#10: Danielle Spera über den neuen Antisemitismus & eine verblassende Erinnerungskultur (1/2)

Shownotes

Spera war jahrzehntelang Journalistin und Moderatorin der „Zeit im Bild“, leitete das Jüdische Museum Wien und zählt heute zu den klarsten Stimmen gegen Antisemitismus in Österreich. Sie steht für Vermittlung und für eine Erinnerungskultur, die nicht nur gedenkt, sondern gerade heute in Zeiten des neu aufflammenden Nahost-Konflikts Haltung zeigt.

Im Gespräch geht es um die Frage, wie sich Antisemitismus gesellschaftlich neu formiert, welche Rolle Medien und Universitäten dabei spielen und warum Medienkompetenz zu einer Schlüsselqualifikation der nächsten Generation werden muss. Gleichzeitig plädiert Spera für eine positive Sicht auf die österreichisch-jüdische Geschichte – jenseits einer rein auf die Shoah reduzierten Perspektive.

Themen dieser Folge:

  • Wo Österreich in der Erinnerungskultur versagt
  • Antisemitismus von rechts und links
  • Vermittlung von Geschichte ohne Zeitzeugen
  • Verrmischung von Nahostkonflikt und österreichischem Judentum
  • Journalistische Verantwortung in polarisierten Zeiten
  • Jüdisches Leben heute in Österreich

Der Gast: Danielle Spera ist Journalistin, Autorin und Kulturmanagerin. Sie war viele Jahre Moderatorin der „Zeit im Bild“ und Direktorin des Jüdischen Museums Wien. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung österreichisch-jüdischer Geschichte, Erinnerungskultur und demokratischer Verantwortung.

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