keine Ahnung, tagtäglichen Besuchen des, was auch immer ordnungsamt ist.
00:46:20: Arbeitsinspektorat
00:46:21: etc.,
00:46:22: etc.
00:46:23: Und das sind die Dinge, die ich meine wo ich halt sage Wenn du dich irgendwie äußerst oder wenn du gegen das System aufgekehrst dass halt irgendwie das System auch dementsprechend zurück schlägt Ja
00:46:33: Aber es muss halt auch mal doch gebrochen werden.
00:46:35: Ja ja,
00:46:37: genau Wir versuchen daran zu arbeiten.
00:46:41: Es ist schon eine österreichische Unart dass er Vorauseilende gehorst haben gegenüber Institutionen ist sehr stark in Österreich, der muss doch bochen von verschiedenen Seiten.
00:46:54: Schön langsam zum Schluss kommend.
00:46:56: Sie haben im Change the Game auch gesprochen gemeinsam mit dem Markus Breitenecker eine angesprochene neue europäische Medienordnung.
00:47:09: was ist konkret damit gemeint?
00:47:11: Eine Europäische?
00:47:13: Ich glaube, wir brauchen ein europäisches Gegengewicht.
00:47:18: Wenn man sich das geopolitisch anzieht, dann sieht man, dass Information Macht ist.
00:47:23: China hat überhaupt noch nie eine ausländische Plattform zugelassen weil die wissen, es wird der Regierung sehr schaden dort.
00:47:28: Das ist eine Diktatur, die kontrollieren alle Informationen.
00:47:31: Die USA haben zufällig oder nicht ganz zufältig die Plattformen dort – die großen Globalen.
00:47:37: Aber als TikTok stark geworden ist, haben sie sofort gesagt entweder wird amerikanischer Losers abgedreht weil sie wissen, dass aus China gesteuerte Informationen ein Sicherheitsrisiko ist.
00:47:49: Nur Europa hat irgendwie den Eindruck das es nicht betroffen ist davon.
00:47:54: Wenn in dieser geopolitischen Lage in der West sind die Fluss der Information, die Infrastruktur auf der Information läuft, die Auswahl wer war sieht sehr individualisiert und die Daten liegen.
00:48:08: alles außerhalb von Europa liegt.
00:48:12: Ich glaube, es ist eine gewisse Arroganz heraus.
00:48:15: Weil europäische Medien und Langdachten ... Ach!
00:48:20: Dieses Internet, das überleben wir auch noch.
00:48:23: Das ist ein gewisser Arroger, dieses Facebook-Kinderzeug.
00:48:26: Da
00:48:26: posten wir drauf, das bringt uns Klicks.
00:48:29: Sehr, sehr war weisch.
00:48:31: jetzt wissen sie alle.
00:48:32: Es ist eine Gewissarroganzung.
00:48:34: Und ich glaube, dass wird notwendig sein, dass wir eine europäischen Medienordnung bauen die europäischer Demokratie und der europäischen Werte schützt Also, dass man seine Meinung frei sagen kann zum Beispiel.
00:48:46: Dass es Regeln gibt in welcher Art man die sagen darf.
00:48:49: also das Hass nicht wirklich freie Bahn hat und auch noch belohnt wird indem's noch mehr Klicks gibt für das Diskurs von verschiedenen Leuten und verschiedenen Positionen forciert wird, nicht unterdrückt wird zu der Filterblasen.
00:49:02: Einfach nur weil es mehr Klicks und mehr Geld gibt.
00:49:04: Alle diese Dinge kann man ja in Algorithmen einbauen.
00:49:07: Und ich glaube das europäische Politik sehr gut daran täte weniger auf die Lobbyisten aus Silicon Valley zu hören, die in Hundertschaften in Brüssel herumwandern und ihre Position an die dort entscheidenden Personen bringen und mehr darauf achten sollten, was ihre Verantwortung ist in dieser Lage wo Europa ohnehin geopolitisch wirklich um untergehen ist.
00:49:29: Ja
00:49:30: aber das heißt wenn ich das jetzt mal rekapitulieren darf.
00:49:32: Sie haben das vor acht Jahren geschrieben und veröffentlicht.
00:49:36: sie werden gehört, sie sind ja keine unbedeutende und bekannte Medienfrau.
00:49:41: die Politik hat es bis jetzt offensichtlich noch nicht aufgenommen oder verstanden dass sie dort etwas tun sollte oder?
00:49:46: Ich bin hier in dieser unangenehmen Atoldios-Mosition.
00:49:51: Ich sage, es war doch alles klar.
00:49:54: Also die Probleme, die wir jetzt diskutieren sind eigentlich spätestens zwei fünfzehn, zwei sechzehn auf dem Tisch gelegen mit den Untersuchungen wie Brexit manipuliert wurde, wie die damalige OS-Wahl gelaufen ist... Gut untersucht, seit damals ist es eigentlich klar.
00:50:10: Es wurden die Konsequenzen nicht gezogen und wir führen jetzt Diskussionen über Social Media, die wir im Jahr zwei Tausend Fünfzehn, Sechzehn führen hätten sollen und sehen dabei dass die nächste Welle nämlich die Kombination Social Media plus AI wieder alles im gleichen kleinen Silicon Valley sitzt noch viel viel viel größere Konsecken haben wird.
00:50:30: Und die Limitation der Social Media Verbot unter vierzehnjährigen kann ja nur funktionieren, wenn ich jetzt zum Beispiel wiederum irgendeinen Reisepass oder ein Ausweis auch immer hochlaut, bis es eigentlich technisch funktioniert.
00:50:42: Was weiß man das?
00:50:44: Das besprechen sie gerade.
00:50:45: Also
00:50:46: ich glaube, es ist
00:50:47: beschlossen worden bevor mein Beschlossen hat.
00:50:49: wie man's macht wird jetzt gerade ausgerarbeitet.
00:50:51: Datenschutztechnisch
00:50:52: auch schwierig kann ich mir vorstellen.
00:50:54: oder weil ich meinen warum soll ich jetzt plötzlich auf meinem Handy oder PC einen Reisepass hochladen oder wie kann ich mich das vorstellen?
00:51:02: Ich glaub dass diese eine Verknüpfung mit der Austria die ist gerade so im Gespräch aber das kann ich ihnen tatsächlich nicht beantworten weil das gerade erst besprochen wird.
00:51:11: Grundsätzlich finde ich Social Media wirklich schädlich, pünktlich.
00:51:14: Grundsächlich ist der Gedankelin, finde ich richtig.
00:51:16: Nein,
00:51:16: nein!
00:51:16: Das ist glaube ich das immer einer Meinung.
00:51:19: D.h.,
00:51:19: aber in der Zusammenfassung Ihren Vorhersage-Changes der Gämpfer, da sind achtzehn vollinhaltlich bestätigt oder?
00:51:27: Ja leider.
00:51:28: also ich würde mir wünschen dass es anders wäre.
00:51:30: jetzt sind wir in der Lage haben wir noch zwei Minuten
00:51:35: weil
00:51:35: ich würd gern noch diesen Gedanken einbringen Server-Farmen haben von den großen AI Labs, die auch alle in der USA und China sitzen.
00:51:46: Die viel größere Möglichkeiten haben jeden Einzelnen in Echtzeit zu überwachen und zu interpretieren.
00:51:54: Das heißt was Social Media immer schon gemacht hat ist ein Profilerstellen, so etwas interessierte Personen, je nachdem wie lang sie drauf schaut, ist jetzt in einer viel viel klareren Art möglich.
00:52:05: Man weiß ganz genau von in der Früh bis am Abend, welche Schwächen jemand gerade hat, welche Gedanken er vielleicht hat.
00:52:14: Man kann das verknüpfen mit Kameras überall und wir haben also diese technischen Möglichkeiten gemeinsam mit einer OS-Regierung die eine Sicherheitsstrategie veröffentlicht hat, in der sie schreibt zivil regime change in Europa Und mir kommt vor dass diese Gefahr überhaupt nicht besprochen wird Dass wir eine Regierung haben, die regime change will Also die Sack zivilweilen beeinflussen Und die gut befreundet ist mit allen, die alle technischen Mittel in der Hand haben und die ja mit der Regierung zusammenarbeiten.
00:52:44: Also die AI-Labs arbeiten mit dem Pentagon zusammen – jetzt Open AI vor allem Frappig eigentlich beide inzwischen!
00:52:51: Die haben diese Möglichkeiten, jeden genau den Informationen zu geben in die Richtungen, die man sich die Leute halt bringen will.
00:52:59: Ich finde das wirklich eine Sicherheitsfrage für Europa über die viel zu wenig gesprochen
00:53:03: wird.".
00:53:05: Ich weiß nicht, ob Sie mir folgen können.
00:53:08: Nein, ich kann Ihnen total folgen!
00:53:09: Ich bin ja gerade ein bisschen befassungslos...
00:53:11: Also das Background hatte der Pentagon, wir wissen das ja, weil der Pentagon sich mit den Throbik überworfen hat.
00:53:17: Der hat gesagt, sie hätten gute Linien und einer davon ist Mass-Availience of US Citizens also Massenüberwachung von OS Bürgern.
00:53:25: Das kam daher, da der Pentagon einen Throbic Bulk-Tater gegeben hat.
00:53:28: Also wahnsinnig viele Daten und gesagt haben so macht's was damit.
00:53:31: Und der Throbick hat gesagt Neben so, es muss noch ein Mensch auf den Knopf drücken für die Waffe.
00:53:36: Weil unser System ist nicht zu weit.
00:53:38: Hat gesagt Massenüberwachung von Weißbürgern.
00:53:43: Das geht soweit weil die Möglichkeiten der Regierung hat wenn sie in jedem Moment von jeden Bürger weiß was er tut ob er gerade beruht, über die Straße geht.
00:53:52: Ob er gerade vielleicht braucht, wo er nicht rauchen soll, weil überall Kameras sind und jetzt die Möglichkeit da ist.
00:53:58: Und man hat jetzt nicht mehr diese Einschränkung das meinen Beamten auf jemanden ansetzen muss.
00:54:03: Sondern man kann es mit allem jederzeit machen.
00:54:06: Da hat ein Frappe gesagt, machen wir nicht!
00:54:08: Das ist zu viel Macht für eine Regierung.
00:54:10: Ich finde was wir in Europa gesehen haben, ist dass das immer eingeschränkt war auf US-Citizens.
00:54:16: Niemand hat dort jemals gesagt, wir überwachen kein Europäer Niemand.
00:54:20: Also das liegt einfach so am Tablett, dass die Zugänge haben zu allen unseren Daten, sei es jetzt Social Media-Daten, Standortdaten oder von Kameras überall hängen.
00:54:30: Davon gehen wir sowieso aus, dass sie das haben mit ihren ganzen Diensten.
00:54:34: Niemand hat gesagt überwachen wir über Europäer nicht.
00:54:36: Das heißt, Sie haben eine Möglichkeit?
00:54:38: Sie haben die technische Möglichkeit und Sie haben es angekündigt, das ist tun werden!
00:54:43: Wäre dann nicht die Frage zulässig oder auf der Hand legend, dass man ein bisschen analoger sein sollte und ein bisschen analoger leben sollte heißt aber auch wir sollten eigentlich zum Beispiel so Dinge wie Bargeld mit Zähnen und Clown verteidigen weil wir nicht uns in einer digitalen Währung- oder bargeldlosen Gesellschaft bewegen wollen.
00:55:03: Weil dann eben jeder irgendwo im Silikonwelle, im Weißenhaus oder was auch immer mehr einfach mein Konto zudreht.
00:55:09: Ich höre, was sie sagen.
00:55:10: Ich verstehe, was die sagen!
00:55:11: Ich hasse Bargeld persönlich.
00:55:13: Ich habe nie Bargeld, ich zahle alles wieder im Handy.
00:55:16: Das heißt, ich würde mir wünschen... Ich weiß nicht, die Zeit zurückdreh'n immer schwierig wenn man's mal hat.
00:55:22: Ich würd mir wünschten dass die USA keine Möglichkeit haben, mir alle Zahlungsmöglichkeiten zu nehmen, wenn Sie wollen so wie es mit Richtern passiert ist, die in Den Haag für den Haftbefehl von Netanyahu gestimmt haben.
00:55:35: Es gibt Leute, die können nichts mehr machen.
00:55:37: Die können nicht mehr zahlen, sie können nichts buchen – natürlicher Richter zum Beispiel!
00:55:41: Weil alles auf US-Servern liegt.
00:55:43: Ich würde mir wünschen dass sich die europäischen Regierungen zusammen tun und sagen was Sie mal ankündigen Europäische Datensouveränität.
00:55:50: wir bauen ein europäisches System nicht nur Medien sondern eben auch Zahlungen Klaus Serverfarmen das nach europäischen regeln funktioniert und es nicht einer Regierung irgendwo die Möglichkeit gibt direkt ins Leben von Leuten rein zu regieren.
00:56:03: Daweilermann ist es vielleicht wirklich Bargeld, aber ich würde schon gern weiter digital zahlen können.
00:56:09: Ja ja
00:56:09: nein, dass man's kann!
00:56:10: Ich möchte
00:56:10: nicht in ein Reisebüro gehen müssen, in einen Backenhundert da und meine Reise buchen...
00:56:14: Das muss ja nicht alles möglich sein, aber gleichzeitig denke ich mir, man sollte sich einfach die Technologiefreiheit eben hin zum Analogenzahlen weiterhin erhalten.
00:56:24: Aber ich glaube
00:56:25: das ist jetzt wirklich eine geopolitische Sicherheitsfrage, die jeden Bürger und jede Bürgerin betreffen kann.
00:56:31: sehr viel zu wenig Diskussion darüber.
00:56:34: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe das Thema bis ... zu ihren Ausführungen heute auch so nicht auf meinem Schirm gehabt.
00:56:42: Ich bin ihnen unendlich dankbar dafür, dass sie es in der Klarheit zur Sprache gebracht haben.
00:56:47: Das ist vielleicht eh gut für Sie, weil meine Erkenntnisse kommen daher, dass ich viel zu viel Zeit mit der AI-Podcasts verbringe aus den USA
00:56:53: und
00:56:54: mich sehr, sehr reintiebe...
00:56:55: Aber glaube wir sollten auch etwas draus machen und vielleicht könnten wir solche Initiative sehen und vielleicht kann ich sich motivieren, dass wir irgendeine, nämlich im Sinne der Erkenntnisse für die Jugend, eine Sendung oder eine Dokumentation oder was auch immer machen.
00:57:12: Weil also meine Kinder, die sind fünfzehn, sechzehn und siebenundzwanzig, glaube ich nicht dass meine Töchter den Blick haben, den Sie jetzt gerade geschildert haben logischerweise.
00:57:21: Der wird ihnen aber auch nicht vermittelt.
00:57:23: das kriegt man in der Schule nicht mit, das kriegte man in einem Geografiebuch oder in einem IT-Unterricht nicht mit.
00:57:28: Also ich glaube es wäre im Sinne der Bildung.
00:57:31: Es sind noch Entwicklungen die jeden Tag neu sind.
00:57:33: Also was ich jetzt sage war von einem halben Jahr nichts
00:57:36: Ja, aber alleine was Sie jetzt gesagt haben und wie Sie es gesagt haben in der Klarheit glaube ich sollte man viel transparenter den Menschen kommunizieren.
00:57:44: Ich habe's auch nicht gewusst!
00:57:45: Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar für diese Ausführungen.
00:57:50: Also ich würde noch gerne die nächsten zwei Stunden mit Ihnen hier vorbringen und weiter diskutieren und hin und zu hören.
00:57:56: Sie haben noch etwas zu tun.
00:57:57: wir haben den nächsten Gast.
00:57:59: Ich danke Ihnen sehr fürs kommen und da würde mich freuen wenn wir diesen Dialog fortsetzen können.
00:58:04: Danke für die Arbeit!
00:58:05: Vielen Dank.
00:58:06: Danke sehr!
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